Herzlich Willkommmen im Wintersemester 2022 / 2023!

Der 4. Jahrgang des Orientierungsstudiums startete am 5. Oktober 2022 mit einem ersten Kennenlernen in das Wintersemester 2022 / 2023. Nach dem Mathe-Brückenkurs trafen sich die Studierenden zum ersten Mal.

Viele neue Informationen zu den OS-Modulen, technischen Dingen rund um die Studienplanerstellung und natürlich viele neue Namen von Kommilitoninnen und Kommilitonen prasseln in den ersten Tagen auf die TU-Neulinge ein. Aber keine*r wird allein gelassen. Und mit Unterstützung von OS-Betreuer*innen, Tutor*innen und gegenseitigem Austausch gibt es schon bald Struktur, Durchblick und Routinen!

Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel - Löschboote werden zu Wasser gelassen

Juli 2022 – Spannender Projektabschluss für drei Projektgruppen des Orientierungsstudiums.

Drei Teams haben sich im Sommersemester 2022 der aktuellen Projektaufgabe gestellt und selbst ein Löschboot entworfen und gebaut. Am 11.07.2022 kam dann die Probe: Schaffen es die Boote wirklich ferngesteuert im Wasser zum Zielobjekt gesteuert zu werden und die Flammen zu löschen?

Nach den Kriterien “Schwimmfähigkeit, Manövrierbarkeit, Löschfähigkeit” wurden die Prototypen durch eine Jury bewertet und dann zusammen mit der Posterpräsentation ausgezeichnet. Beim anschließenden gemeinsamen Grillen feierten alle gemeinsam den Semesterabschluss und damit auch ihr gemeinsames Jahr als OS-Studierende an der TUHH.

Kurz vor der Fertigstellung des ersten eigenen Prototypen

Januar 2022 – In der Studierendenwerkstatt wird fleißig gearbeitet. Vorbereitungen für den Projektabschluss im 1. Semester des Orientierungsstudiums laufen auf Hochtouren.

Interview mit OS-Studierender kurz vor Abschluss des 2. Semesters

Juli 2021 – Rebecca G. ist 23 Jahre alt und Studierende des Orientierungsstudiums an der Technischen Universität Hamburg. Zum Zeitpunkt dieses Interviews (Juni 2021) steht sie kurz vor dem Abschluss des zweiten Semesters und damit sowohl in der Klausurenphase, als auch vor der Entscheidung, was sie nach dem Orientierungsstudium machen wird.

Ich fand es richtig gut, dass man durch die Bank weg alles ausprobieren kann. Ich habe mich nicht auf die vorgeschlagene Liste der Fachveranstaltungen beschränkt, sondern alles Mögliche gemacht. Es war sogar eine Masterveranstaltung dabei. Im ersten Semester habe ich mir 13 verschiedene Veranstaltungen angeschaut, im zweiten sogar 17 oder 18. Das ging dieses Semester natürlich gut, weil man sich vieles auch im Nachhinein als Video ansehen konnte. Ich habe z.B. Verfahrenstechnik gemacht, Mediziningenieurwesen und Mechanik.

Dass ich studieren möchte, wusste ich von Anfang an, aber ich wollte es nach meiner Krankheit ruhiger angehen lassen. Als ich mich bei der TU auf Verfahrenstechnik bewerben wollte, habe ich gelesen, dass man sich auf zwei Bachelor-Studiengänge plus das Orientierungsstudium gleichzeitig bewerben kann. Daraufhin habe ich das Orientierungsstudium gegoogelt und fand, dass es gut zu mir passt. Denn ich war zwar nicht schlecht in Mathe, aber meine Schulzeit war eben ein paar Jahre her. Für mich war der sanftere Matheeinstieg sehr hilfreich. Ingenieurmathe hat ein sehr hohes Level, das war auch während meines Chemiestudiums nicht so hart, wie es jetzt, in meinem zweiten Semester, in Mathe I ist.

„Der sanftere Matheeinstieg war sehr hilfreich“

Ich habe während des OS im ersten Semester Mathe Grundlagen belegt und fand Sonja wirklich super. Ihre Sprechstunden habe ich fleißig genutzt. Sie hat mir mit ihrer intensiven Betreuung auf jeden Fall die Angst vor der Ingenieurmathe genommen.

Während des Orientierungsstudiums habe ich festgestellt wieviel Spaß mir Elektrotechnik macht, das hätte ich vorher überhaupt nicht erwartet. Deshalb habe ich beschlossen nach dem OS Allgemeine Ingenieurswissenschaften (AIW oder ES) zu studieren mit dem Vertiefung Elektrotechnik. Ich hatte das vorher gar nicht auf dem Radar und bin jetzt aber begeistert von dem Fach.

Ich glaube mein Talent ist es, Probleme zu lösen. Ingenieurwissenschaften ist für mich eine gewisse Art zu denken oder an Probleme heranzugehen. Die Herangehensweise ist für mich instinktiv. Die Art zu denken ist für mich natürlich und deshalb habe ich mich für diesen Weg entschieden.

Ich denke die Prioritäten sind andere und wie man an Dinge herangeht. Nach der Schule ist man sehr darauf bedacht Punkte und Noten zu erreichen. Inzwischen fühlt es sich für mich aber so an, dass Noten nur mäßig relevant sind. Zeugnisse und Noten sind eher eine Eintrittskarte. Die Abinote ist die Eintrittskarte für die Uni, aber im Anschluss fragt keiner mehr danach.

Ich vermute beim Bachelor wird das ähnlich sein. Eine gute Bachelornote ist dann die Eintrittskarte für einen guten Job oder einen Masterstudiengang, aber auch danach wird früher oder später niemand mehr fragen.

Für mich geht es daher beim Orientierungsstudium um die Inhalte und da möglichst viel mitzunehmen.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass man nach dem Abi mehr scheu hat Fragen zu stellen. Ich denke mir immer: wenn meine Frage jetzt eine dumme Frage ist, dann ist es eben so, aber hinterher weiß ich es dann immerhin.

Allen, die sich mit Mathe unsicher sind, weil es so ein Programm wie hier mit dem Grundlagenmathe an anderen Unis nicht gibt. Mathe Vorkurse gibt es häufiger, das habe ich an der Uni Hamburg und auch hier an der TUHH belegt. Aber die kondensierten Inhalte und sämtliche Themen in zwei Wochen waren für mich nur mäßig hilfreich.

Empfehlen würde ich das OS außerdem denjenigen, die technisch interessiert sind. Es ist wirklich super sich auszuprobieren und vielleicht findet man etwas, das einem Spaß macht und mit dem man, wie bei mir mit der Elektrotechnik, nicht gerechnet hat.

Ich würde es auch allen Leuten empfehlen, die wie ich, bereits eine Weile aus der Schule raus sind und einen sanfteren Einstieg in die Hochschulinhalte wollen. Für mich war es mit einer chronischen Krankheit wichtig einschätzen zu können, wie hoch die Anforderungen sind, wieviel Stress das Studium bedeutet.

An der Uni Hamburg hat mir die Größe nicht gefallen. Bei mir im Chemie-Studiengang waren schon 300 Leute. Das gab mir zu viel Möglichkeit mich zu verstecken. Für mich ist eine kleine Hochschule wie die TU besser, weil ich mich da mehr einbringe.

Mach alles, probiere alles, nimm soviel mit, wie Du kannst. Schaden kann es nicht. Das Schlimmste was passieren kann ist, dass man merkt, dass es nichts für einen ist, dann bricht man es ab. Es gibt da keine Nachteile, sondern nur potentielle Vorteile. Aber man muss natürlich auch etwas dafür tun.

Es gibt da keine Nachteile, sondern nur potentielle Vorteile

Mein Tipp wäre auch, falls es asynchron verfügbar ist, sich die zweite Veranstaltung des ersten Semesters vom jeweiligen Fach anzuschauen. Denn im ersten Termin geht es meistens darum warum man ein Fach studiert und in der zweiten Woche eher, was im Laufe des Semesters in der Vorlesung oder Übung behandelt wird. Ich bin ja aus Neugierde am Fach da, das weiß ich schon, aber ich will ja wissen, was ich da mache. Die meisten Dinge für den groben Überblick habe ich mir 2x angesehen und habe dann entschieden, ob ich es weiter mache oder nicht.

Bisher habe ich Mathe Grundlagen gemacht und bin jetzt angemeldet für Mathe I und die berühmt-berüchtigten Durchfallklausuren Thermodynamik und Mechanik. Wenn ich durchkomme ist es schön, wenn nicht, dann habe ich die Klausuren zumindest mal gesehen. Da ist es besonders gut, dass es dieses Semester den Freiversuch für die Klausur gibt. Denn egal was ich danach mache: früher oder später werde ich die Klausuren von Mechanik und Thermodynamik schreiben müssen und deswegen will ich mich wenigstens einmal darauf vorbereitet haben und die Klausur ausprobiert haben. Aber Mathe I ist erstmal die Priorität.

Das OS ist eine gute Sache und man sollte versuchen so viel mitzunehmen wie es eben geht und sich auch nicht unnötigen Druck machen. Dafür ist das OS ja gerade da, dass man eben nicht so viel Druck hat und behutsam ins Studium reinkommt. Dann sollte man sich auch nicht selber diesen Druck künstlich erzeugen. Manchen Leuten hilft der Druck vielleicht, mir aber nicht.

Drohnen und Malroboter - live und mit Farbe

Juni 2021 – Am Freitag, den 25.06.2021 fand die Zwischenpräsentation der OS-Projektteams in Präsenz auf dem Campus der TUHH statt.

Die drei Teams haben ihre Zwischenstände vorgestellt und zur Diskussion mit dem anwesenden Expertenteam Poster erstellt. Das Team “PaintING” konzipiert einen Malroboter, um beispielsweise Fahrbahnmarkierungen aufzubringen. Bei der Demonstration bereits funktionsfähiger Komponenten konnte das Team eindrucksvoll manövrieren und eine Wasserspur auf dem Boden hinterlassen.

Die Teams “Fliegende Bäumchen” und “SpaceY” beschäftigen sich jeweils mit der Aufforstung über den Luftweg mittels Drohnen. Beide Teams haben eine kommerzielle Drohne als Plattform, auf der sie den Lagerraum für das Saatgut sowie den Mechanismus zum Abwurf befestigen. Hierzu wurden bereits 3d-Drucke erstellt, die bei der Zwischenpräsentation, teilweise schon mit funktionierendem Abwurfmechanismus, vorgestellt wurden.

Es bleibt spannend!

Projektarbeit im Team - geht das digital?

Juni 2020 – Das zweite Semester unseres ersten Jahrgangs des Orientierungsstudiums findet unter besonderen Umständen im komplett digitalen Semester an der TUHH statt. Das ist für Studierende, Lehrende und die Verwaltung eine Herausforderung, die wir aber als Chance sehen; für neue Formate und Kommunikationswege. Auch unsere praktische Projektarbeit geht online! Wie das abläuft erfahrt Ihr im Video.

Erfolgreicher Abschluss des Betonboot-Projekts

Februar 2020 – Das erste Semester des Orientierungsstudiums an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) wurde von den Studierenden mit einem wahren Erfolgserlebnis abgeschlossen: Beide selbst konstruierten Betonboote ließen sich fernsteuern und konnten erfolgreich Wasserproben entnehmen. Die Jury kürte Team Feierabend zum Sieger knapp vor dem Team Betonbo(o)t. Glückwunsch an die Teams!