#digitalonly-Newsletter Nr. 5 Partizipation

Veröffentlicht von nicolep am

Schwerpunkt: Partizipation
Ausgabe 5|Juni 2020

Liebe #digitalonly-Community,

in diesem Semester ist es besonders wichtig, Studierende partizipieren zu lassen. Hand aufs Herz: Wie sind die Gestaltungsmöglichkeiten und Anlässe zur Mitbestimmung in Ihren Lehrveranstaltungen? Können Studierende mitreden, z.B. hinsichtlich der Vertiefung bestimmter Inhalte oder hinsichtlich Struktur, Organisation oder sogar Prüfungsformat? 

Natürlich ist die Art und Weise von Partizipation abhängig von der jeweiligen Disziplin. Mona Mahall, Prof. für Architektur und Kunst (HCU), bietet im Masterprogramm Architektur das „Offene Studio,“ an. Dieses ist offen für die Setzungen von Studierenden, die ihre eigenen architektonischen und künstlerischen Fragen, Themen und Verfahren entwickeln möchten. Und es ist offen als Plenum, in dem Studierende, Lehrende und Gäste diese Setzungen diskutieren und kollektiv weiterentwickeln helfen. 

Miteinander in Verbindung bleiben via Webkonferenz
"Dabei ist Partizipation eine grundlegende Voraussetzung; sie findet nun digital, das heißt, formalisiert statt: in bestimmten Datenformaten, auf bestimmten Plattformen, durch den Screen und die Kamera, mit neuen Protokollen: Ton Aus, Meldung, Ton An, Ton aus; Video oder nicht, Chat wenn notwendig, Ton Aus. Kollektivität, also der unbestimmte Zusammenhang, der Partizipation vorausgeht, erscheint schwieriger (aber besser als gar nicht). Um Kollektivität zu fördern, haben wir das Semester damit begonnen, unsere neue Häuslichkeit und veränderte Arbeitsbedingungen gemeinsam zu reflektieren. Über Moodle, die Cloud und Instagram teilen wir Bilder von dem, was wir sehen, wenn wir aus dem Fenster schauen, in Zoom Meetings gehen wir den Weg zur Universität auf Google Street View ab, um Neues und Altes zu entdecken und sprechen über Arbeitsrituale. Diese Erfahrungen fließen in die unterschiedlichen Projekte der Studierenden ein, die zudem konzeptionelle Modelle aus Haushaltsgegenständen bauen. Indem wir Englisch sprechen, ermöglichen wir die Partizipation nicht-deutschsprachiger Studierender.“
Prof. Mona Mahall
Professorin für Architektur und Kunst (HCU)

Während im Beispiel von Prof. Mahall die Partizipation die Grundlage der Veranstaltung bildet, müssen andere Disziplinen eventuell einen methodischen, strukturierten Ansatz wählen und diesen in die Lehrveranstaltung integrieren. Wir stellen an dieser Stelle drei Methoden vor. Während Just-in-Time-Teaching semesterbegleitend und zu jedem Veranstaltungstermin eingesetzt werden kann, ist die Methode Teaching Analysis Poll vor allem in der Mitte des Semesters sinnvoll. Studierende können dann bereits Aussagen über die Lehrveranstaltung machen und Lehrenden bleibt noch genügend Zeit, um im laufenden Semester auf kritische Aspekte der Lehrveranstaltung zu reagieren. Die Online-Evaluation von Lehrveranstaltungen liegt traditionell am Ende eines Semesters; jedoch kann es hilfreich sein, innerhalb des Semesters ein Feedback von Studierenden einzufordern. 

Digitaltag 2020: Wir sind dabei!

Auch uns ist es wichtig, Studierende zu Wort kommen zu lassen. Im Rahmen des Digitaltags 2020 haben wir Studierenden auf Instagram folgende Frage gestellt:

Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre. Weiterhin viel Erfolg im #digitalonly-Semster und bitte bleiben Sie weiterhin gesund!

Ihr Team Medien & Didaktik der HafenCity Universität Hamburg sowie
Ihr Zentrum für Lehre und Lernen der Technischen Universität Hamburg

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