Kooperatives Lernen im Repetitorium

Kooperatives Lernen im Repetitorium Einführung Ein Repetitorium (lateinisch: repetere – „wiederholen“) im klassischen Sinne ist im Hochschulkontext eine Veranstaltung, in der Lernstoff für eine Prüfung wiederholt wird.  Repetitorien werden in den Ingenieurwissenschaften meist in den schwierigen Grundlagenfächern angeboten, z.B. Mathematik oder Mechanik. Zielgruppe sind Studierende, die schon ein oder mehrere Prüfungsversuche Weiterlesen…

Summative digitale Prüfungen

Summative digitale Prüfungen Summative digitale Prüfungen, die computergestützt an der Hochschule oder als Online-Fernprüfung stattfinden sollen, bedürfen einer guten Vorbereitung.Welche Rahmenbedingungen sind zu berücksichtigen? Was ist in Sachen Prüfungsvorbereitung, Aufgabenkonstruktion und Aufgabenanalyse zu beachten? Prüfen & Feedback geben Unterscheidung digitaler Prüfungsformate Im Kontext digitaler Prüfungen gibt es einen wahren Urwald

Digitale Aufgaben konstruieren

Digitale Aufgaben konstruieren Einführung Digitale Aufgabenformate (wie z.B. Multiple-Choice-Tests) ermöglichen meist eine (teil-)automatisierte Auswertung von Aufgabenstellungen, sodass der Korrekturaufwand reduziert werden kann. Aufgaben, die mittels einer fachspezifischen Software gelöst werden, wie zum Beispiel Programmieraufgaben, schaffen überdies die Möglichkeit zu sehr praxisnahen, kompetenzorientierten Prüfungen.  Ein weiterer Mehrwert digitaler Aufgaben ist die

Take Home Exam

Take Home Exam Einführung Ein “Take Home Exam” (THE) ist eine schriftliche Prüfung, die zu Hause und nicht an der Hochschule stattfindet. Sie ist mit einer Klausur vergleichbar, d.h. es werden Aufgaben gestellt, die innerhalb einer relativ kurzen Zeit gelöst werden. Take Home Exams werden in der Regel als “Open-book-Klausur”

Think – Pair – Share

Think-Pair-Share Einführung “Think Pair Share” ist eine Methode des kooperativen Lernens. Sie dient dazu, die Hemmschwelle der Lernenden zur Beteiligung im Plenum zu mindern, und kann sowohl in Präsenz- als auch Onlineveranstaltungen durchgeführt werden. Ausgangspunkt ist eine Frage bzw. Aufgabe, zu der sich Studierende einbringen sollen. Die Erarbeitung dieser Ideen

Murmelgruppen (Buzz Groups)

Murmelgruppen (Buzz Groups) Einführung Murmelgruppen, auch “Buzz Groups” genannt, ist eine niederschwellige Methode, um Studierende in Vorlesungen zu aktivieren. Murmelgruppen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und können unabhängig von der Gruppengröße in Präsenzveranstaltungen oder in Web-Meetings eingesetzt werden.  Studierende aktivieren Gruppenarbeit gestalten Einsatzszenario In der Präsenzveranstaltung: Nach einem kurzen

World Café

World Café Einführung Die Idee des World Café ist es, Menschen (wie in einem Straßen-Café) miteinander ins Gespräch zu bringen. Hierbei geht es um den Diskurs über verschiedene Fragestellungen in kleinen Kreisen. Um den Austausch zu vertiefen, wechseln die Teilnehmenden mehrmals die Tische, sodass die Gruppen durchmischt werden. Am Ende

Peer Instruction

Peer Instruction Einführung Peer Instruction ist eine Methode zur Aktivierung von  Studierenden. Entwickelt wurde sie von Prof. Eric Mazur der Harvard University. In seinen Physikvorlesungen hatte er festgestellt, dass die Erklärung von Fachinhalten unter Studierenden oft besser gelingt als frontal durch die Lehrperson. In der Peer Instruction setzen Studierende sich