Clicker an der TUHH

Im Hörsaal eine Frage an die Studierenden stellen und 500 Antworten bekommen? Dies ist mit so genannten Clickern, auch Audience Response System genannt, möglich. Die Fragen können mithilfe einer bestimmten Clicker-Software direkt in die Powerpoint-Präsentation eingebunden werden und dann im Laufe der Veranstaltung aktiviert werden.

hydro screenshot

Der Einsatz von Clickerabstimmungen bietet für Lehrende und Studierende viele Vorteile:

  • die Lehrenden bekommen selbst in sehr großen Lehrveranstaltungen einen guten Überblick über den Lernstand der Studierenden;
  • die Studierenden sehen, wo sie stehen;
  • der Schutz der Anonymität sorgt im Gegensatz zum Handzeichen für eine große Beteiligung;
  • die Studierenden werden in mehrheitlich frontal ausgerichteten Lehrveranstaltungen aktiviert;
  • und: Es bringt allen Beteiligten Spaß!
Technischer EinsatzDidaktischer EinsatzTipps und erste Schritte

Technische Lösungen an der TUHH – Clickern mit Hardware-Sets und „Mobile Response“

An der TUHH gibt es zurzeit zwei technische Lösungen, um Clickerabfragen durchzuführen: Es gibt Hardware-Clicker-Sets, die aus einem USB-Empfänger und einer bestimmten Anzahl an Handsendern bestehen, die die Antworten der Studierenden per Funksignal übertragen.

Daneben gibt es Lizenzen für die sogenannte “mobile response”-Option, bei der die Studierenden ihre privaten Smartphones, Tablets oder Laptops als Abstimmgeräte benutzen. Bei dieser Lösung wird die Verbindung zwischen dem Computer der Lehrperson und den Geräten der Studierenden über das Internet hergestellt.

In beiden Fällen müssen Sie auf Ihrem Rechner die Software TurningPoint installieren – für die Hardware-Lösung die Version 5, für das Einbinden von mobilen Endgeräten der Studierenden die Version 8.

Welche Lösung ist für Sie die richtige?

Da die Hardware-Clicker und die Lizenzen für die Einbindung mobiler Endgeräte der Studierenden mit unterschiedlichen Software-Versionen betrieben werden, ist dies zum einen davon abhängig, welches Betriebssystem und welche Office-Version Sie verwenden. Zum anderen können mit Hardware-Clickern bzw. mobilen Endgeräten unterschiedliche Funktionen der Software genutzt werden.

Hardware-Clicker-Set Mobile Response (Einsatz studentischer Endgeräte)
Software TurningPoint 5 TurningPoint 8
Betriebssystem bis MS Windows 8;
bis Mac OS 10.9
bis MS Windows 10;
bis Mac OS 10.12
Office (Powerpoint)-Version MS Windows: bis Version 2013;
Mac OS: bis Version 2011
MS Windows: bis Version 2016;
Mac OS: bis Version 2016
Single und Multiple Choice-Fragen ja ja
Fragen mit numerischen bzw. Textantworten nein ja
Backchannel* nein ja
Internetverbindung notwendig nein ja

* Kommunikationskanal im Hintergrund, über den Studierende Nachrichten und Kommentare an die Lehrperson senden können.

Falls Sie sich unsicher sind, welche Lösung für Sie die richtige ist, wenden Sie sich gern an die Fachreferentin Aktives Lernen. Gern berate ich Sie auch zu den technischen und didaktischen Seiten des Einsatzes.

EINSATZ VON HARDWARE-CLICKERN
Für den Einsatz der Hardware-Clicker-Sets benötigen Sie zunächst die Software TurningPoint5. Diese erhalten Sie über die Fachreferentin Aktives Lernen des ZLL.

Auf den Pultrechnern im Audimax I und II ist die Software TurningPoint5 bereits installiert, so dass Sie  hier keinen eigenen Rechner mitzubringen brauchen.

Ausleihe Hardware-Clicker-Sets

In Gebäude H/Audimax I befinden sich zwei Clicker-Sets mit insgesamt ca. 500 Clicker-Sendern in Schränken an der Garderobe. Diese sind nur für die Nutzung im Audimax I und dem Ditze-Hörsaal bestimmt. Für die Entnahme benötigen Sie einen Zahlencode, den Sie nach Anmeldung Ihrer Veranstaltung erhalten.

In Gebäude A (Hauptgebäude) und O (Technikum) finden Sie die so genannten mobilen Clicker-Sets mit je 84 bis 120 Clicker-Sendern. Diese Sets können Sie überall auf dem Campus einsetzen. Die Taschen mit Clickern können einfach in der Pförtnerloge entliehen werden, indem man sich in eine Liste einträgt. Die Pförtnerlogen der Gebäude A und O sind durchgehend besetzt.

In Gebäude I/Audimax II befinden sich ein Clicker-Set mit ca. 260 Geräten in Taschen in den Schließfächern neben der Pförtnerloge. Diese Geräte sind nur für das Audimax II bestimmt. Für eine Entleihung des Sets kündigen Sie sich sicherheitshalber zuvor bei den Pförtnern an, damit auch wirklich jemand vor Ort ist. Dort müssen die Geräte vom Pförtner ausgegeben werden.

Durchwahl zur Pförtnerloge des Audimax II: -3653

Sollten Sie dort niemanden erreichen, rufen Sie am besten in der Pförtnerloge des Technikums (Gebäude O) an und informieren darüber, wann Sie vor Ort sind, so dass Ihnen die Geräte ausgehändigt werden können.

Durchwahl zur Pförtnerloge des Technikums (Gebäude O): -2874

Clicker-Sets für Testzwecke

Die genannten Sets sind in erster Linie für den Einsatz in den Lehrveranstaltungen gedacht. Wenn Sie ein Clicker-Set für einen längeren Zeitraum zu Testzwecken benötigen, können Sie am ZLL (Gebäude E, Raum 4.026) kleinere Sets ausleihen. Wenden Sie sich hierfür bitte an die Fachreferentin Aktives Lernen des ZLL.

EINSATZ VON MOBILE RESPONSE
Die Software TurningPoint 8 erhalten Sie im Downloadbereich des Herstellers. Im Rahmen des Downloads müssen Sie einen Account erstellen, dem später Lizenzen zugeordnet werden können. Verwenden Sie hierfür unbedingt Ihre TUHH-Mailadresse.

Wichtig: Die Studierenden müssen ihrerseits keine App auf ihr Smartphone laden, sondern sie können sich über ihren Browser in die Sitzung einloggen und an der Abstimmung teilnehmen.

Der TUHH stehen zurzeit Lizenzen für die Zuschaltung von 1.050 mobilen Endgeräten zur Verfügung. Um Lizenzen zu erhalten, melden Sie Ihre geplante Veranstaltung bitte hier an.

Das Clickersystem selbst ist keine Methode. Es ist ein technisches Tool, das auf unterschiedliche Weise methodisch eingesetzt werden kann. Ausschlaggebend für die Art des Einsatzes sollte sein, welches Ziel Sie in der Veranstaltung erreichen möchten.

Hier finden Sie einige Vorschläge, wie Sie Clickerabfragen und Backchannel verwenden können.

Einige didaktische Anregungen zum…

EINSATZ VON CLICKERFRAGEN

Sie können Clickerabfragen auf vielfältige Art gewinnbringend in Ihre Lehrveranstaltungen einbauen: Sie können sie zum Beispiel nutzen, um…

  • das Vorwissen der Studierenden abzufragen (in der ersten Sitzung einer Veranstaltung oder vor dem Einstieg in ein neues Thema)
  • das Verständnis der unmittelbar zuvor gelehrten Inhalte reflektieren zu lassen,
  • das Auditorium über einen Sachverhalt entscheiden bzw. diesen bewerten zu lassen (z. B. nach einer vorangegangenen Diskussion),
  • den Lernstand vor der Prüfung abzufragen,
  • Einschätzungen z. B. zum Ergebnis eines durchzuführenden Experiments einzuholen oder
  • persönliche Bezüge zum Thema abzufragen und so eine stärkeres Interesse herzustellen.

Die Technologie eignet sich besonders, um in frontal gehaltenen, großen Veranstaltungen die Aufmerksamkeit und Teilnahme der Studierenden zu erhöhen: Die Konzentrationskurve der Teilnehmer/innen in einer neunzigminütigen Lehrveranstaltung zeigt, dass die Aufmerksamkeit zu Beginn und – auf etwas niedrigerem Niveau – am Ende einer Lehrveranstaltung am höchsten ist. Ein weiteres Ergebnis der Lernforschung ist, dass die Konzentration bei Hörern eines klassisch in frontaler Situation gehaltenen Vortrags nach 15 bis 20 Minuten stark abnimmt. Daher empfehlen wir, die Clicker nicht nur zu Beginn und/ oder Ende der Veranstaltung, sondern regelmäßig im Laufe der Sitzung einzusetzen. Als Faustregel kann gelten, etwa drei bis fünf Fragen pro Vorlesung (90 Minuten) zu stellen. Wenn Clickerabfragen dazu noch genutzt werden, um Themen einzuleiten oder abzuschließen, unterstützt dies obendrein die Struktur der Veranstaltung.

Die richtigen Fragen stellen

Wenn es darum geht, das Verständnis der Lehrinhalte zu überprüfen, eignen sich Konzeptfragen besser als Wissensfragen. Denn Wissensfragen sind tendenziell monoton und fordern die Studierenden nicht optimal heraus. Konzeptfragen hingegen regen dazu an, sich aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

Peer Instruction – Die Studierenden diskutieren lassen

Eine Möglichkeit, Clicker methodisch einzusetzen, ist die Peer Instruction. Studierende beantworten ein Clickerfrage zunächst allein. Zeigt das Ergebnis, dass mindestens 30 % der Studierenden richtig geantwortet haben, macht es durchaus Sinn, die Studierenden ihre Argumente für ihre Wahl kurz mit dem Sitznachbar diskutieren zu lassen. Im Anschluss folgt eine erneute Abstimmung über die Frage – hier fallen die Ergebnisse für die richtige Antwort dann erfahrungsgemäß deutlich besser aus.

Teamwettbewerb – Die Studierenden gegeneinander antreten lassen

Um die Prüfungsvorbereitung spannender zu gestalten, kann man Clicker auch für Wettbewerbe einsetzen. Die Software ermöglicht es, dass die Studierenden zu Beginn der Sitzung in Teams eingeteilt werden und im Anschluss für jede richtig beantwortete Frage Punkte sammeln. Wie ein Teamwettbewerb an der TUHH aussehen kann, lesen Sie hier.

EINSATZ VOM BACKCHANNEL

Der Backchannel ist ein Kommunikationskanal, der im Hintergrund der Präsentation läuft und es den Studierenden ermöglicht, während der Veranstaltung an die Lehrperson, oder auch an ihre Mitstudierenden, zu schreiben.

Den Backchannel können Sie ebenfalls als Tool für verschiedene Zwecke nutzen, zum Beispiel um:

  • sich unmittelbar Feedback zur Sitzung einzuholen (z.B. Tempo des Vortrags),
  • Fragen und Kommentare zu den gelehrten Inhalten zu ermöglichen oder
  • Ergebnisse von Aufgaben, die die Studierenden in der Veranstaltung bearbeiten, „einzusammeln“.

Unmittelbares Feedback zur Veranstaltung und/ oder zum Verständnis einholen

Wenn Sie den Backchannel als ständigen Feedback-Kanal nutzen, erscheint es sinnvoll, in der Sitzung einen oder mehrere Slots von ein paar Minuten vorzusehen, in der man die eingegangenen Nachrichten anschaut und auf diese im Anschluss reagiert. Wenn es Ihnen – zum Beispiel aus Zeitgründen – nicht möglich sein sollte, direkt in der Sitzung auf das Feedback oder einen Teil der Fragen und Kommentare einzugehen, machen Sie dies gegenüber dem Auditorium transparent und kündigen Sie an, wann und wo Sie dies nachholen werden (z. B. zu Beginn der nächsten Sitzung).

Ergebnisse von (Gruppen-)Aufgaben einsammeln

Wenn Studierende in der Sitzung allein oder zu mehreren Aufgaben lösen oder im Rahmen einer Methode (z. B. Think-Pair-Share, Prüfungsfragen erfinden etc.) Ergebnisse produzieren, ist der Backchannel ein gutes Tool, um diese zeitsparend einzusammeln. Die geposteten Ergebnisse können dann entweder direkt in der Veranstaltung von Ihnen ausgwertet werden oder auch nach der Sitzung. Die Kommunikation, die im Backchannel stattfindet, wird von der Software nämlich automatisch gespeichert, so dass sie Ihnen auch nach der Sitzung noch zur Verfügung steht.

1. Ich möchte die Geräte in der nächsten Woche einsetzen – wie gehe ich vor?
2. Wie organisiere ich die Verteilung und Rückgabe der Geräte?
3. Was sind mögliche Stolpersteine beim Einsatz?
4. Zählt die Software nur die erste Abstimmung oder wird beim mehrmaligen Drücken das Ergebnis verfälscht?
5. Werden die Abstimmungsergebnisse gespeichert?
6. Wie viele Fragen sollte man in einer 90-minütigen Veranstaltung stellen?
7. Wie bekomme ich Studierenden nach der Austauschphase bei Peer Instruction wieder zur Ruhe?

1. Ich möchte die Geräte in der nächsten Woche einsetzen – wie gehe ich vor?

  • Je nachdem, für welche technische Lösung Sie einsetzen möchten, benötigen Sie die Software TurningPoint 5 oder TurningPoint 8 (Downloadmöglichkeiten siehe “Hardware-Clicker” und “Mobile Response”).
  • Nach der Installation können Sie mit der Software experimentieren und Fragen erstellen. Am Institut für Verkehrsplanung und Logistik wurde für den Eigengebrauch eine Kurzanleitung für die Nutzung von Clickern geschrieben, die wir freundlicherweise hier zur Verfügung stellen dürfen und die sicher vielen den Einstieg in die Nutzung erleichtert.
  • Testen Sie Ihre Präsentation vor dem Einsatz am besten mit einem Clicker-Set bzw. mit einem mobilen Endgerät. Ein Hardware-Testset bzw. Test-Lizenzen für mobile response erhalten Sie in Gebäude E (Raum 4.026) bzw. auf Anfrage.
  • Die Hardware-Clicker-Sets können Sie an verschiedenen Standorten entleihen (siehe “Hardware-Clicker” und “Clicker – Lagerorte und Ausleihe”).
  • Zu allen technischen, aber auch didaktischen Aspekten des Einsatzes und auch der Erstellung von Fragen berät das ZLL gern.

2. Wie organisiere ich die Verteilung und Rückgabe der Geräte?

Zur Ausgabe ist es sinnvoll, zwei oder drei Studierende zu bitten, die Verteilung im Hörsaal zu übernehmen. Bei der Rückgabe bietet es sich an, die Clickerboxen oder Clickertaschen neben die Türen zu stellen. Ist das nicht möglich, kann man die Studierenden auch einfach bitten, den Raum entlang des Dozententisches zu verlassen und die Boxen/Taschen dort aufstellen.

Damit die Studierenden nicht vergessen, die Geräte nach Veranstaltungsende zurückzugeben, ist es ratsam, während der Veranstaltung an die Rückgabe zu erinnern. Entsprechende Folienvorlagen für Ihre PowerPoint-Präsentation zum Herunterladen finden Sie hier:

Erinnerung an Clickerrückgabe zu Veranstaltungsbeginn

Erinnerung an Clickerrückgabe zum Veranstaltungsende

3. Was sind mögliche Stolpersteine beim Einsatz?

Starten Sie Ihre Präsentation immer über die Software TurningPoint

Sie können Ihre erstellten Folien auch direkt über PowerPoint öffnen und Inhalte bearbeiten. Allerdings lässt sich eine Abstimmung nur durchführen, wenn Sie PowerPoint über die TurningPoint-Software gestartet haben, denn diese verarbeitet die Signale. Man vergisst dies leicht, da sich die Folien auch direkt über PowerPoint öffnen lassen.

Die Abstimmung wird nicht ausgelöst

Wenn Sie sich bei PowerPoint im Präsentationsmodus befinden und auf Ihre Folie mit einer Frage schalten, wird die Abstimmung automatisch gestartet. Geschieht dies nicht, kann das neben der zuvor geschilderten Ursache auch daran liegen, dass Sie bspw. zuvor mit Clickern getestet haben, ob Ihr Folien funktionieren. In diesem Fall müssen Sie die Folien vor erneuter Verwendung “Zurücksetzen”. Dafür gibt es eine Schaltfläche in der Funktionsleiste.

Kanalnummer auf der Tasche

P1010457Damit man sich in zwei nebeneinander liegenden Hörsälen nicht gegenseitig mit den Signalen in die Quere kommt, sind die Empfänger auf verschiedene Kanäle programmiert. Die Kanalnummern sind auf den Clickertaschen verzeichnet. Die Software erkennt den Kanal automatisch; sollte dies aber einmal nicht der Fall sein, können Sie im TurningPoint-Tab bei PowerPoint über “Preferences/Voreinstellungen” und dann “Connections/Verbindungen” den Kanal des Empfängers (Receiver) manuell einstellen.

Ebenfalls kann es vorkommen, dass sich der Kanal auf dem Sender verstellt hat. Um den Kanal neu einzustellen, drücken Sie “Channel”, geben Sie die beiden Ziffern des Kanals ein (z.B. “07”) und bestätigen Sie die Eingabe mit “Channel”.

4. Zählt die Software nur die erste Abstimmung oder wird beim mehrmaligen Drücken das Ergebnis verfälscht?

Ein Abstimmungsergebnis wird nach einem Meinungswechsel mit erneuter Abstimmung überschrieben. Es gibt auch die Möglichkeit, bei der Erstellung von Fragen einen Haken bei “First Response Only” zu setzen. In diesem Fall wird dann nur die erste Entscheidung gezählt und eine Meinungsänderung ist nicht mehr möglich.

5. Werden die Abstimmungsergebnisse gespeichert?

Die Abstimmungsergebnisse werden von der Software gespeichert. Über den Button “Manage/Verwalten” können in der TurningPoint-Software die Ergebnisse vergangener Abstimmungen eingesehen werden. Die Software erfasst die Abstimmungsergebnisse (Antwortoptionen und Teilnehmer_innenzahl) und fertigt einen Screenshot der Frage an. Diese Ergebnisse lassen sich in Excel exportieren.

6. Wie viele Fragen sollte man in einer 90minütigen Veranstaltung stellen?

Um die Gefahr einer Übernutzung (Studierende fangen an sich zu langweilen und beteiligen sich nicht mehr ernsthaft an den Abstimmungen) zu vermeiden, zeigt die Erfahrung, dass 3 – 5 Fragen (Konzeptfragen) für eine neunzigminütige Sitzung angebracht sind. Dabei handelt es sich allerdings um eine Faustregel. Natürlich kann es sinnvoll sein, bspw. zum Beginn des Semesters oder zum Ende davon abzuweichen, um einen Überblick zum Vorwissen oder Lernstand der Studierenden zu gewinnen.

7. Wie bekomme ich Studierenden nach der Austauschphase bei Peer Instruction wieder zur Ruhe?

Wenn Studierende in einer Vorlesung plötzlich die Gelegenheit zum Austausch erhalten, ist es für viele eine überraschende Erfahrung, wie laut es plötzlich im Hörsaal werden kann. Die Studierenden diskutieren bei anspruchsvollen Fragen durchaus engagiert. Um sie wieder zur Ruhe zu bringen, bieten sich verschiedene Optionen an:

  • einen Countdown in die Folie einbinden
  • ein Mikrofon oder ebenfalls durch Einbindung in die Präsentation ein anderes akustisches Signal zur Hilfe nehmen
  • manche Lehrende nutzen farbige Folien: Grün = Diskutieren, Gelb = Zum Ende kommen, Rot = Stop

Erfahrungsgemäß lassen sich die Studierenden aber leicht wieder “einfangen”. Bei spannenden Fragen haben sie ja durchaus ein Eigeninteresse daran, das Ergebnis durch den oder die Lehrende zusammengefasst zu sehen.

Ihre Ansprechpartnerin

zll_team_carolineCaroline Thon-Gairola
Tel: 040 42878-4208
E-Mail senden

Clicker – Lagerorte und Ausleihe

Mobile Sets
Einsatz überall auf dem Campus
Ausleihe an Pförtnerlogen der Gebäude A und O

Stationäre Sets
Einsatz nur im Audimax I/Ditze-Hörsaal und Audimax II
Audimax I/ Ditze: eigenständige Ausleihe aus Garderobenschränken nach Anmeldung der Veranstaltung
Audimax II: Ausleihe an Pförtnerloge (vorher beim Pförtner anmelden)

Clicker-Sets für Testzwecke
Ausleihe in Gebäude E (Raum 4.026) 

Mobile Response (“Clickern mit Smartphones”)
Ausleihe von Lizenzen nach Anmeldung der Veranstaltung.

Karte
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Zur Ausleihe bei den Pförtnereien:

Durchwahl Gebäude A: -3725
Durchwahl Gebäude O: -2874
Durchwahl Gebäude I (Audimax II): -3653

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