Wissenschaftssenatorin Fegebank spricht Grußwort zum Auftakt der Hamburg Open Online University

Wie definieren Hochschulen Ihre Rolle in der Wissensgesellschaft? Mit der Bereitstellung offener, vernetzter Lernressourcen, lautete die Antwort auf der gestrigen Auftaktveranstaltung der Hamburg Open Online University (HOOU) an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Das neue Portal soll nicht nur die Hamburger Hochschulen miteinander vernetzen, sondern auch eine Lernplattform bilden, die gesellschaftsübergreifend das lebenslange Lernen auf hohem akademischen Niveau unterstützen soll.

HOOU_Auftakt
(v.l.) Prof. Dr.-Ing. Timm-Giel, Vizepräsident Forschung, Prof. Dr. Dr. h.c. Garabed Antranikian, Präsident der TUHH, Katharina Fegebank, zweite Bürgermeisterin und Senatorin in der Behörde für Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident Lehre der TUHH
(Foto: Geringer/TUHH)

Katharina Fegebank, frisch ernannte zweite Bürgermeisterin und Senatorin in der Behörde für Wissenschaft und Forschung, sprach Ihr erstes Grußwort an der TUHH und informierte sich über die Ziele und angehenden ersten Projekte im Rahmen der Hamburg Open Online University.

In der Pilotphase der HOOU wird die Themenweite bereits von praktischen Lernerfahrungen wie der Konstruktion von Schaltungen bis hin zu Verwertungsmöglichkeiten organischer Reststoffe reichen. Weit gefasste Problemstellungen sollen dabei den Anreiz geben, sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen mit einem Thema auseinander zu setzen, erläuterte Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident Lehre der TUHH und Initiator der Hamburg Open Online University. Dabei ginge es nicht darum, das US-amerikanische Frontalunterrichtsmodell der Massive Open Online Courses (MOOCs) zu kopieren. Vielmehr sollten offene Lernressourcen und interdisziplinäre Teams über projektbasierte Lernmethoden zueinander finden und nach Lösungen für gesellschaftliche Problemstellungen forschen.

“Vielleicht wären ja auch die offenen Fragen zur Ausrichtung der Olympischen Spiele in Hamburg ein Projekt für die Hamburg Open Online University”, regte Senatorin Fegebank an und wünschte viel Erfolg für die weitere Umsetzung der HOOU.

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