Wissenschaftliches Schreiben im Mittelpunkt

Viele Interessierte zog es am 7. Mai zur ersten „Kleinen Nacht des wissenschaftlichen Schreibens“ an der TUHH. Sowohl Studierenden als auch Lehrenden bot die „Kleine Nacht des wissenschaftlichen Schreibens“ ein buntes Programm. Dies reichte von einer Expertendiskussion zum Thema wissenschaftliches Schreiben über Präsentationen und Workshops zu diversen schreibspezifischen Themen bis zur individuellen Schreibberatung. Die Möglichkeit zum Austausch über das Schreiben mit Gleichgesinnten und Experten wurde rege genutzt. Gleichzeitig sorgten bewegte Pausen, Snacks und Getränke für bleibende Konzentration und Wohlbefinden bei allen Beteiligten.IMG_1549-1kompr-Zentrale Studienberatung

Die von Anne Rose Sanderink (Zentrale Studienberatung, FinishING) moderierte  Expertendiskussion, an der Prof. Dr. Gerold Schneider (Leitung des Instituts für Keramische Hochleistungswerkstoffe), Matthias Buntenkötter (Leitung Zentrale Studienberatung,) Prof. Dr. Christian Kautz (Abteilung für Fachdidaktik der Ingenieurwissenschaften) und Timo Lüth (Zentrum für Lehre und Lernen) teilnahmen, brachte die wesentliche Bedeutung einer wissenschaftlichen Schreibkompetenz auch für Studierende der Ingenieurwissenschaften auf den Punkt. Wissenschaftliche Texte schreiben zu können, so waren sich die Experten einig, stellt eine wesentliche Schlüsselqualifikation sowohl für das Studium als auch in den meisten Berufsfeldern eines Ingenieurs dar.

Für Lehrende besonders interessant waren Input und Möglichkeit zum Austausch über das wissenschaftliche Schreiben in der ingenieurwissenschaftlichen Lehre.

Nadine-Präsentation2In einem Impulsvortrag wurde problematisiert, welche Schwierigkeiten Studierende häufig beim wissenschaftlichen Schreiben haben, und erläutert, welche Fähigkeiten und Kenntnisse der Schreibprozess erfordert. Anschließend wurden erste Lösungsansätze skizziert, die zum Abbau der Schreibschwierigkeiten beitragen können, u.a. eine kontinuierliche und schrittweise Entwicklung von Schreibkompetenz, indem das Schreiben Schritt für Schritt durch aufeinander aufbauende Schreibübungen in die Lehrveranstaltungen integriert wird und indem das Schreiben als Lerninstrument genutzt wird.

In einem vertiefenden Workshop zum Schreiben in der eigenen Lehre diskutierten die Teilnehmer anschließend die Einsatzmöglichkeiten von verschiedenen Textsorten in ihren eigenen Lehrveranstaltungen, wie beispielsweise Exzerpte, Rezensionen oder Lernjournals. Dabei wurden nicht nur Vor- und Nachteile diskutiert, sondern auch erste Überlegungen für die konkrete Umsetzung angestellt. Den intensiven Austausch empfanden alle als sehr anregend und hilfreich.

Viele positive Stimmen zur ersten „Kleinen Nacht des wissenschaftlichen Schreibens“  an der TUHH lassen hoffen, dass weitere Veranstaltungen dieser Art folgen!

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