Videoaufzeichnungen und „Flipped Classroom“

An der TUHH zeigen wir schon seit mehreren Jahren, dass Vorlesungsaufzeichnungen in hoher Qualität mit relativ geringem Aufwand erstellt werden können. In sechs Hörsälen sind professionelle Aufzeichnungssysteme installiert, zwei weitere werden mobil eingesetzt. Für die Aufzeichnung, die Betreuung und die anschließende Bearbeitung stehen studentische Hilfskräfte zur Verfügung. Ergänzend zu den Präsenzveranstaltungen werden die Aufzeichnungen in das Lern-Management-System Stud.IP eingebunden und (je nach Wunsch) dem
jeweiligen Kurs oder der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Vorlesungsaufzeichnungen ermöglichen es den Studierenden, Stoff nochmals gezielt nachzubereiten oder das Versäumnis eines Präsenztermins auszugleichen. Die Aufzeichnungen können aber auch in umfangreichere didaktische Szenarien eingebunden werden.

So kann die Aufzeichnung ebenso wie ein Screencast (Infobox: Screencasts) Grundlage für das Szenario des „Flipped Classroom“ (auch: „Inverted Classroom“) sein, eine Unterrichtsvariante, in der die Studierenden die Vorlesung zu Hause sehen und in der Vorlesung Raum für aktive gemeinsame
Arbeit haben. Die klassischen Orte der unterschiedlichen Aktivitäten werden also umgedreht (to flip = umdrehen) und es wird mehr Raum für die Interaktion zwischen Studierenden und Lehrenden
geschaffen.
Ein Beispiel einer „Flipped Classroom“-Veranstaltung, bei der den Studierenden das Konzept auch per Video erläutert
wird, findet sich unter folgendem Link: http://youtu.be/MAWIPx3P9bY

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert