Social Gaming für problemorientiertes Lernen

Prof. Schupp || E-16 || 60-80 TN || 2./4./6. Bachelor-Semester || Software Engineering || SoSe 2015 ||

Das Modul „Software Engineering“ gibt den Studierenden einen Überblick über die verschiedenen Prozesse bei der Softwareentwicklung (Anforderungsanalyse, Spezifikation, Entwurf, Testen, Wartung, Prozess). Dabei sollen die Studierenden vor allem die Vorteile der testgesteuerten Programmierung (test driven development, TDD) zur Erhöhung der Softwarequalität verstehen. Am Ende des Semesters sind sie so in der Lage, verschiedene Testmethoden und Teststrategien zu erklären. Darüber hinaus können die Studierenden dann Testdaten selber generieren bzw. Testfälle entwerfen.

Im Sinne des Constructive Alignment lässt sich das Erreichen dieser Lernziele mit Hilfe einer herkömmlichen Klausur nur schwer erfassen. Aus diesem Grund wurde eine semesterbegleitende Social Gaming Plattform aufgebaut.

In der ersten Phase des Semesters schrieben die Studierenden selber eine App und spielten auf unterschiedlichen Niveaustufen gegen diese Plattform. Daran anschließend entwickelten die Studierenden in der zweiten Phase des Semesters eigene Tests, mit denen sie gegen ihre Kommilitonen antraten. Die im Rahmen des Social Gamings erzielten Punkte, wurden als Bonuspunkte auf die Klausur angerechnet.

Neben der hohen Praxisrelevanz erhielten die Studierenden durch diesen spielerischen didaktischen Ansatz kontinuierliches Feedback, welches sie beim semesterbegleitenden Lernprozess unterstützte.

 

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