Projektorientiertes Lernen an der TUHH zieht Besucher an

Dass das Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) mit seinen Lehrinnovationen auch jenseits des Campus immer sichtbarer wird, belegt eine Anfrage von der Hochschule Niederrhein. Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der besagten Hochschule, stieß im Rahmen der CHE Jubiläumsveranstaltung in Berlin auf unseren Vizepräsidenten Lehre Prof. Dr. Sönke Knutzen. Begeistert von den vielen umgesetzten Projekten an der TUHH kündigte er einen Besuch in Hamburg an, den das ZLL am 11.02.15 freudig entgegennahm. Anna Lusiewicz, Mitarbeiterin im Projekt mytrack, Siska Simon, Fachreferentin für projektbasiertes Lernen und Andrea Brose, geschäftsführende Koordinatorin des ZLL, empfingen Herrn von Grünberg für einen zweistündigen Rundgang über den Campus der TUHH.

In einem offenen Austausch über die Situation an der HS Niederrhein sowie über die Angebote des ZLL wurde nach konkreten Umsetzungsmöglichkeiten gefragt. Thematisiert wurden auch Probleme von Studierenden, die Herausforderungen in der Organisation und finanzielle Hürden.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf zwei stark projektorientierten Angeboten des ZLL: dem interdisziplinären Bachelor-Projekt und dem mytrack. Da das Bachelor-Projekt in diesem Jahr schon in die dritte Runde geht, konnten die Ergebnisse der letzten Jahre vorgestellt werden. Der alternative Studienweg mytrack, der auf den zwei Säulen „Tutorien“ und „Projekte“ fußt, lieferte Anregungen für konkrete Projektaufgaben in der Elektrotechnik, die im vergangenen Wintersemester schon zum Teil gestellt worden sind.

Studierendenwerkstatt2klein

Ein Highlight war die Begehung der Studierendenwerkstatt zusammen mit dem Betreuer dieser, Hartmut Gieseler, der Eckdaten zu Ausstattung und  Benutzungshäufigkeit parat hatte. Die ausgestellten Poster mit Rennboliden, Luftschiffen und von der Decke hängende Prototypen fachten die Begeisterung für projektorientierte Lehre weiter an.

Wir konnten aus dem Gespräch Anregungen mitnehmen und darüber reflektieren, wie viel wir für die Studierenden in den letzten zwei Jahren seit Bestehen des ZLL bereits erreichen konnten. Wir bedanken uns für den Besuch, die anregenden Diskussionen und den fruchtbaren Austausch und freuen uns schon darauf, zwei weitere Mitarbeiter in naher Zukunft begrüßen zu dürfen, die sich für einen Besuch der Studierendenwerkstatt bereits angekündigt haben!

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