PBL für einen Business-Plan aller Bachelor-Studierenden der TUHH

Prof. Ihl || W-11 || 300 TN || 1.-4. Bachelor-Semester || Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre || WiSe 2015/16 ||

Das Modul „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ (GBWL) ist ein Pflichtmodul für alle Bachelor-Studiengänge der TUHH und damit eine der größten Veranstaltungen an der TUHH überhaupt. Sie teilt sich in eine Vorlesung und eine PBL-Übung auf. An der Vorlesung sind neun Professorinnen und Professoren beteiligt, die Studierende in ihren jeweiligen Arbeitsbereich einführen.

2016_05_02_IhlIn der PBL-Einheit erarbeiten die Studierenden auf Grundlage dieser Inputs dann selbstständig einen Business-Plan für ein reales Unternehmensgründungsprojekt. Zentrale Lernziele des Gesamtmoduls bestehen darin, grundlegende Begriffe der BWL zu erklären und im Rahmen eines Gründungsprojekts anwenden zu können. Die Prüfung der Lernziele erfolgt durch die Abgabe des Business-Plans sowie eine Klausur.

Das Modul wurde im Wintersemester 2014/15 bereits grundlegend neu konzipiert und im Rahmen des Lehrinnovationsprojekts nun um weitere Elemente ergänzt bzw. methodisch verfeinert. Zwei Aspekte standen dabei im Vordergrund: Erstens sollte die Qualität der Businness-Pläne insb. im Hinblick auf Form, Argumentation und Stil verbessert werden; zweitens sollte darauf hingewirkt werden, dass die Studierenden in der Veranstaltung nicht nur zum Auswendiglernen, sondern zur vertieften Reflexion der Inhalte angeregt werden.

Neben kleineren Maßnahmen, die insb. auch die Abstimmung der beteiligten Lehrenden sowie die Projektarbeit verbessern sollten, wurde eine speziell auf das Erstellen eines Business-Plans abgestimmte Broschüre zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben erarbeitet und aktiv in die Übungseinheiten eingebunden. Der zweite Arbeitsschwerpunkt betraf die Klausur: Hier wurde darauf hingearbeitet, dass bei den Multiple Choice-Fragen u.a. mithilfe von praxisnahen Kontextualisierungen höhere Anspruchsniveaus adressiert werden, um so die Lernstrategie der Studierenden hin zu verständnisorientiertem Lernen zu beeinflussen.

Tatsächlich verbesserten sich sowohl die Qualität der Projektberichte als auch die Prüfungsergebnisse. Wenngleich bei Letzteren die Vergleichbarkeit mit den vorigen Klausuren hinterfragt werden kann, zeigen die Evaluationen u.a., dass Studierende zukünftigen Kommiliton/innen vor allem auf Verständnis zielendes Lernen empfehlen würden – ein Indikator dafür, dass die Ziele des Projekts erreicht wurden.

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