Modulübergreifendes Prüfungskonzept in der Konstruktionslehre

Prof. Krause || M-17 | 350-800 TN || 2.-5. Bachelor-Semester || Konstruktionslehre || SoSe 2015 ||

Der Konstruktionslehre-Kanon wurde im Rahmen der Modularisierung von einer fünfsemestrigen zu einer viersemestrigen Abfolge umgebaut. Diese Veränderung wurde genutzt, um Lehrveranstaltungen anders inhaltlich zu füllen, zeitlich relativ zueinander anzuordnen und in anderen Kombinationen zu prüfen. Dies ging einher mit einem hohen Abstimmungsbedarf zwischen mehreren Instituten und Dozenten.
Die Lehrinnovation hatte dabei zwei Hauptziele:

  1. Die übergreifende Abstimmung der Struktur und der Prüfungs- und Modulinhalte Dies beinhaltet ein durchgängiges Prüfungs- und Lehrkonzept sowie die Ausrichtung der Prüfungen an den Lernzielen
  2. Die Ausgestaltung der Modulprüfung „Konstruktionslehre Gestalten“ Dies beinhaltet die institutsübergreifende Entwicklung und Diskussion von neuen Modulprüfungen mit dem Ziel des Prüfens von Verständnis und Fertigkeiten zum Konstruieren

Good Practice - Prüfung

Zunächst wurden dafür die Lernziele der Konstruktionsziele definiert und auf die Ebene der einzelnen Veranstaltungen heruntergebrochen. Für die Umgestaltung der Prüfung in Konstruktionslehre Gestalten wurde ein Prüfungskonzept entwickelt, dass neben der Abfrage von Wissen und Verständnis in der Klausur auch die Fähigkeiten zum Konstruieren mithilfe von CAD und Handzeichnungen durch eine verpflichtende Studienleistung in die Prüfung einbezieht.

Um gute Prüfungsaufgaben zu entwickeln, wurde ein Konzeptworkshop mit allen beteiligten Lehrenden durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einer vierseitigen (Selbst-)Checkliste für Klausurersteller festgehalten.

Um die neue Prüfung vorbereiten zu können, wurde die alte Prüfung evaluiert. Dabei stellte sich heraus, dass das Konstruktionsprojekt von den Studierenden als bessere Vorbereitung auf die Prüfung wahrgenommen wurde als die Vorlesung, dass Verständnis (im Gegensatz zu auswendig lernen) als Prüfungsvorbereitung empfohlen wird und dass der Fokus der Prüfung als mehr auf Zeichnen als auf der Gestaltung liegend empfunden wird. Da der erste Durchlauf des gesamten Kanons erst im Wintersemester 2016/2017 abgeschlossen sein wird, liegt bislang noch keine Gesamtevaluation vor. Aber das Feedback der Lehrenden zu der neuen Struktur sowohl des Kanons als auch der Prüfungscheckliste ist klar: Die klare und übersichtliche fachliche Neuaufteilung der Inhalte wird als sehr gut gelungen angenommen.

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