Mitmachen ausdrücklich erwünscht! – Der Workshop „Studierende aktivieren“

„Mehr Aufmerksamkeit!“ – „Mehr Begeisterung für das Thema wecken!“ – „Mehr Rückmeldung aus dem Hörsaal!“ – „Weniger Smartphone-Nutzung!“ – dies waren einige der Veränderungen, die die Teilnehmenden des Workshops „Studierende aktivieren“ am 16. August in ihren zukünftigen Lehrveranstaltungen sehen wollten.

In den folgenden drei Stunden lernten die Lehrenden vielfältige Möglichkeiten zur Aktivierung kennen, um diesen Zielen näher zu kommen und die Studierenden in ihrer Veranstaltung stärker einzubeziehen. Die aktivierenden Maßnahmen waren von der Fachreferentin Caroline Thon-Gairola nach zwei Kriterien ausgewählt worden: Sie sollten mit wenig Aufwand in der Veranstaltung realisierbar sein und gleichzeitig möglichst alle Studierenden effektiv zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit dem Lernstoff anregen.

Der Einsatz von Methoden ist kein Selbstzweck – sie müssen immer zur Veranstaltung, aber auch zur Lehrperson passen. Quelle: Siska Simon, 2012.

Wie solche Maßnahmen in der Praxis aussehen können, erfuhren und erlebten die Lehrenden bereits während des einführenden Vortrags zur aktivierenden Lehre: Die Präsentation war mit verschiedenen Methoden wie Think-Pair-Share und Buzz Group angereichert, die die Teilnehmenden dazu aufforderten, über die Themen Lernen, Motivation und aktivierende Lehrmethoden zu reflektieren, eigene Erfahrungen einzubringen und mit der Referentin in die Diskussion zu kommen. Ebenso wurden digitale Tools wie Clicker und Backchannel* genutzt, die, je nach Ziel, methodisch unterschiedlich eingesetzt werden können.

Was aber, wenn man seinen Vortrag z. B. aus Zeitgründen nicht für den Einsatz von Methoden unterbrechen und lediglich Fragen an das Auditorium stellen kann? Die Fachreferentin für Weiterqualifizierung Jenny Rohde präsentierte hierfür die Grundlagen der Fragetechnik und analysierte zusammen mit den Teilnehmenden, mit welcher Art von Fragen Lehrende das aktive Mitdenken und Mitarbeiten ihrer Studierenden am besten fördern können.

„Sehr guter Input für die eigene Lehre“ – „Gute Mischung aus theoretischem Input und Kleingruppenaustausch“ – „Viel Interaktion, interessante Anregungen“ – die Rückmeldungen der Lehrenden zu den Workshop-Inhalten fielen durchweg positiv aus.

Sie möchten auch Ihre Lehre abwechslungsreicher gestalten und die Studierenden zur aktiven Mitarbeit anregen? Sie möchten mehr über passende Methoden für den Hörsaal erfahren? Dann wenden Sie sich gerne an die Fachreferentin für Aktives Lernen Caroline Thon-Gairola.

 

* Ein Backchannel ist ein Kommunikationskanal „im Hintergrund“, der es den Studierenden erlaubt, während der Veranstaltung über ihr Smartphone oder ihren Laptop Fragen oder Kommentare an die Lehrperson zu senden.

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