„miro“ – ein Beispiel für Online-Whiteboards

„miro“ – ein Beispiel für Online-Whiteboards

Gastbeitrag von Josina Schulte (Studentin im Bau & Umweltingenieurswesen, 4. BA-Semester)

Miro ist eine virtuelle endlose Leinwand, an der gleichzeitig gearbeitet werden kann. Es gehört damit zur Gruppe der Online-Whiteboards, zu deren Einsatzmöglichkeiten im Digitalen Freischwimmer und im ZLL-Blog jeweils eine Einführung zu finden ist.

Allgemeine Informationen

In miro gibt es die Möglichkeit Zeichnungen anzufertigen, virtuelle Post-its anzupinnen, Mindmaps zu erstellen und vieles mehr. Darüber hinaus ist es möglich, einen Video-Chat einzubauen und sich so parallel auszutauschen. Durch verschiedene Plug-Ins, wie Google Drive, Microsoft Teams oder Adobe Creative Cloud gibt es die Möglichkeit der Erweiterung.
Das Versprechen von miro ist es, durch gute Visualisierung effizienter und schneller zu Lösungen zu gelangen. Um dies zu realisieren gibt es zusätzliche Tools, wie beispielsweise Abstimmungsfunktionen oder Zeitschaltuhren.

Nutzung

Die Nutzung empfiehlt sich vor allem für Gruppenarbeiten. Hierbei ist das Programm eine gute Plattform um sich auszutauschen und parallel zu arbeiten. Inwiefern sich das Programm auch für Übungen mit größeren Gruppen eignet, müsste getestet werden. Es ist möglich, Präsentationen direkt von miro aus durchzuführen. Im Fokus steht allerdings etwas gemeinsam zu erarbeiten und nicht etwas zu präsentieren bzw. vorzurechnen.

Nachteile

Miro bietet eine kostenlose Version. Diese lässt sich nur eingeschränkt nutzen und hat eine begrenzte Teilnehmerzahl. Für 20+ Teilnehmende benötigt man die Businessversion, diese kostet $16 pro Monat. Möchte man mit noch mehr Teilnehmenden gleichzeitig arbeiten, empfiehlt sich die Enterprise Version für 50+ Teilnehmende mit einer individuellen Preisgestaltung. In der kostenfreien Version biete es einen vergleichbaren Leistungsumfang wie padlet.com, was aber weniger vorgestaltete Themes und weniger Funktionalitäten bietet.

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