IDP: Start mit neuen Aufgabenstellungen

Über einhundert Erstsemester hatten sich auch in diesem Jahr für die Teilnahme am Interdisziplinären Bachelor-Projekt (IDP) beworben, so dass das Los über die Platzvergabe entscheiden musste. In einer großen Auftaktveranstaltung im LuK haben wir alle Studierenden der drei Themenstellungen gemeinsam begrüßt. Nach den Vorstellungen der Projektaufgaben haben die neu gebildeten Studierendenteams an Führungen durch die Räume und Labore der beteiligten Institute teilgenommen.

 

Der neue „Klassiker“ (seit 2014 im Programm) ist in diesem Jahr das Teilprojekt „Photobioreaktor“: Hier hat das Betreuerteam die Aufgabenstellung zu den letzten Jahren modifiziert und weiterentwickelt. Der Reaktor soll in diesem Durchgang auf einer schiefen Ebene montiert werden und dabei noch möglichst viel Algenmasse für die Kosmetikindustrie produzieren. Ziel der fiktiven Firma UrbanFarming ist, langfristig auch auf Dachschrägen in urbanen Regionen Algenreaktoren anbieten zu können. Zunächst steht jedoch die „Schräglage“ in einer Testphase mit Kunstlicht im Fokus.

 

Im zweiten Teilprojekt „Open Topic“ arbeitet das IDP-Team in bewährter Kooperation mit dem Sozialkontor (BHH) und der „Wohngruppe Am Frankenberg“. Die Studierenden haben in diesem Jahr die Aufgabe, technische Hilfsmittel bzw. Lösungsansätze zum Thema „Getränke im Gemeinschaftsraum“ zu entwickeln. In der Wohngruppe leben Personen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf. Durch einen Workshop vom Institut PKT bestens vorbereitet, haben die beiden Studierendenteams am Montag, den 12. November, die Wohngruppe besucht und alle Beteiligten kennengelernt. Nun beginnen sie ihre Ideen zu konkretisieren.

 

Im dritten, neuen Teilprojekt dieses Jahres soll ein “Betonboot” gebaut werden. Die fiktive Firma BetonGold möchte ein Boot, das möglichst viele Werbematerialien transportieren und Messekunden am Rande eines Wasserbeckens gezielt ansteuern kann. Herausforderungen bei dieser Aufgabenstellung sind einerseits die Konstruktion eines ferngesteuerten, tragfähigen Bootes, und andererseits die Nutzung des Baumaterials Beton, von dem eine gewisse Wasserfestigkeit verlangt wird.

 

In den zurückliegenden Wochen haben die Teams der Teilprojekte Algenreaktor und Betonboot am Input Konstruktionsmethodik teilgenommen (veranstaltet vom Institut PKT) und konnten bereits erste Ideen und Konzeptentwürfe für die folgenden Konzeptpräsentationen Ende November entwickeln.

Wir sind sehr gespannt auf die Konzepte und wünschen allen Studierenden viel Spaß bei der Bearbeitung der Aufgaben und viele Ideen für die Umsetzung.

Ein Dank gilt schon jetzt den Betreuerteams, der Studierendenwerkstatt und unseren Experten: Ohne euch wäre das diesjährige IDP nicht möglich. DANKE.

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