Fußnotenreferate

Fußnotenreferate sind ursprünglich für große Vorlesungen in der Medizin entwickelt worden. Fällt ein bestimmter Fachbegriff im Vortrag des Lehrenden, so hält dieser inne und ein Studierender, der zu Beginn des Semesters diesen Begriff gezogen hat, erhebt sich und gibt eine Kurzdefinition mit wenigen Sätzen.

Beispielsweise zum Semesterauftakt lässt der Lehrende die Studierenden je einen Begriff ziehen und notiert sich den dazugehörigen Namen, bzw. kann dies auch durch die Studierenden selbst in Stud.IP geschehen. Hat eine Vorlesung besonders viele Teilnehmer, kann man die Begriffe auch Lerngruppen (Infobox: Basisgruppen – Team-based-learning) zuordnen, so dass die Gruppe dann für den Begriff zuständig ist. Die Studierenden erfahren nicht, wann ihr Begriff fällt, und müssen entsprechend aufmerksam zuhören.

Die Aufmerksamkeit für den Vortrag wird auf diese Weise gefördert, viele Personen werden einbezogen und die Studierenden lernen, auch im großen Hörsaal zu sprechen.

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