Digitales Lernen im Massivbau ist Good Practice (findet das Leibniz-Institut für Wissensmedien)

Oft wird in großen Veranstaltungen in ein wichtiges, aber als schwierig geltendes Fachgebiet eingeführt. Zumeist ist die individuelle Betreuung der Studierenden für Lehrende dabei eine Herausforderung. Auch für die Lernenden ist es nicht einfach, über das Semester durch stetige Arbeit an immer neuen Aufgaben am Ball zu bleiben. Dies gilt umso mehr, wenn es um das Einüben fachbezogener Rechenverfahren geht.

Aus diesem Grund werden in den beiden Massivbau-Modulen des B. Sc. Bau- und Umweltingenieurwesen der TU Hamburg nun Online-Lerneinheiten angeboten: Wöchentlich werden im Lernmanagementsystem ILIAS parametrisierte Aufgaben gelöst, deren Schwierigkeitsgrad mit dem Verlauf der Veranstaltung ansteigt. Damit bereiten sich die Studierenden im Selbststudium auf die nächste Vorlesung vor und bekommen zu jeder Aufgabe ein direktes, automatisiertes Feedback. Zudem ergänzen Ilias-Tests die Prüfung im Sinne formativen Assessments. Sie bilden so eher kleinformatige, schrittweise Lernnachweise im Semesterverlauf, die mit in die Modulnote einfließen. Insgesamt unterstützt der neue Ansatz die Studierenden dabei, sich komplexe Inhalte selbstgesteuert und interaktiv anzueignen.

Dem Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen, das mit der Website e-teaching.org ein Leitmedium zum Digitalen Lernen betreibt, war dies die Aufnahme in seine Digital Learning Map wert. Nach dem Review-Prozess kann man sich dort nun informieren, wie kontinuierliche Online-Tests – zum Beispiel zur Bemessung von Stahlbetonstützen oder Plattentragwerken – organisatorisch umgesetzt werden. Auch kann man erfahren, wie die Differenzierung von Fragen es ermöglicht, gut auf das heterogene Vorwissen der Studierenden einzugehen.

Sie möchten im direkten Kontakt mehr über das gute Praxisbeispiel erfahren?

Prof. Dr. Günter Rombach / Dr. Björn Schütte
Institut für Massivbau (B-7)
Mail: rombach@tuhh.de / bjoern.schuette@tuhh.de

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