Die ECIU-Universität: eine europäische Vision künftigen Lernens

Das Zentrum für Lehre und Lernen der TUHH maßgeblich an Antragstellung beteiligt

Die geplante Gründung Europäischer Universitäten ist eine Antwort auf große gesellschaftliche Herausforderungen der Zukunft. Auch die Technische Universität Hamburg (TUHH) stellt sich dieser Herausforderung und hat sich  an der Erasmus+- Ausschreibung „Europäische Hochschulen“ mit dem Netzwerk European Consortium of Innovative Universities (ECIU) beteiligt. Das Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) der TUHH gehört zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks, welches mit seinen inzwischen 13 Mitgliedshochschulen bereits seit 20 Jahren besteht. Verbindendes Element aller beteiligten Hochschulen ist die regionale Verankerung, höchste Qualitätsansprüche an die Lehre sowie stabile Verbindungen zu Industrie und Gesellschaft.


Ziel des Antrags ist die Gründung einer dezentralen, transnationalen Universität, die im Austausch mit Industriepartnern Lösungen für gesellschaftlich relevante Themen anhand problembasierter Lehre erarbeitet.

„Der Aufruf der Europäischen Kommission zur Bildung „Europäischer Hochschulen“ ist für uns wie eine logische Fortschreibung und Zuspitzung unseres Netzwerks. Wir konnten unsere langjährige Expertise zum problembasierten und forschungsorientierten Lernen an der Technischen Universität Hamburg einbringen und wollen dies zur Grundlage künftigen Lernens an der ECIU-Universität machen“, so Dr. Andrea Brose, geschäftsführende Koordinatorin des ZLL.

Die Europäische Kommission entscheidet  im Spätsommer über die Anträge. Von den 54 eingereichten Anträgen sollen maximal 12 gefördert werden. Der Kick-off zur ECIU Universität ist für November 2019 geplant. Weitere Informationen zur Vision der ECIU-Universität finden Sie hier: https://www.eciu.org/news/towards-a-european-university

 

Die ECIU

Mitglieder der ECIU sind: Aalborg University, Denmark. Universidade de Aveiro, Portugal. Universitat Autònoma de Barcelona, Spain. Dublin City University, Ireland. Hamburg University of Technology, Germany. Linköping University, Sweden. Kaunas University of Technology, Lithuania. University of Nottingham, UK. University of Stavanger, Norway. University of Trento, Italy. Tampere University, Finland. University of Twente, the Netherlands. Tecnológico de Monterrey, Mexico.

Bild: freepik.com

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