DEM Simulation zum Bruchverhalten von Schülpen in einem Granulator

Betreuer/in:            Christian Eichler           
Dekanat/Institut:   Verfahrenstechnik, Institut of Solids Process Engineering and Particle Technology           

E-Mail:   christien.eichler@tuhh.de

Motivation

Ausgangsstoffe der Pharmaindustrie sind häufig feinste, kohäsive Pulver, deren Fließfähigkeit gering ist. Zur Steigerung der Fließfähigkeit ist die Granulation ein probates Mittel und kann auf zwei Arten angewandt werden. Die Nassgranulation bedient sich einer Flüssigkeit um die Partikeln zu agglomerieren und später wieder zu trocknen. Für sensible Inhaltstoffe wie sie in der Pharmaindustrie häufig verarbeitet werden ist dies oft zu nicht möglich. Hier findet die trockene Granulation Anwendung. Partikeln werden unter hohem Druck verpresst und bilden einen neuen Körper. Für kontinuierliche Prozesse werden Walzenpressen eingesetzt die Pulver zu einer Schülpe verpressen.. Im Anschluss werden die Schülpen auf die gewünschte Korngröße heruntergebrochen. Das nebenstehende Bild zeigt das Schema einer Walzenpresse mit anschließendem Granulator.

Methoden

In dieser Arbeit soll das Bruchverhalten der hergestellten Schülpen untersucht werden.. Für das Bruchverhalten von gepackten Partikeln eignet sich besonders die “Discrete Element Methode” kurz DEM. Üblicherweise wird das Bruchverhalten mit Hilfe von brechenden Bindungen zwischen den Partikeln abgebildet. Als Software soll Musen genutzt werden, ein an der TUHH entwickeltes, schnelles DEM Programm mit grafischer Oberfläche.

Projektziele und Arbeitspakete:

  • Literaturrecherche über Bruchmechanik im Zusammenhang DEM Simulation.
  • Einarbeitung in Musen (DEM-Software).
  • Modellvalidierung (Messreihen im Labor und Simulation).
  • Bruchverhalten im Granulator.

Wenn ihr Interesse habt, meldet euch gerne bei mir.

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