Betonboot ahoi!

Am 30.01.2020 ist es soweit, die selbst gebauten Betonboote des ersten Jahrgangs des TUHH-Orientierungsstudiums werden zu Wasser gelassen!

 

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen bei der Probe aufs Exempel dabei zu sein. Ab 14 Uhr werden im Amphitheater (neben dem Audimax, Gebäude H auf dem TUHH-Campus) ein Betonboot und ein Katamaran in ein eigens aufgestelltes Wasserbassin gesetzt, ferngesteuert und hoffentlich mit funktionsfähigen elektrischen und mechanischen Komponenten wieder anlanden.

Studierende im ersten Semester des Orientierungsstudiums entwickeln Betonboote (maximal 50×80 cm), die in der Lage sind, ferngesteuert zu fahren und Wasserproben zu entnehmen. Dies stellt eine besondere Herausforderung an die Programmierung dar.

Im ersten Schritt haben zwei Teams Studierender geeignete Bootsformen entworfen und Schalungen hergestellt, um den Beton aufzutragen. Ein Team entschied sich für eine Schalung aus Styropor, das andere für eine Schalung aus Holz. Die Studierenden entwickelten parallel dazu ihre Betonrezepturen auf Basis von Zement, Blähglasgranulat, unterschiedlichen Sanden, Flugasche und Wasser. Anhand von Prototypen konnte die Schwimmfähigkeit nachgewiesen werden. Die elektrischen und mechanischen Komponenten mussten vorab recherchiert und durchdacht werden.

 

 

 

Bereits im letzten Jahr haben sich Studierende im Rahmen des Interdisziplinären Bachelor-Projektes mit der Konzeption und dem Bau ferngesteuerter Betonboote, die möglichst viel Material transportieren können sollten, beschäftigt. Im April 2019 stellten zwei Teams die Boote in ihrer Abschlussveranstaltung einer großen Anzahl an Zuschauern vor.

Die Studierenden des Orientierungsstudiums befinden sich nun in ihrer finalen Phase. Die Technik wird installiert und die Steuerung programmiert. Es gibt zwischendurch immer wieder Herausforderungen, mit denen umgegangen werden muss. Und dabei wird unter Hochdruck gearbeitet. Die Abschlussveranstaltung ist schließlich schon bald!

Die Boote werden präsentiert und die Funktionsweise demonstriert. Im Anschluss wird eine hochkarätige Jury entscheiden, welches Konzept die Nase vorn hat.
Es bleibt spannend!

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