Hochschuldidaktische Workshops

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Bis zum 20.04.20 finden zum Schutze unser aller Gesundheit keine Workshops statt.

23.04.20: Studierende motivieren (Siska Simon - findet online statt)
Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieur/innen

Alle Lehrenden wünschen sich motivierte Studierende – doch was bedeutet „motiviert sein“ und wie lässt sich dies in der Lehre beeinflussen?    

Ziele und Inhalte

In diesem Workshop setzen wir uns mit dem Thema „Motivation“ theoretisch wie auch praktisch auseinander und erarbeiten zusammen mit Ihnen Lösungsansätze für Ihre spezifische Situation. Dafür widmen wir uns folgenden Fragen:

  • Welche unterschiedlichen Formen der Motivation gibt es?
  • Was sind motivierende und demotivierende Faktoren in der Lehre?
  • Mit welchen didaktischen Maßnahmen können wir die Motivation der Studierenden fördern?
  • Welche Maßnahmen eignen sich für Ihre Lehrveranstaltung? 

Methoden

In diesem Workshop wird neben es neben Inputs zur Theorie praktische Phasen der Kleingruppenarbeit und des kollegialen Austauschs geben.

Mitbringen  

Der Workshop bietet Gelegenheit, sich über eigene, als schwierig empfundene Situationen auszutauschen. Bringen Sie daher gern ein Beispiel aus Ihrer Lehrpraxis mit, das Sie mit uns bearbeiten möchten.

Zeit: Do., 23.04., 09.00-13.00 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

13.05.20: Schriftliche Arbeiten betreuen (Jenny Alice Rohde)
Die Betreuung schriftlicher (Abschluss-)Arbeiten stellt eine verantwortungsvolle und nicht ganz einfache Aufgabe dar. Im Workshop setzen wir uns daher mit Fragen und Herausforderungen im Betreuungsprozess auseinander und erarbeiten, wie Sie durch die Art Ihrer Beratung und Betreuung Studierende dabei unterstützen können, die Anforderungen schriftlicher Arbeiten zu bewältigen.

Inhalte:

  • Unterschiedliche Beratungs- und Betreuungsrollen
  • Verantwortung im Betreuungsprozess
  • Umgang mit schwierigen Betreuungssituationen

Mitbringen

Der Workshop bietet Gelegenheit, sich über eigene, als schwierig empfundene Situationen im Betreuungsprozess auszutauschen. Bringen Sie also gern eine Situation mit, die Sie bei der Betreuung einer schriftlichen Arbeit als herausfordernd erlebt haben.

Zeit: Mi, 13.05., 16.15-19.45 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

14.05.20, neu: Die Culture Map: Professionell agieren in interkulturellen Lehrszenarien (Siska Simon, online oder in Präsenz möglich)
Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieur/innen

Sieht man sich die Nationalitäten der Studierenden an der TUHH an, freut man sich über die überregionale Attraktivität unserer Universität. Fühlen wir uns aber gut vorbereitet in interkulturellen Teams zu agieren und zu lehren? Wir wollen zusammen die Chancen und Risiken ausloten und grundsätzliche Fragen der Haltung als Lehrende reflektieren. Außerdem wird die Culture Map erläutert und die Anwendbarkeit im Universitätskontext diskutiert.

Ziele und Inhalte

In diesem Workshop erhalten Sie Tipps und Hinweise, wie Sie mit interkulturellen Studierendengruppen erfolgreich Lehre gestalten können. Dafür widmen wir uns folgenden Fragen:

  • Was bedeutet Herkunft für den Lehrkontext?
  • Was ist die Culture Map und warum kann sie ein erster Einstieg sein?
  • Wie kann Ihnen die Culture Map konkret bei der Planung Ihrer Veranstaltung helfen?
  • Warum ist der Umgang mit interkulturellen Teams eine Frage der Haltung?

Methoden

Der Workshop ist so konzipiert, dass ein späteres gemeinsames, halbtägiges Treffen stattfinden wird (Termin wird gemeinsam festgelegt), an dem Erfahrungen mit der Nutzung der Culture Map gesammelt und gemeinsam Konsequenzen daraus gezogen werden.

Mitbringen

Interesse an kulturellen Rahmenbedingungen in der Lehre und Offenheit für die Reflexion der eigenen Lehrhaltung. Eigene interkulturelle (Lehr-, Lern-) Erfahrungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Zeit: Do, 14.05.20, 09:30-16:00 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

18.06.20, new & in English: Developing project management skills by teaching (Siska Simon & Vytaute Dlugoborskyte, online oder in Präsenz möglich)

target group: teaching staff

Looking at the history of project management it seems like looking at the history of teaching: Many different modes have been tested and every new technical tool in the market had a new practice of project management and teaching implemented. But how can we as teachers profit from project management developement? And why is good teaching comparable with doing  good project management?

Goals and content

In this workshop you will get to know different ways of project management and teaching. We will discuss and find out why teaching and project management fit together so well. We will work on these questions:

  • What kinds of teaching methods do we know?
  • What kinds of practicing project management are comparable?
  • What can we learn from project management?
  • What elements of project management can we use as teachers?
  • What can I personally learn from project management to develop my teaching skills?

Methods

You will work together, in groups and on your own. We will go for a walk around the campus to experience (using games), what we can improve as teachers.

Bring along

An open mind to think about teaching skills in a different manner. Motivation to do all kinds of methods during our summer day.

time: Thursday, 18.06.20, 09:30-12:30 o’clock

place: Am Schwarzenberg-Campus 3, room E 4.033

23.06.20: Lehrveranstaltungen planen (Katrin Billerbeck)
Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Viel Stoff, wenig Zeit und möglichst viele aktivierende Methoden? Bei der Planung von Lehrveranstaltungen sind verschiedenste Ansprüche und Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, die oft – so scheint es – nur schwer zueinander passen.

Ziele und Inhalte

In diesem Workshop erhalten Sie Tipps und Hinweise, wie Sie bei der Planung von Lehrveranstaltungen systematisch vorgehen können. Dafür widmen wir uns folgenden Fragen:

  • Wie lassen sich die Lehr-/Lernmethoden auf die Lernziele abstimmen?
  • Welche Hilfsmittel und Planungswerkzeuge können Sie bei der Planung nutzen?
  • Wie können Sie Präsenzphasen und Selbstlernzeiten sinnvoll strukturieren?
  • Wie bekommen Studierende Feedback zu ihrem Lernstand?
  • Welche Methoden und Medien eignen sich für Ihre Lehrveranstaltung?

Methoden

In dem Workshop arbeiten Sie einzeln und in Gruppen anhand eigener und ausgewählter Beispiele aus der Lehre. Wenn Sie bereits eine konkrete Veranstaltung planen, bringen Sie dies gerne mit ein.

Zeit: Di, 23.06.20, 09:30-16:30 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

TBA, in English: Supervising & assessing theses (Sara Bornhöft & Jenny Alice Rohde)

target group: teaching staff

Supervising bachelor and master theses is a responsible and rather challenging task. In the workshop, we deal with questions and challenges concerning the supervision process and work out how you can support the students to handle their thesis.
Another central aspect is the appropriate, understandable and fair assessment. Clear assessment criteria are helpful in order to give you orientation in the co-assessment and to create transparency in the assessment process for students.

Content & goals:

  • responsibilities and roles in the supervision process
  • text feedback that promotes learning
  • dealing with difficult situations
    • development of assessment criteria and assessment schemes

Methods

  • presentations
  • plenary discussions
  • working out directly applicable tips & tricks in group work

Please bring along

The workshop offers the opportunity to talk about (own) difficult situations in the supervision process. So feel free to bring a situation that you found challenging.

We also talk about different forms of assessment schemes. We are therefore happy if you bring your own scheme or one from your institute.

time: TBA

place: Am Schwarzenberg-Campus 3, room E 4.033

Workshops for your students: The Central Student Counselling regularly offers workshops on scientific writing and other topics that you can recommend to your students if required (see here). There is also an NTA seminar on “Wissenschaftliches Arbeiten”.

15.09.20: Digitale Lehre praktisch umsetzen

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Wie kann man digitale Werkzeuge nutzen, um Lehrveranstaltungen zu begleiten bzw. die Selbststudienzeit didaktisch stimmig mit Online-Lernmaterialien und Aktivitäten anzureichern? Dieser Frage möchten wir mit Ihnen in einem Hands-on-Workshop nachgehen, indem wir verschiedene Werkzeuge kennenlernen und gemeinsam erproben.

Inhalte:

  • verschiedene Werkzeuge zum Erstellen von interaktiven Videos, Screencasts und Online-Lernmodulen kennenlernen
  • kurze Lerneinheiten mit Hilfe dieser Tools im Team erstellen
  • sich über didaktische Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz digitaler Tools in der Lehre austauschen

Zeit: Di, 15.09.20, 09:30-16:30 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

18.09.20: new & in English: CDIO – Educating engineers who can actually engineer (Kristina Edström)

description will be added soon

Time: Friday, 18.09.20, 09:30-16:30 o’clock

Place: Am Schwarzenberg-Campus 3, room E 4.033

23.10.20, neu: Spontaneität in der Lehre (Ingrid Gündisch, TUHH intern)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieur/innen

Ausgangssituation:
Nicht alles in der Lehre lässt sich im Voraus planen: Die Technik fällt aus, die Veranstaltung wird gestört oder ein schnelles Einspringen für eine Kollegin / einen Kollegen ist erwünscht: Es gibt viele Situationen in der Lehre, in denen Spontaneität erforderlich ist.

Ziele:
In dem Seminar soll daher an der Spontaneität, verbalen Schlagfertigkeit und Stressresistenz der Teilnehmenden gearbeitet werden. Wie kann ich mich auf die Lehrveranstaltung körperlich und stimmlich einstellen? Was kann ich gegen Lampenfieber unternehmen? Wie reagiere ich, wenn einmal nicht alles nach Plan läuft? Was kann ich tun, um unter Stress und Zeitdruck die nötige Gelassenheit zu bewahren, entscheidungsfähig zu bleiben, authentisch und souverän zu wirken?
Das Wissen, die Methodik und praktische Übungen des Theaters werden nutzbar gemacht, um auch in Stresssituationen in der Lehre zu überzeugen. Dabei stehen die innere Einstellung und die Körpersprache gleichermaßen im Fokus.

Methoden/Arbeitsformen:

  • Theorie und Praxis zu Spontaneität, Improvisation, Schlagfertigkeit
  • Übungen für ein assoziatives Denken
  • Spielanleitungen zum Thema Spontaneität
  • Training für ein lustvolles „Leben im Augenblick“
  • fakultativ Power Point Karaoke

Zeit: Fr, 23.10.20, 09:30-17:00 Uhr

Ort: wird noch bekannt gegeben

17.11.20: Schriftliche Arbeiten betreuen & bewerten (Katrin Billerbeck & Sara Bornhöft)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieur/innen

Die Betreuung schriftlicher (Abschluss-)arbeiten stellt eine verantwortungsvolle und nicht ganz einfache Aufgabe dar. Im Workshop setzen wir uns daher mit Fragen und Herausforderungen im Betreuungsprozess auseinander und erarbeiten, wie Sie durch die Art Ihrer Betreuung Studierende dabei unterstützen können, die Anforderungen schriftlicher Arbeiten zu bewältigen. Ein weiterer zentraler Aspekt bildet die angemessene, nachvollziehbare und gerechte Bewertung. Klare Bewertungskriterien sind hilfreich, um Ihnen selbst Orientierung bei der Co-Bewertung zu geben und für Studierende Transparenz im Prüfungsprozess herzustellen.

Inhalte:

  • Verantwortung und Rollen im Betreuungsprozess
  • Lernförderliches Textfeedback
  • Umgang mit schwierigen Betreuungssituationen
  • Entwicklung von Bewertungskriterien und Bewertungsrastern

Der Workshop bietet Gelegenheit, sich über eigene, als schwierig empfundene Situationen im Betreuungsprozess auszutauschen. Bringen Sie also gerne eine Situation mit, die Sie bei der Betreuung einer schriftlichen Arbeit als herausfordernd erlebt haben.

Zudem sprechen wir über verschiedene Formen von Bewertungsrastern. Wir freuen uns deshalb, wenn Sie ein eigenes Raster oder eines aus ihrem Institut mitbringen.

Zeit: Di, 17.11.20, 09:30-16:30 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

Workshops für Ihre Studierenden: Die Zentrale Studienberatung gibt regelmäßig Workshops zum Wissenschaftlichen Schreiben und anderen Themen, die Sie Ihren Studierenden bei Bedarf empfehlen können (s. hier). Darüber hinaus gibt es auch ein NTA Seminar zum Thema “Wissenschaftliches Arbeiten”.

25.11.20: Körpersprache & Bühnenpräsenz in der Lehre (Ingrid Gündisch, TUHH intern)
Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Mit Methoden und Übungen, die aus dem Theaterbereich kommen, wird an dem körpersprachlichen Auftreten in der Lehre gearbeitet: Nach dem Training von Selbst- und Fremdwahrnehmung, von gezielter Beobachtung und Sensibilisierung für das Thema Körpersprache, wird durch Schauspielübungen, Rollenspiele und kleine Improvisationen eine bewusste Körpersprache trainiert.

Inhalte:

  • Körpersprachliche Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Authentisch und überzeugend wirken durch Körpersprache
  • Raumverhalten und Bühnenpräsenz in der Lehre

Ziel des Seminars ist es, die individuellen Möglichkeiten an körpersprachlichen Ausdrucksmitteln zu erweitern und die Raumpräsenz zu verbessern, um das eigene Auftreten, den Vortrag oder die Präsentation im Seminar und Hörsaal überzeugend, authentisch und wirkungsvoll gestalten zu  können.

Zeit: Mi, 25.11.20, 09:30-17:00 Uhr

Ort: wird noch bekannt gegeben

Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage bitten wir Sie sich im Herbst/Winter 2020 entweder für einen Körpersprache- oder für einen Stimmtraining Workshop nicht jedoch für beides anzumelden.

26.11.20: Körpersprache & Bühnenpräsenz in der Lehre (Ingrid Gündisch, TUHH intern)
Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Mit Methoden und Übungen, die aus dem Theaterbereich kommen, wird an dem körpersprachlichen Auftreten in der Lehre gearbeitet: Nach dem Training von Selbst- und Fremdwahrnehmung, von gezielter Beobachtung und Sensibilisierung für das Thema Körpersprache, wird durch Schauspielübungen, Rollenspiele und kleine Improvisationen eine bewusste Körpersprache trainiert.

Inhalte:

  • Körpersprachliche Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Authentisch und überzeugend wirken durch Körpersprache
  • Raumverhalten und Bühnenpräsenz in der Lehre

Ziel des Seminars ist es, die individuellen Möglichkeiten an körpersprachlichen Ausdrucksmitteln zu erweitern und die Raumpräsenz zu verbessern, um das eigene Auftreten, den Vortrag oder die Präsentation im Seminar und Hörsaal überzeugend, authentisch und wirkungsvoll gestalten zu  können.

Zeit: Do, 26.11.20, 09:30-17:00 Uhr

Ort: wird noch bekannt gegeben

Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage bitten wir Sie sich im Herbst/Winter 2020 entweder für einen Körpersprache- oder für einen Stimmtraining Workshop nicht jedoch für beides anzumelden.

02.12.20: Stimm- & Sprechtraining in der Lehre (Ingrid Gündisch, TUHH intern)
Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Eine klangvolle Stimme und eine klare Aussprache sind eine gute Basis, das
Auftreten in der Lehre wirkungsvoll, ausdrucksstark und überzeugend zu gestalten.
Mit einer guten Atemtechnik sowie mit Stimm- und Sprechtraining lassen sich die
Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Stimme deutlich steigern. Praktische Tipps
und Übungen helfen, das Gelernte in die eigene Lehre zu integrieren.

Inhalte:

  • Atmung, Stimmbildung, Stimmschonung
  • Kraft, Ausdauer, Tragweite durch Atemtechnik und Stimmtraining
  • klare Aussprache durch gute Artikulation
  • Umsetzung in einem spontanen Kurzvortrag

Methoden:

  • Körper-, Atem-, Stimm- und Sprechübungen
  • kleine Improvisationen,
  • Impulsvortrag / Präsentation
  • Gruppen- und Einzelarbeit
  • Feedback

Zeit: Mi, 02.12., 09:30-17:00 Uhr

Ort: Raum wird noch bekannt gegeben

Hinweis: Aufgrund der hohen Nachfrage bitten wir Sie sich im Herbst/Winter 2020 entweder für einen Körpersprache- oder für einen Stimmtraining Workshop nicht jedoch für beides anzumelden.

08.12.20: Studierende aktivieren (Christian Kautz)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Eine typische Situation in Lehrveranstaltungen: Sie haben eine Frage an die Studierenden gestellt, doch im Auditorium regt sich nichts. Wie können wir Studierende zum Mitdenken und Mitarbeiten anregen – und wieso sollten wir dies tun? Diesen Fragen gehen wir in diesem Workshop nach.

Ziele und Inhalte

Ziel dieses Workshops ist, dass Sie:

  • aktivierende Methoden kennen und einsetzen können
  • sich bewusst sind, wann und warum Sie diese
    in Ihren Lehrveranstaltungen einsetzen möchten
  • einschätzen können, unter welchen Bedingungen Aktivierung erfolgreich ist
  • Aktivierung in der Lehrveranstaltung gezielt nutzen können,
    um sich über den Lernstand Ihrer Studierenden zu informieren

Methoden

Anhand der Methode „Peer Instruction“ werden wir diskutieren, welche Ideen hinter aktivierenden Lehrformen stehen und was mit dieser Methode erreicht werden kann. Sie haben Gelegenheit, Inhalte Ihrer eigenen Lehrveranstaltung für diese Methode aufzubereiten und sie im Workshop selbst zu erproben.

Mitbringen

Es ist hilfreich, wenn Sie während des Workshops Materialien aus Ihrer Lehrveranstaltung (z. B. Vorlesungsskripte, Übungs- und Prüfungsaufgaben, gern in elektronischer Form) zur Verfügung haben. So können Sie direkt mit den Inhalten Ihrer eigenen Veranstaltung arbeiten.

Zeit: Di, 08.12.20, 09:30-16:30 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

14.01.21: Den eigenen Führungsstil in der Lehre entwickeln (Jenny Alice Rohde)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Sie wollen sich später gern auf Führungsaufgaben bewerben und fragen sich, was Sie aus Ihrer Lehrtätigkeit vorweisen können? Sie sind bereits in einer Führungsposition und möchten Ihre Kompetenz und Ihren Führungsstil weiterentwickeln? Dann kommen Sie gern in den Workshop!

Ziele & Inhalte:

  • Lehre als Übungsfeld zum Erwerb von Führungskompetenz wahrnehmen und nutzen
  • Führungsstile kennenlernen und reflektieren
  • Stärken und Entwicklungspotentiale hinsichtlich der eigenen Leitungsrolle identifizieren
  • Kommunikation als Schlüssel

Methoden

  • interaktive Präsentation
  • kollegialer Austausch und Kleingruppenarbeit
  • Übungen z. B. zu gruppendynamischen Effekten

Zeit: Do, 14.01.21, 09:30-13:00 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

08.02.21: Gute Prüfungskonzepte entwickeln & Feedback geben (Katrin Billerbeck & Christian Kautz)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

Die Prüfung steht zwar am Ende einer Lehrveranstaltung, beeinflusst jedoch bereits während der Veranstaltung maßgeblich das Lernverhalten von Studierenden. Deshalb ist es wichtig, Prüfungsaufgaben so zu konzipieren, dass sie wirklich die Lernziele abprüfen.

Damit die Studierenden schon vor der Prüfung erfahren, wo sie stehen und ihr Lernverhalten entsprechend anpassen können, ist zudem ein Feedback während der Veranstaltung nützlich.
Um gute Prüfungen zu planen, sind allerdings stets die rechtlichen und formalen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Außerdem soll der Zeitaufwand für die Lehrenden in vertretbarem Rahmen bleiben. Wie all das unter einen Hut gebracht werden kann, soll in diesem Workshop diskutiert werden.

Inhalte des Workshops sind:

  • Prüfungs- und Feedbackmethoden
  • Prüfungsaufgaben und Schwierigkeitsstufen
  • Rahmenbedingungen von Prüfungen

Zudem gibt es im Workshop die Gelegenheit, sich über eigene Prüfungsideen und/oder Herausforderungen in der Implementierung neuer Ideen auszutauschen.

Zeit: Mo, 08.02.21, 09:30-16:30 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

25.03.21: Schriftliche Arbeiten betreuen & bewerten (Katrin Billerbeck & Sara Bornhöft)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieur/innen

Die Betreuung schriftlicher (Abschluss-)arbeiten stellt eine verantwortungsvolle und nicht ganz einfache Aufgabe dar. Im Workshop setzen wir uns daher mit Fragen und Herausforderungen im Betreuungsprozess auseinander und erarbeiten, wie Sie durch die Art Ihrer Betreuung Studierende dabei unterstützen können, die Anforderungen schriftlicher Arbeiten zu bewältigen. Ein weiterer zentraler Aspekt bildet die angemessene, nachvollziehbare und gerechte Bewertung. Klare Bewertungskriterien sind hilfreich, um Ihnen selbst Orientierung bei der Co-Bewertung zu geben und für Studierende Transparenz im Prüfungsprozess herzustellen.

Inhalte:

  • Verantwortung und Rollen im Betreuungsprozess
  • Lernförderliches Textfeedback
  • Umgang mit schwierigen Betreuungssituationen
  • Entwicklung von Bewertungskriterien und Bewertungsrastern

Der Workshop bietet Gelegenheit, sich über eigene, als schwierig empfundene Situationen im Betreuungsprozess auszutauschen. Bringen Sie also gerne eine Situation mit, die Sie bei der Betreuung einer schriftlichen Arbeit als herausfordernd erlebt haben.

Zudem sprechen wir über verschiedene Formen von Bewertungsrastern. Wir freuen uns deshalb, wenn Sie ein eigenes Raster oder eines aus ihrem Institut mitbringen.

Zeit: Do, 25.03.21, 09:30-16:30 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

Workshops für Ihre Studierenden: Die Zentrale Studienberatung gibt regelmäßig Workshops zum Wissenschaftlichen Schreiben und anderen Themen, die Sie Ihren Studierenden bei Bedarf empfehlen können (s. hier). Darüber hinaus gibt es auch ein NTA Seminar zum Thema “Wissenschaftliches Arbeiten”.

15.04.21: Abschlussarbeiten forschend begleiten (Ulrike Bulmann & Dorothea Ellinger)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieur/innen

Abschlussarbeiten stellen für Studierende oft eine große Herausforderung dar. Sie sind aber auch eine große Chance und Schritt für den Eintritt in die jeweilige Fachcommunity, sei es in der Forschung oder Praxis. Für Lehrende ist die Betreuung von Abschlussarbeiten ebenfalls häufig herausfordernd, bietet zugleich aber auch ein hohes Potential zur eigenen fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung. So können Studierende als Partner oder Co-Forscher in einem derartigen Forschungs- und Entwicklungsprozess angesprochen und entsprechend begleitet werden. Aber: Wie funktioniert’s?

Ziele und Inhalte

In diesem Workshop erlernen Sie ein Prinzip partnerschaftlicher Arbeit in der Begleitung von Studierenden in Projekt- und Abschlussarbeiten. Weiterhin analysieren und diskutieren wir die studentische Autonomie in diesen forschenden Arbeiten. Daneben entwickeln wir gemeinsam Lösungsstrategien für Herausforderungen in der Betreuung und setzen uns mit typischen Phasen der Textproduktion sowie des -Feedbacks auseinander. Dazu gehen wir beispielsweise folgenden Fragen nach:

  • Wie können Sie als Lehrende mit Studierenden forschend und partnerschaftlich zusammenarbeiten?
  • Welche Autonomie haben Studierende in Abschlussarbeiten mit feststehendem Thema?
  • Wie geben Sie im Schreibprozess Feedback und Unterstützung?

Methoden

In einer facettenreichen Mischung aus Impulsen, Plenumsdiskussionen und Präsentationen sowie Simulation entdecken Sie das Thema für sich und erarbeiten im kollegialen Austausch direkt anwendbare Tipps und Tricks sowie Ansätze für eine mögliche Umsetzung im Praxisprojekt.

Zeit: Do, 15.04.21, 09:00-16:00 Uhr

Ort: wird noch bekannt gegeben

03.05.21, neu: Didaktische Herausforderung: Leistungsdiversität (Siska Simon)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieur/innen

Kennen Sie das: Während einige Ihrer Studierenden in der Lehrveranstaltung anscheinend mühelos Lernerfolge erzielen, haben Sie den Eindruck, dass andere rasch den Anschluss verlieren. Aber woran liegt das eigentlich?
Um mit den Unterschieden möglichst optimal umgehen zu können, werden im Workshop die vielfältigen Hintergründe und verschiedene Lösungswege besprochen.

Inhalte

  • Input zum Thema Leistungsdiversität (Dimensionen, Hintergründe etc.)
  • konkrete Maßnahmen und didaktische Methoden in der Lehrveranstaltungsplanung, -durchführung und -nachbereitung
  • Arbeit an Ihren konkreten Fällen & kollegialer Austausch

Zeit: Mo, 03.05.21, 09:30-13:00 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

04.06.21: Verständlich erklären & Fragen stellen (Jenny Alice Rohde)

Zielgruppe: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Oberingenieure/-innen

“Das war mal eine gute Erklärung!” Wenn Studierende Lehre positiv bewerten, heben sie meistens den verständlichen Erklärungsstil der Lehrperson hervor. Jedoch bleibt für Lehrende in der alltäglichen Praxis häufig unklar, inwieweit die erläuterten Lerninhalte tatsächlich verstanden wurden. Wie müssen Erklärungen folglich gestaltet sein, wie viel Hilfestellung ist sinnvoll und welche Rolle spielen (Rück-)Fragen an die Studierenden?

Ziele und Inhalte

In diesem praxisnahen Workshop behandeln wir folgende Themen:

  • Prinzip der minimalen Hilfe
  • Kriterien und Techniken guten Erklärens
  • wissenschaftliches Hintergrundwissen
  • Methode „Think-Pair-Share”

Methoden

Anhand von (Video-)Beispielen aus der Mathematik und den Ingenieurwissenschaften lernen Sie das Prinzip der minimalen Hilfe und die Kriterien guten Erklärens kennen und wenden sie selbst an. Sie erhalten sowohl kollegiales als auch Videofeedback.

Mitbringen

Bitte bringen Sie ein Thema, das Sie erklären möchten sowie – wenn möglich – ein Smartphone o. ä. mit, damit Sie ein Videofeedback erhalten können. So kann das eigene Video nach dem Workshop nochmal angeguckt werden.

Zeit: Fr, 04.06.21, 09:30-16:30 Uhr

Ort: Am Schwarzenberg-Campus 3, Raum E 4.033

Ihre Anmeldung

Vor- & Nachname (Wenn Sie Ihren Titel "Dr." etc. angeben, erscheint er auch auf der Bescheinigung)

E-Mail-Adresse

Institutskürzel

Ich bin/war QPFL Teilnehmer/in

Ich bin I³ProTeachING Teilnehmer/in

Statusgruppe

Ich möchte mich verbindlich für folgende Veranstaltung/en anmelden:

Meine inhaltlichen Wünsche an den Workshop:

Bitte stimmen Sie Ihre Teilnahme mit Ihrem/Ihrer Vorgesetzten ab.

Ansprechpartnerin

Jenny Alice Rohde
Direktwahl: -4613
E-Mail senden

Diese Veranstaltungsreihe bietet Ihnen die Gelegenheit, entlang Ihrer eigenen Lehre an aktuellen hochschul- und fachdidaktischen Themen zu arbeiten und sich im kleinen Kreis mit Kolleg/-innen auszutauschen. Gestaltet wird sie von Expert/-innen aus dem ZLL und der Fachdidaktik für Ingenieurwissenschaften.

vergangene Workshops

weitere mögliche Themen

Hoher Stellenwert aus Sicht der Lehrenden
Von 11 Maßnahmen zur Verbesserung von Studium und Lehre halten die 90 befragten TUHH Lehrenden „Personalentwicklungsangebote und hochschuldidaktische Weiterbildung“ direkt nach der personellen Ausstattung für am relevantesten.
(QPL Fallstudie 2018 von prognos)

Katharina Fegebank, 2. Bürgermeisterin von Hamburg und Wissenschaftssenatorin:
“Die Studierendenschaft wird immer heterogener. Studierende bringen unterschiedliches Vorwissen und unterschiedliche Erfahrungen mit. Das ist eine Herausforderung für die TUHH, der sie sich auch mit neuen didaktischen Methoden stellt.

Fotografin B. Engel

Viele Lehrende arbeiten zudem mit Tutor*innen zusammen und tragen auch damit zu einer guten Betreuung der Studierenden bei.  Das Qualifizierungsprogramm ihrer Tutor*innen ist bundesweit beispielgebend. Gemeinsam sorgen Hauptamtliche und Tutor*innen dafür, dass Studieren gelingt.”

Bescheinigung & Promotionssupplement
Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung und können sich Ihren Workshopbesuch auf das Promotionssupplement anrechnen lassen. Workshops der Graduiertenakademie finden Sie hier.

Zitate aus der Evaluation
„Besonders gut gefallen hat mir …

  • die individuelle Betrachtung der eigenen Lehrveranstaltung.“
  • die Diskussion mit Leuten mit ähnlichen Problemen.“
  • die angenehme Atmosphäre.“
  • der interdisziplinare Erfahrungsaustausch.“
  • die gute Mischung von Theorie & Praxis.“
  • die kompetente Leitung.“
  • die neuen Lehrmethoden.“

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