Tutorenqualifizierung

Tutor/innen leisten einen großen Beitrag zur Lehre an der TUHH (über 1100 Tutor/-innen pro Jahr). Besonders im Bachelorstudium sind sie unverzichtbar.
Durch die Teilnahme an unseren Schulungen und das Gestalten von Übungen erweitern Tutor/innen ihre überfachlichen Kompetenzen und erwerben arbeitsmarkrelevante Zusatzqualifikationen.
Für die erfolgreiche Schulungteilnahme erhalten sie ein Zertifikat und unter bestimmten Voraussetzungen zwei Leistungspunkte im Nichttechnischen Angebot.

Tutorenqualifizierungen dienen der langfristigen Nachwuchsförderung, da viele der Tutor/-innen nach ihrem Abschluss Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen werden. (Über die Hälfte der Schulungsteilnehmer/-innen von WiSe 12/13 bis SoSe 14, die bereits ihren Masterabschluss an der TUHH erworben haben, arbeiten mittlerweile als Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen an der TUHH, viele weitere sind an anderen Hochschulen tätig.)

Wir bieten maßgeschneiderte Qualifizierungen für Tutor/innen folgender Lehrformate:

Ansprechpartnerin

Jenny Alice Rohde
Tel.: 040/42878-4613
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TUHH Tutorensatzung § 3
“(3) Unterrichtstutorinnen und -tutoren sollen zu Beginn ihrer Beschäftigung eine hochschuldidaktische Anleitung erhalten. “
ÜbungenProblembasiertes LernenVeröffentlichungen

Diese Qualifizierung richtet sich an Tutoren/-innen, die Übungen z. B. in Mechanik, Elektrotechnik oder Informatik gestalten.

Geleitet wird die Schulung durch Experten/-innen aus dem Zentrum für Lehre und Lernen, der Fachdidaktik für Ingenieurwissenschaften sowie erfahrenen studentischen Tutoren/-innen.

Die Schulung umfasst vier Termine (s. Abb.). Die ersten drei Termine sind ganztägig und der letzte Termin halbtägig. Der erste und zweite Schulungstag liegen i. d. R. zeitlich vor dem Beginn der Übungen, der dritte Schulungstermin etwa im ersten Drittel und der vierte Termin im letzten Drittel der Vorlesungszeit.

unbenannt

Am ersten Tag setzen sich die Tutoren/-innen mit ihrer Rolle als Tutor/in, den didaktischen Grundlagen sowie Methoden auseinander. In der ersten Selbststudienphase nutzen die Tutoren/-innen ihre Erkenntnisse aus dem ersten Schulungstag, um die Simulation einer Übungssequenz vorzubereiten.

Der zweite Schulungstag folgt meist wenige Tage auf den ersten. An diesem Tag führen die Tutoren/-innen ihre Simulationen durch und erhalten individuelles Feedback. Nach dem zweiten Schulungstag starten die Übungen der Tutoren/-innen. In der folgenden Selbststudienphase reflektieren sie ihre Übungen fragengeleitet und analysieren Aufgaben, die sie mit ihren Studierenden bearbeiten, hinsichtlich deren Lernförderlichkeit.

Der dritte Schulungstag beginnt mit einer Supervision. akreditierung_logo Anschließend setzen sich die Tutoren/-innen mit ihren Aufgabenanalysen und möglichen Fehlvorstellungen sowie didaktischen Instrumenten, die bei der Überwindung derselben unterstützen können, auseinander. In der letzten Selbststudienphase führen die Tutoren/-innen eine Peer-Hospitation durch und verfassen einen Reflexionsbericht.

Beim vierten Termin tauschen sich die Tutoren/-innen v. a. mit ihren Betreuer/innen aus den Instituten aus und befassen sich mit einem Wunschthema.

Diese Schulung richtet sich an Tutoren/-innen, die Gruppen in problemorientierten Lehrformaten wie z. B. Projektarbeiten in Kleingruppen begleiten.

Geleitet wird die Schulung durch Experten/-innen aus dem Zentrum für Lehre und Lernen.

Die Schulung umfasst vier Termine. Die ersten drei Termine sind ganztägig und der letzte Termin halbtägig. Der erste und zweite Schulungstag liegen i. d. R. zeitlich vor dem Beginn der problemorientierten Lehrveranstaltung, der dritte Schulungstermin etwa im ersten Drittel und der vierte Termin im letzten Drittel der Vorlesungszeit.

unbenannt

Zu Beginn der Schulung setzen sich die Tutoren/-innen mit ihrer Rolle als Tutor/in, den Grundlagen gruppendynamischer Prozesse und den damit verbundenen Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten auseinander. Für die Tutoren/-innen der verschiedenen Lehrveranstaltungen wird in Zusammenarbeit mit den Betreuer/innen auf die spezifischen Anforderungen an die Tutoren/-innen eingegangen.

In der folgenden Selbststudienphase reflektieren sie ihre Übungen fragengeleitet und lassen die Ergebnisse in die Simulationsszenarien am dritten Schulungstag einfließen.

Der dritte Schulungstag beginnt mit einer Supervision. Anschließend setzen sich die Tutoren/-innen sich in Simulationen mit schwierigen Situationen in der Begleitung von Gruppen sowie didaktischen Instrumenten, die bei der Überwindung derselben unterstützen können, auseinander. In der letzten Selbststudienphase führen die Tutoren/-innen eine Peer-Hospitation durch und verfassen einen Reflexionsbericht.

Beim vierten Termin tauschen sich die Tutoren/-innen v. a. mit ihren Betreuer/innen aus den Instituten aus und befassen sich mit einem Wunschthema.

Welches Lehrverhalten zeigen geschulte Tutoren/-innen? Eine explorative Analyse selbst- und fremdwahrnehmungsbasierter Reflexionsberichte (eingereicht)
Jenny Alice Rohde, Nadine Stahlberg. die hochschullehre. 2018.

Welche Herausforderungen und Bewältigungsstrategien berichten Tutor/innen der Ingenieurwissenschaften? – Eine explorative Analyse von Reflexionsberichten
Jenny Alice Rohde, Miriam Block. Impulsforum auf der 47. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik, KIT Karlsruhe, 02.03.18.

Welches Lehrverhalten zeigen geschulte Tutoren/-innen? Eine explorative Analyse selbst- und fremdwahrnehmungsbasierter Reflexionsberichte
Jenny Alice Rohde, Nadine Stahlberg. Impulsforum auf der 47. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik, KIT Karlsruhe, 28.02.18.

Welches Lehrverhalten zeigen geschulte Tutoren/-innen?
Jenny Alice Rohde. Präsentation im Rahmen des Netzwerktreffens Tutorienarbeit, Technische Universität Darmstadt, 16. November 2017.

Doppelt kompetent: Wenn Hochschuldidaktiker und Fachwissenschaftler Tutoren gemeinsam schulen
Jenny Alice Rohde. Vortrag auf der Tagung „Innovative Ansätze in der Hochschullehre“, Darmstadt, 02.03.2016.

Das Gleiche und das Andere in der Tutorienqualifizierung: Einbezug der Institute und interdisziplinäres Leitungsteam
Jenny Alice Rohde. Vortrag auf der Jahrestagung des Unversitätskollegs, Hamburg, 13.11.2015. (lecture2go ab Minute 34, basierend auf dem Vortrag „Fachtutor/-innenschulung“ mit Laura Daldrop)

Best Practice –Tutorenschulung in MINT Fächern: Schulungskonzept und fachdidaktische Begleitung
Christian Kautz, Jenny Alice Rohde und Markus Wittkowski. Vortrag und Workshop auf der DLR Workshopreihe zum Qualitätspakt Lehre Tutoring und Mentoring an Hochschulen. Technische Universität Gießen, 28.11.2014.

Fachtutor_innenschulung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg
Laura Daldrop, Jenny Alice Rohde. Praxisbericht auf der Dortmund Spring School for Academic Staff Developers (DOSS) 2014. Technische Universität Dortmund, 27.05.2014.

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