B.Sc. Verfahrenstechnik​

Welche Fragen beschäftigen uns heute und in Zukunft?

 

Wie wird aus Sonne, Wind und Wasser unser Strom und wie können wie ihn speichern?
Wie gewinnen wir Energie und neue Rohstoffe aus Abfall?
Wie stellt man recyclebaren Kunststoff her?
Wie wird ein Impfstoff produziert?
Wie wird Bier gebraut?
Was hält eine Windel dicht?
Und woraus bestehen eigentlich Duschgel, Shampoo oder eine Hautlotion?

 

Was ist zu tun und wie gelingt es?

Werde Ingenieur:in der Verfahrenstechnik und helfe mit, unsere Zukunft klima- und ressourcenschonend zu gestalten.
Die Verfahrenstechnik erforscht, entwickelt und verwirklicht Verfahren, um Stoffe in großen Mengen technisch zu verändern. Hierfür nutzt die Verfahrenstechnik biologische, chemische und physikalische Prozesse sowie Mathematik und Informatik. Das Ziel ist es nutzbare Zwischen- oder Endprodukte wie Treibstoffe, Zucker, Kunststoffe, Proteine, Kosmetika, Farbstoffe, Alkohole, Pflanzenschutzmittel, Medikamente und vieles mehr zu erzeugen – und all das nachhaltig und zukunftsfähig. Durch die Verknüpfung von Fachwissen, technischen und kommunikativen Fähigkeiten bilden wir Ingenieur:innen aus, die interdisziplinär und lösungsorientiert denken.

Was erwartet Dich im Studium?

Steckbrief

  Eckdaten

     Abschluss:
     Studienbeginn:
     Regelstudienzeit:
     Leistungspunkte nach ECTS:
     Sprache:
     Studienform:

 

 

    Bachelor of Science
    Wintersemester
    6 Semester
    180 Leistungspunkte
    Deutsch
    Vollzeitstudiengang

 

Zugangsvoraussetzung und Zulassung

   Abitur oder eine gleichwertige HZB
   Sprachkenntnisse:                                      Deutsch
   Zulassungsbeschränkung:                        ja
   Bewerbungsfrist:                                        31. Juli 2021
   Semesterbeitrag:                                        334,30 €

Inhalte

Das Studium der Verfahrenstechnik befähigt dazu, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und zu formulieren, mit denen Apparate, Maschinen und ganze Produktionsanlagen geplant, berechnet, konstruiert, gebaut und betrieben werden können.
Die erforderlichen Produktqualitäten sollen mit sicheren und umweltverträglichen Verfahren erreicht werden. Im Bachelorstudium steht die Grundlagenausbildung im Vordergrund. Der Fokus liegt sowohl auf den methodischen als auch auf den theoretischen Grundlagen der Verfahrenstechnik. Zu Beginn des Studiums überwiegen mathematisch, naturwissenschaftliche Fächer. Im weiteren Verlauf lernst Du alle Bereiche der Verfahrenstechnik kennen: die chemische, die mechanische, die thermische, die biologische und die Systemverfahrenstechnik. Zahlreiche Praktika und innovative Lehrmethoden erleichtern das Verstehen der theoretischen Grundlagen. Die Bachelorarbeit als erste wissenschaftliche Arbeit wird gern in Zusammenarbeit mit Forschungsvorhaben und Praxispartnern durchgeführt. Die TU Hamburg hat zahlreiche Erasmus-Plus Partnerschaften mit europäischen Partneruniversitäten und unterstützt ein Studium im Ausland.

Weitergabe der Bilder nicht gestattet! Melden Sie sich bei der Fotografin.

Wie sehen die Anschlussmöglichkeiten nach dem Studium aus?

Absolventenfeier

Mit dem Bachelorabschluss erwirbst Du Deinen ersten berufsbefähigenden akademischen Abschluss und wirst Ingenieur:in. Du kannst bereits jetzt in Dein Berufsleben starten. Der Studiengang Verfahrenstechnik bildet Ingenieur:innen aus, für die heute und in Zukunft ein hoher Bedarf bestehen wird. Die Bandbreite der Arbeitgeber reicht dabei von Industrieunternehmen über Energieversorger, Ver- und Entsorgungsbetriebe bis hin zu Ingenieur- und Planungsbüros und Behörden aber auch Forschungseinrichtungen.

Und Du kannst natürlich auch ein Masterstudium beginnen. Mit dem Bachelorstudiengang bist Du optimal auf ein weiterführendes Masterstudium vorbereitet. Ein nahtloser Übergang zu anschließenden Masterstudiengängen an der TU Hamburg ist möglich.

Konsekutives Masterstudium an der TU Hamburg

M.Sc. Verfahrenstechnik
M.Sc. Bioverfahrenstechnik
M.Sc. Regenerative Energien
M.Sc. Chemical and Bioprocess Engineering