Bau- und Umweltingenieurwesen

Das Bauingenieurwesen gilt als älteste Disziplin der Ingenieurwissenschaften und befasst sich mit Planung, Bau und Instandhaltung von Wohn-, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Industriebauten, Brücken, Straßen, Schienenwegen, Tunneln, Flugplätzen, Häfen, Kanälen, Deichen und Dämmen. Das Umweltingenieurwesen befasst sich mit Planung und Bau von Versorgungs- und Entsorgungssystemen und städtischer Infrastruktur, mit der Bewirtschaftung von Gewässern, Grundwasser, Abwässern und Abfällen sowie mit den grundsätzlichen Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit.

Bauingenieur*innen planen und errichten verschiedenste Gebäude wie beispielsweise Wohn- und Geschäftshäuser, aber auch Bauwerke wie Straßen, Brücken, Schienenwege, Flugplätze und Häfen. Genauso befassen Sie sich heute auch mit den Umweltproblemen unserer Zeit, wie energetische Sanierung von Wohn- und Bürogebäuden, die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser, usw. Der Schutz von Flüssen und Meeren sowie der Schutz vor Naturgewalten durch Deiche und Dämme sind ebenfalls wichtige Aufgaben. Speziell in Hamburg hat der Küstenschutz einen hohen Stellenwert.

Im Bachelorstudiengang „Bau- und Umweltingenieurwesen“ steht die Grundausbildung im Vordergrund. Der Fokus liegt sowohl auf den methodischen als auch auf den theoretischen Grundlagen des Bau- und Umweltingenieurwesens. Zu Beginn des Studiums überwiegen mathematisch, naturwissenschaftliche Fächer und es werden erste Grundlagen beispielsweise in Baustoffkunde und Konstruktionslehre vermittelt.

Du solltest ein grundsätzliches Verständnis von mathematisch-naturwissenschaftlichen Zusammenhängen sowie von Technik mitbringen.
Im Studium muss man sich oft selber motivieren etwas zu lernen. Es gibt kaum Anwesenheitspflicht und die Prüfung ist erst ganz am Ende des Semesters. Wer offen ist und sich am Campusleben (z.B. in AGs) beteiligt, findet schnell Lerngruppen und lernt Studierende aus höheren Semestern kennen.

Es gibt viele Betätigungsfelder: den klassischen Hochbau, Bürogeschossbau, Brückenbau, den Bereich des Tief- und Hafenbaus. Neu ist das Feld der Offshorebauwerke und dann gibt es noch Wasser-, Abwasserplanung und Straßenbau. Aber auch in Forschungseinrichtungen, Behörden und in der Verwaltung sind Bau- und Umweltingenieur*innen sehr gefragt.