Wachstums-Post anonym

Frage aus dem Wachstums-Briefkasten:

„Leider hat die TUHH den Einkauf von Desinfektionsmitteln eingestellt. Viele Desinfektionsspender sind bereits leer. Es heißt, die Begründung wäre gewesen, dass das Händewaschen als ausreichend angesehen wird.

Dies mag in vielen Fällen zutreffen, und sicherlich wurde das Desinfektionsmittel deutlich weniger in Anspruch genommen als beispielsweise Seife.

Andreerseits gibt es aber auch Gründe für das Bereitstellen von Desinfektionsmittel. Beispielsweise wenn man in der grippesaison auf dem Weg zur Arbeit sich z.B. in Bus/Bahn die Haltegriffe benutzt hat oder wenn man am Arbeitsplatz Türklinken desinfizieren möchte. Besonders das Fehlen von Desinfektionsmitteln in WCs mit Wickeltisch leuchtet mir nicht ein.

Wäre es möglich, das Desinfektionsmittel wieder zu bestellen?“

Antwort:

Die um Herrn Scheunert, den Kanzler der TUHH, bestehende Baureferentenrunde hat sich im letzten Herbst mit der Fragestellung auseinandergesetzt, ob die TUHH das bisherige Angebot erhalten möchte (Desinfektionsmittelspender sind nicht flächendeckend in den Sanitärräumen der TUHH vorhanden), diese flächendeckend auszubauen oder an den bestehenden Standorten auslaufen zu lassen. In der Diskussion fiel die Entscheidung gegen den flächendeckenden Ausbau und für das Ende der Bereitstellung von Desinfektionsmitteln. Die persönliche Besorgung von Desinfektionsmitteln entspricht viel eher den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen, so der eindeutige Eindruck.

Wachstums-Post: Anonym

Vorschlag:
Änderung der Promotionsordnung der TUHH zwecks Ermöglichung kummulativer Dissertationen in Form einer Serie wissenschaftlicher Fachartikel.

Antwort:
Das Thema „kumulative Dissertationen und Habilitationen“ wurde an der TUHH schon mehrfach diskutiert. Die große Mehrheit der Hochschullehrer sprach sich dabei stets dafür aus, dass es – mit Blick auf die wissenschaftliche Ausbildung – zu bevorzugen ist, dass jede junge Wissenschaftlerin bzw. jeder junge Wissenschaftler mindestens einmal in ihrer/seiner Laufbahn eine wissenschaftliche Monographie (die Dissertation) verfasst haben sollte. Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und auf Konferenzen sollten natürlich dazu parallel entstehen und dann als Basis für die Dissertation dienen. Vor dem genannten Hintergrund wurde die Habilitationsordnung vor einiger Zeit dahingehend geändert, dass kumulative Arbeiten möglich sind.

 

Wachstums-Post: Anonym

Anregung:

Im Zuge der Wachstumspläne stellen sich für mich wichtige Fragen & Anregungen, die zur Zeit nicht auf dem Niveau einer Universität wie der in Aachen sind, mit der sich aber nach den öffentlichen Plänen mit dem Anschluss zu den TU9-Universitäten versucht wird in Zukunft zu vergleichen. Eine erste sehr sinnvolle Maßnahme wurde bereits durchgeführt, sodass der Name „Technische Universität Hamburg“ jetzt von ihrem Zusatz befreit wurde und als Marke einheitlich überregional und international auftreten kann. Dies sollte in den Instituten, Hörsälen  und auf dem Campus auf den noch nicht geänderten Namensschildern etc. ebenfalls angeglichen werden falls noch in alter Form vorhanden. Im Zuge des Wachstums eröffnen sich für mich aber noch weitere wichtige Themen wie z.B. zeitgemäßer Studentenausweis, Mensakarte, Webauftritt der TU und Studiengängen.

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Frage aus dem Wachstums-Briefkasten: Gibt es eine Übersicht zu den bewilligten I3-Labs und deren Inhalte?


Antwort: 
Ja, die gibt es hier als Überblick:

Übersicht erste I³-Labs

 

Thema

 

 

Kurzbeschreibung
Business Analytics – Optimierungspotentiale und strategische Risiken für maritime logistische Systeme Die rasant zunehmenden   Mengen vorhandener und verwertbarer Daten   und die fortschreitende Entwicklung   der Leistungsfähigkeit existierender Rechner   ermöglicht umfassende Datenanalysen und Berechnungen in einem Umfang, der noch   vor wenigen Jahren   undenkbar war. Im   Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wollen   und müssen zudem   auch Unternehmen entsprechende Verfahren   adaptieren. Die   Zielsetzung dieses Projekts   besteht daher darin,   sowohl die Optimierungspotenziale als auch   die strategischen Risiken   des Einsatzes von   Business Analytics aus   dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen integrativ zu   betrachten.
HELIOS Hamburg Electronics Lab for Integrated Optoelectronical Systems Mit   dem   Instrument eines  I³-Lab   soll   die     komplementären     Kernkompetenzen Mikroelektronik,   Photonik, Systemintegration, Materialwissenschaften und Nanostrukturierung an der TUHH und UHH synergetisch zu einer neuen Forschungsinfrastruktur gebündelt werden, um eine Co-Integration komplexer, miteinander wechselwirkender, mikroelektronischer sowie integriert-optischer Komponenten zu realisieren und auf Spitzenniveau zu professionalisieren. HELIOS soll dabei neuartige Anwendungsfelder mit großer Querschnitts- und Breitenwirkung in der Medizintechnik, Messtechnik und dem   Optical Computing erschließen.
Modell-gestütztes maschinelles Lernen für die Weichgewebsmodellierung in der Medizin Ziel ist es, physikalische Simulation und formale Methoden mit maschinellem Lernen zu kombinieren, um letzteres auch bei beschränkten Mengen realer Trainingsdaten zu ermöglichen und Plausibilität und   Nachvollziehbarkeit bei gleichzeitiger Adaption an   patientenspezifische Daten   zu erreichen. Umgekehrt sollen die Lernergebnisse dazu verwendet werden, Lücken in der Modellbildung zu erkennen und zu schließen.
Smart Reactors Das wissenschaftliche Ziel ist die wissensbasierte Gestaltung „smarter Reaktoren“, die durch eine optimale Reaktionsumgebung deutlich größere Ausbeuten chemischer und biochemischer Reaktionen ermöglichen durch die geometrisch erzwungene Anpassung der Transport-und Reaktionsprozesse auf allen Größenskalen. Sowohl die molekulare Diffusion von und zur bio- bzw. chemokatalytisch aktiven Oberfläche (hierarchisch strukturierte Katalysatoren) und der   Stoffübergang durch Grenzschichten als auch   die Vermischung und Abtrennung von   Produkten und Nebenprodukten soll innerhalb des Reaktors durch die wissensbasierte Strukturierung so beeinflusst werden, dass eine massive Erhöhung der Produktqualität und Ressourceneffizienz ermöglicht wird.
Strukturelle Integrität durch Vibroakustische Modulation zur Verlängerung der Lebensdauer ziviler Infrastruktur Ziele sind die nachhaltige   Verwendung von Ressourcen, die Kostenreduzierung des   Unterhalts und die Erhöhung der zivilen Sicherheit zum Vorteil von Wirtschaft und Gesellschaft über maßgeschneiderte Wartung von Infrastruktur und Minimierung von Zeit und Kosten zur Instandhaltung durch eine   effiziente, drahtlose, kostengünstige und   energieautarke vernetzte Sensorik, die Entwicklung einer   Methode zur Früherkennung mikrostruktureller Schädigung   der Infrastruktur, kontinuierliche Auswertung Fourier-transformierte Spektren durch künstliche Intelligenz   (KI) und Ermöglichung neuer Erkenntnisse der Mikrorissinitiierung und Degradation in Strukturmaterialien (Metalle und Verbundwerkstoffe) unter zyklischer Materialermüdung.

Wachstums-Post: Anonym

Frage:

In der letzten Zeit gibt es Probleme mit dem Internet: Die Verbindungsherstellung ist häufig schwer oder bricht ab und die Geschwindigkeit ist langsam. Bevor noch mehr Internetnutzer an die TUHH kommen, muss zuerst das Internet funktionieren.

Antwort:

Aus dem Betrieb sind uns keine grundsätzlichen Probleme mit den Internetverbindungen und den Übertragungskapazitäten bekannt. Im Laufe dieses Jahres wurde die Bandbreite unseres Internetzugangs sogar um den Faktor 6 erhöht. Es müsste also genauer geklärt werden, unter welchen Randbedingungen und bei welcher Nutzungsart die Beeinträchtigung auftritt. Z.B. könnte es an der WLAN-Verbindung liegen; wir können nicht ausschließen, dass in einer vollen Vorlesung im Audimax das Internet sich mal langsamer anfühlt. Es könnte auch Punkte geben, an denen die WLAN-Ausleuchtung nicht zufriedenstellend ist. Ohne Namen und ohne konkrete Informationen können wir da wenig tun. Um den Problemen nachgehen zu können, sollte eine nicht anonyme Anfrage an das RZ (servicedesk@tuhh.de) gestellt werden.

Wachstums-Post: Anonym

Mich würde es freuen, wenn in dem neuen Gebäude, das im Binnenhafen geplant wird, große Räume wären:

  • Frage: Große Räume für die Lehre
    Wenn viele Studierende aufgenommen werde, müssen auch große Räume vorhanden sein, in denen gelehrt wird. Eine Videoübertragung in andere Räume ist ja ganz nett, benachteiligt die dort Sitzenden aber, da sie keine Fragen stellen können und ist auch sonst mehr als unattraktiv. Das hat nichts mit guter Lehre zu tun, sondern erinnert eher an Massenhaltung. Selbst in der Lounge des LuK haben auf Grund der Raumknappheit schon vereinzelt Lehrveranstaltungen stattgefunden. Und für Vorlesungen ist dieser Raum nun wirklich nicht geeignet.
    Natürlich gehören zu einer guten Lehre auch viele Seminarräume. Aber auch hier muss bedacht werden, dass bei einer (geplanten) Zahl 10.000  Studierender auch die Zahl der Seminarteilnehmer wächst. Daher müssen dann auch größere Seminarräume her.
    Antwort: Große Räume für die Lehre
    Die Planungen für den infrastrukturellen Ausbau der TUHH im Binnenhafen stehen noch ganz am Anfang. In der Wachstums-AG wurde besprochen, dass über die Profilierung der beiden Standorte, also Schwarzenberg-Campus und Hafen-Campus, hinsichtlich der Schwerpunktbildung in Forschung und Lehre noch diskutiert werden soll. Es zeichnet sich ab, dass der Hafen-Campus sich eher in der Forschung und im Technologietransfer profilieren wird. Das bedeutet, dass die studentische Infrastruktur vorwiegend für Master-Studierende ausgelegt sein wird. Der Schwerpunkt der grundständigen Lehre würde nach diesem Szenario also weiterhin auf dem Schwarzenberg-Campus liegen. Generelles Ziel soll es sein, die Lehrveranstaltungen insgesamt so zu konzipieren, dass Großveranstaltungen langfristig entlastet werden.
  • Frage: Große Räume für Veranstaltungen
    Als das Gebäude A damals renoviert und für die TU eingerichtet wurde, kamen aus dem Präsidium kritische Stimmen, warum die Studierenden die Lounge haben wollten. So einen Veranstaltungsraum bräuchte man doch nicht. Dann war das Präsidium nach der Fertigstellung noch vor dem AStA mit der ersten Veranstaltung darin. Inzwischen wird die Lounge an der TU „heiß gehandelt“, und der AStA muss immer wieder Institute und TU-Einrichtungen zurück weisen, um die Räumlichkeiten für die Studierenden zu reservieren, was nicht immer mit Verständnis aufgenommen wird. Es zeigt aber, dass große Räume für Veranstaltungen benötigt werden: Get-Together, Randveranstaltungen, Konferenzen, Tagungen, Preisverleihungen, Antrittsvorlesungen, Institutsfeiern, Gedenkfeiern usw. Es wäre schön, wenn die TU für solche Veranstaltungen eigene Räume hätte, und nicht immer auf die Räume der Studierenden zugreifen würde. Außerdem könnten die Räume dann auch für die entsprechenden Bedürfnisse ausgestattet werden, was in der Lounge teilweise nicht gegeben ist.
    Antwort: Große Räume für Veranstaltungen
    Räume für Veranstaltungen sind – insbesondere im Semester – ein rares Gut an der TUHH. Mit den Planungen für das Gebäude B (Ersatz für die Baracke) wurde diesem Engpass begegnet und es ist vorgesehen, dass dort ein multifunktionaler Veranstaltungsraum entsteht, der für Promotionen, Tagungen, Preisverleihungen und andere Veranstaltungen den richtigen Rahmen bietet. Baubeginn für das Gebäude B ist nach unseren letzten Informationen im November 2018, sodass mit der Fertigstellung Ende 2019 / Anfang 2020 gerechnet werden kann. Natürlich werden wir die Entwicklung des Bedarfs an Veranstaltungsräumen weiterhin beobachten um ggf. im Hafen-Campus weitere Kapazitäten zu schaffen.

Wachstums-Post: Anonym

  • mehr praxisorientierte Veranstaltungen
  • Nachhaltigkeit als Pflichtmodul
  • Tutorien für jedes Fach
  • Lehrräume sind jetzt schon knapp (speziell für Gruppenarbeiten). Bei noch mehr Studierenden muss was passieren!
  • mehr Außenplätze für die Mensa
  • kleinere Übungsgruppen bei mehr Übungsangeboten
  • weniger frontale Lehrveranstaltungen
  • mehr Lernräume
  • weniger Internetportale/Seiten zur Kommunikation nutzen
  • Ist es sinnvoll die Uni zu vergrößern, wenn schon jetzt zu wenig Lernräume vorhanden sind?
  • Die Qualität der Lehre und des persönlichen, entspannten Miteinanderlebens an der TUHH darf nicht unter dem Wachstumsvorhaben leiden. Die TUHH sollte sich einen zukunftsrelevanten Schwerpunkt setzen, um sich als Spezialistin in dem Gebiet den ersehnten Ruhm zu erarbeiten. Warum nicht Nachhaltigkeit und Technologie? (Öko, Sozial, Wirtschaftlich)
  • Wieso muss die TU wachsen? Es sind bereits jetzt zu viele Studis (siehe zu volle Mensa, zu volle Lernräume). Statt zu wachsen sollte die Lehre verbessert werden, um einen Ruf als Spitzenuni zu bekommen und gerecht zu werden.
  • Die TUHH soll so gut bleiben, wie sie ist.
  • Pflichtveranstaltungen zum Thema Verantwortung im Ingenieurberuf/soziale Verantwortung sollten fester Bestandteil des Curriculums werden (Nachholbedarf!)
  • soziale Kompetenz darf nicht auf der Strecke bleiben
  • mehr Sitzmöglichkeiten draußen (Essen & Lernen)
  • mehr Gruppenlernräume
  • mehr Grün auf dem oberen Campus

Angeführte Anregungen und Fragestellungen werden in die Diskussion mit aufgenommen.

Wachstums-Post: Anonym

Frage:
Wachstum betrifft nicht nur die Anzahl der Studierenden einer Universität, sondern auch die Größe der Mensa. Das Mittagessen weckt bei vielen ein heimisches Gefühl, und je mehr Platz, desto besser das Gefühl.

Antwort:
Das ist richtig und wir sehen, dass die Mensa oftmals sehr voll ist und sie so nicht immer ein heimisches Mittagessen-Gefühl erzeugt.
Es werden aber ständig Maßnahmen durchgeführt, um die Mensa auf einem aktuellen Stand zu halten. Im letzten Jahr wurden Fußbodenbeläge und das Mobiliar ausgetauscht. In diesem Jahr ging es vorwiegend um die Erneuerung von Großküchengeräten (siehe Pressemeldung vom Studierendenwerk).
An der TUHH sind Erweiterungen des gastronomischen Angebots in Gebäude B (Cafeteria mit einer Kapazität von ca. 20 Innen- und 40 Außenplätzen) geplant sowie zukünftig im Harburger Binnenhafen.

Pressemeldung Studierendenwerk

Wachstums-Post: Jan-Peter Heckel

Frage: 
Unser Institut liegt im Hafenbereich und daher ca. 2 km vom Campus entfernt. Allgemein fällt auf, dass der wachsende Hafenbereich (mehr Wohn- und Gewerbeflächen) keine gute Anbindung an den ÖPNV hat. Inwieweit eine Ausweitung des Busverkehrs (Linie 154 und 142) Sinn macht, weiß ich nicht. Die bestehenden Busse sind meist nicht sehr stark nachgefragt. Die Ursache dafür liegt vermutlich in der vergleichsweise langen Fahrtzeit der Linie 142 und der Linie 154 in Richtung Harburg-Rathaus. 
Für Wege zum Campus benutzen meine Kollegen und ich Fahrräder, da dies die schnellste Möglichkeit ist. Denn zum Campus wäre bei dem geringen Angebot vom Hafen aus zusätzlich ein zeitraubender Umstieg in eine andere Buslinie erforderlich. Bei der Fahrt mit dem Fahrrad ist der desolate Zustand in der Straße „Neue Straße“ ein großes Problem. Die Straße besteht aus einem Kopfsteinpflaster in schlechtem Zustand, sodass kein Fahrtkomfort vorhanden ist und der Verschleiß der Fahrräder hoch ist. Daher wird häufig auf dem Gehweg gefahren, was zu Konflikten mit Fußgängern führt.

Anbei füge ich ein Foto an, welches die Situation an der engsten Stelle zeigt. Ein Café hat schon ein Wahnschild aufgestellt. An der Stelle kommt noch der Konflikt mit der Außengastronomie hinzu. Wenn man bedenkt, dass es sich bei dem Weg durch die Neue Straße um eine ausgewiesene Radroute handelt, sind meine Kollegen und ich uns einig, dass hier etwas passieren muss. Meiner Meinung nach wäre es das Beste, die Straße in eine geteerte Fahrradstraße umzuwandeln.
Die Wachstumsstrategie der TUHH sieht vor, das weitere räumliche Wachstum in den Hafenbereich zu verlegen. Damit ist davon auszugehen, dass in Zukunft weit mehr Studierende und Mitarbeiter auf der Strecke zwischen Campus und Hafenbereich unterwegs sein werden. Gibt es hier schon ein verkehrliches Konzept? Bei einem weiteren Wachstum sollte hier neben der erwähnten Umwandlung der Straße „Neue Straße“ in eine Fahrradstraße eine Buslinie vorgesehen werden, die vom unteren Campus (Eißendorfer Straße) über den oberen Campus (Schwarzenbergstraße bzw. Am Schwarzenbergcampus) in den Hafenbereich fährt.

Antwort:
In der Tat ist die Verbindung von Schwarzenberg- und Hafen-Campus ein wichtiges Thema über das wir in intensivem Austausch mit der Politik und Verwaltung hier vor Ort sind. Eine Maßnahme, die Sie selbst auch angesprochen haben, ist die Ausweitung der Buslinien 154 und 142. Ich teile aber Ihre Einschätzung, dass die Linien nicht sehr gut angenommen werden.
Das Pendeln per Rad ist eine schnelle und umweltfreundliche Alternative. Die TUHH hat sich daher intensiv und erfolgreich für die Einführung des Stadtrads in Harburg eingesetzt. Parallel dazu wurden die TUHH-Räder angeschafft, um die Fahrradmobilität zu verbessern. Auf den von Ihnen angesprochenen Fahrbahnbelag hat die TUHH nur begrenzten Einfluss. Das Thema wird aber bei den nächsten Gesprächen mit Politik und Bezirk angesprochen.
Darüber hinaus gibt es noch weitere innovative Vorschläge zur Verbindung der beiden TUHH-Standorte beispielsweise durch eine Seilbahn (siehe beiliegenden Artikel). Die TUHH begrüßt solche Ansätze, weist aber auch darauf hin, dass sie für die Nutzer bezahlbar bleiben müssen also idealerweise im HVV-Ticket enthalten sein sollten.

Artikel Hamburger Abendblatt: