Nachruf der Technischen Universität Hamburg, Institut für Flugzeug-Systemtechnik, zum Tod von Prof. Dr.-Ing. Udo Carl

Am 15. Oktober 2021 starb Prof. Dr.-Ing. Udo Carl, Emeritus des Instituts für Flugzeug-Systemtechnik im Alter von 79 Jahren in Harburg, Hamburg.
Der in Bad Kreuznach geborene Udo Carl absolvierte sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart und war dort weitere 7 Jahre als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Flugzeugbau an der Universität Stuttgart tätig.

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40jähriges Dienstjubiläum von Volker Klatt

Volker Klatt, Entwicklungsingenieur im Zentrallabor für Chemische Analytik an der TU Hamburg, feierte am 1. November 2021 sein 40jähriges Dienstjubiläum. Seine berufliche Laufbahn an der TU Hamburg startete er am 16. September 1984. Seit diesem Zeitpunkt beschäftigt sich Herr Klatt mit der Elementaranalyse im Spurenbereich. Sein Hauptaugenmerk liegt darin, Stoffe in sehr geringen Konzentrationen, nachzuweisen und quantitativ zu bestimmen. Mit seinem Wissen unterstützt Volker Klatt Forschende der TU Hamburg, indem er bestehende Methoden an die neuen Aufgabenstellungen anpasst oder dafür neue Analysemethoden entwickelt.

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Professor Dr.-Ing. Günther Valtinat gestorben

Am 29. September starb der ehemalige Professor der TU Hamburg Dr. – Ing. Günther Valtinat mit 85 Jahren in Grünwald, Bayern.

Valtinats beruflicher Werdegang nahm nach dem Examen 1961 an der Technischen Hochschule Fridericiana in Karlsruhe als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Stahl- und Leicht­metallbau von Prof. Dr.-Ing. Dr. sc. techn. h.c. Dr.-Ing. E.h. 0 . Steinhardt seinen Anfang. Der Titel seiner 1966 eingereichten Promotion „Die Untersuchung von Schweißverbindungen mittels der Analogie der elastisch-randgelagerten Scheibe“ zeigte bereits Valtinats Interesse an der Ver­bindungstechnik. Unzählige Forschungsarbeiten, Veröffentlichungen und Vorträge zu diesem Themengebiet sollten folgen. 1970 veröffentlichte er seine Habilitation über ein „Kriterium zur Erfassung der Spannungsversprödung von Werkstoffen“. 1973 erfolgte die Berufung als Professor an die Universität Karlsruhe und schließlich 1985 an die Technische Universität Hamburg-Harburg, wo er bis zum Jahr 2001 den Arbeitsbereich für Stahlbau und Holzbau – heute das Institut für Baustatik – leitete. ·

Die mit der Berufung zum Professor verknüpfte Lehrtätigkeit hat er stets mit Begeisterung und großem Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs erfüllt. Seine Vorlesungen wurden wegen ihrer leicht verständlichen und anschaulichen Darstellung der Themen von den Studierenden gern wahrgenommen. Neben den offiziellen Veranstaltungen , z.B. bei der Betreuung von Studien-­ und Diplomarbeiten, hatte Valtinat für die Probleme „seiner“ Studierenden immer Zeit und Aufmerksamkeit. Dieses persönliche Engagement wurde von den Studierenden mehrfach durch hochschu­linteme Auszeichungen gewürdigt.

In der Forschung wurde Valtinats jahrelanger Einsatz für die Entwicklung und Weiterentwicklung der HV-Schraube bekannt. Die GY-Verbindung ist vielen nicht nur als „gleitfest-vorgespannt“ ein Begriff. An dem in jedem Ingenieurbüro zu findenden Ringbuch „Typisierte Verbindungen im Stahlhochbau“ des Deutschen Stahlbau-Verbands war er maßgeblich beteiligt. Hinzu kamen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Betriebsfestigkeit . Beispielhaft seien hier seine Funktion als Leiter der DFG-Forschergruppe „Schadensforschung und Schadensbe­seitigung an Stahlkonstruktionen im Wasser “ und seine Beteiligung am DFG-Graduierten­kolleg „Meerestechnische Konstruktionen“ genannt. Als Gutachter wurde Professor Valtinat häufig für die Beurteilung von Schadensfällen hinzugezogen, wie zum Beispiel bei Anprallschäden an Brücken. Darüber hinaus hat Professor Valtinat in mehreren Normenausschüssen mitgewirkt. So sind Teile der DIN 18800, DIN 4113, DIN 11535 und DIN 1 9704 durch seine Mitwirkung bzw. Vorsitz entstanden. Als Beispiele für seine Mitarbeit in intemationalen Gremien seien hier nur das ECCS-TC 10 (,.Connections“) zur Vorbereitung der ENV 1993 (Eurocode 3), das ECCS-TC 2, das CEN/TC 250/SC 9 (,,Aluminium Structu­res“) zur Erstellung der ENV 1999 (Eurocode 9)  und das CENffC 284 (,,Commercial Green­houses“) zur Erstellung der EN 13031 erwähnt.

Als Prüfingenieur für Baustatik war Valtinat auch in die praktischen Belange des Bauinge­nieurberufs involviert. Das betrifft im Stahlwasserbau vor allen Dingen Schleusentore (z.B. Weserschleuse und Uelzen II) und Schütze. Doch auch die neue Lärmschutzhalle für Trieb­werkstest auf dem Hamburger Flughafen wurde von ihm geprüft.
Wenn man all diese Tätigkeiten betrachtet, von denen hier nur einige wenige exemplarisch erwähnt werden konnten, dann wird schnell klar, daß das Wort „Urlaub“ für ihn nahezu ein Fremdwort geworden ist. Der oft übervolle Terminkalender erforderte zeitweise viel Sponta­neität und Kreativität, um die drängendsten Aufgaben zu erledigen. Trotz aller Termine und externer Verpflichtungen nahm er sich immer wieder die Zeit für die Belange seiner Studierenden und Mitarbeiter.

Nicht zuletzt in den akademischen Gremien der TU Hamburg hat sich Valtinat in seiner gesamten Wirkungszeit engagiert, wirkte im Akademischen  Senat, in Forschungsschwerpunkten und im Dekanat Bauwesen. Damit hat Günther Valtinat – als Professor der TU Hamburg-Professor der ersten Generation – einen großen Beitrag zum erfolgreichen Auf- und Ausbau der geleistet und vor allem durch seine Forschungsarbeiten maßgeblich zum Ruf und Renommée der TU Hamburg als Forschungsuniversität beigetragen.  Die TU Hamburg wird Professor Dr.-Ing. Günther Valtinat ein ehrendes Gedenken bewahren. Das Mitgefühl seiner TU Hamburg gilt seiner Frau und seiner Familie.

 

EMPOWER.ING Workshop „Durchstarten“ am 21.9.2021

Women empower women: Das neue globale Netzwerk für Frauen der TU Hamburg soll inspirieren, motivieren und stärken. Wir möchten Alumnae Role Models sichtbar machen, den Austausch von Frauen in MINT-Berufen fördern und über Chancengleichheit, Frauen in Führung, Unternehmerinnentum oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutieren.

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Neue Leitungen in Rechenzentrum und Universitätsbibliothek

Mit Rechenzentrum und Universitätsbibliothek haben zwei zentrale TU-Einheiten in den letzten Wochen eine neue Leitung bekommen: Frau Beate Rajski übernahm zum 9.8.2021 die Leitung der TUB von Frau Inken Feldsien-Sudhaus, Herr Hans-Gerrit Möws ist seit 1.7.2021 neuer Leiter des Rechenzentrums und folgt damit Dr. Manfred Schössler nach.

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Beate Rajski übernimmt Leitung der tub.

Die Neubesetzung der Bibliotheksleitung ist nun amtlich. Ab sofort übernimmt Beate Rajski den Direktionsposten.

In der TU Hamburg ist sie keine Unbekannte, seit 1989 ist sie in der Bibliothek beschäftigt und hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen verdient gemacht. Neben dem klassischen Handwerk als Bibliothekarin hat sie den Wandel von der analogen zur digitalen Bibliothek der TU Hamburg entscheidend mit geprägt. „Beate Rajski übernimmt Leitung der tub.“ weiterlesen