Umgang mit Präsenzprüfungen

Präsenzprüfungen unter Pandemiebedingungen: ja oder nein? Dies ist eine Frage, die sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Studierenden fragen. Die Studierendenvertreter haben im Akademischen Senat vom 27. Januar leidenschaftlich dafür geworben, am Ende des Wintersemesters keine Präsenzprüfungen durchzuführen.  Senat und Präsidium konnten sich nach eingehender Diskussion dieser Sicht nicht anschließen. Warum?

Dafür gibt es eine Reihe von Gründen: Zum einen ist die Universität gesetzlich verpflichtet, alles dafür zu tun, dass alle Studierende ihr Studium in Regelstudienzeit abschließen können. Eine generelle Absage von Prüfungen läuft dieser Vorgabe entgegen. Zum zweiten möchte die TUHH allen Studierenden die Wahlfreiheit lassen, ob sie an den Prüfungen teilnehmen oder nicht. Es wurden alle Voraussetzungen geschaffen, damit eine Nicht-Teilnahme nachteilsfrei zu ermöglichen. Wer aber teilnehmen möchte, sollte die Möglichkeit dazu erhalten. Zum dritten ist die TUHH davon überzeugt, dass tragfähige Hygienekonzepte für die Prüfungen entwickelt wurden. Diese werden auch vor Ort umgesetzt und betreut.

Hinzu kommt, dass mit Hochdruck an alternativen Prüfungsformen gearbeitet wird, und diese durchgeführt werden, wann immer es möglich ist. Dabei kann es sich z.B. um Take-Home-Exams, mündliche Prüfungen oder schriftliche Ausarbeitungen handeln. Eine Freiversuchsregelung wurde in der letzten Senatssitzung zusätzlich beschlossen.

Das Präsidium hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und möchte an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Prüfungen appellieren, unbedingt alle Hygienevorgaben zu beachten und einzuhalten! Dann sollte sicheren Prüfungen nichts im Wege stehen.

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