Neues zu Vertretungsprofessuren

Um einen vakanten Lehrstuhl nicht länger ruhen zu lassen, besteht die Möglichkeit, eine Professurenvertretung nach § 14 Abs. 6 Nr. 2 HmbHG einzusetzen.

Die Vertretungsprofessorin oder der Vertretungsprofessor  bleibt dann längstens im Amt, bis die Stelle endgültig besetzt ist. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen dieselben Einstellungsvoraussetzungen wie ordentlich berufene Professoren nach § 15 HmbHG erfüllen. Allerdings erfolgt die Besetzung von Vertretungsprofessuren ohne die Durchführung eines aufwendigen Berufungsverfahrens. Eine öffentliche Ausschreibung ist nicht zwingend erforderlich.

Um die Auswahl geeigneter Kolleginnen und Kollegen zu ermöglichen, hat sich das Präsidium für einen einheitlichen und strukturierten Prozess zur Besetzung von Vertretungsprofessuren ausgesprochen. Demnach sollen Vertretungsprofessorinnen und -professoren stets erst nach einem jeweiligen Präsidiumsbeschluss verpflichtet werden. Dieser Beschluss erfolgt auf Basis einer vorherigen Stellungnahme des zuständigen Studiendekanatsausschusses, aus der die Befähigung und Eignung zum betroffenen Lehrgebiet hervorgeht. Das Präsidium empfiehlt dem jeweiligen Studiendekanatsausschuss, eine Lehrprobe durchführen zu lassen.

Durch dieses Verfahren möchten wir dazu beitragen, dass die Aufgaben in Lehre und Forschung kontinuierlich mit einer hohen Qualität fortgeführt werden.

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