Initiative für ein sauberes Miteinander und mehr Wertschätzung für Reinigungskräfte

Wir alle haben es gern sauber …

… aber die Reinigung von Arbeitsplätzen, Schulen und Behörden erfolgt meist anonym. Im Verborgenen. Das möchte die Initiative für ein „Sauberes Miteinander“ ändern. Ziel der Initiative ist es, das öffentliche Bewusstsein auch einmal auf die Menschen zu lenken, die für Sauberkeit sorgen. Die Kampagne gibt den „Sauberfrauen und -männern“ ein Gesicht. Ziel der Initiative ist beispielsweise ein freundliches „Hallo“, ein Lächeln oder ein „Dankeschön!“

Ein sauberes Miteinander in und für Hamburg!

Tagesreinigung

Was das ist und warum sie angestrebt wird:

Aus den Augen, aus dem Sinn …
Gebäudereinigung findet in den Gebäuden der Freien und Hansestadt Hamburg fast immer dann statt, wenn die meisten Menschen noch schlafen oder schon längst Feierabend haben.

Was bedeutet das für die Reinigungskräfte?
Sie haben zum einen keine Möglichkeit mehrere Stunden am Stück zu arbeiten. Zum anderen können sie die Arbeit in den frühen Morgen- und in den späten Abendstunden nur schwer mit ihrem Privatleben vereinbaren. Denn auch unsere Reinigungskräfte sind u.a. Mutter, Vater, Oma, Opa, Tante, Onkel. Darüber hinaus können unter diesen Bedingungen kaum mehr neue Kräfte für die Arbeit in öffentlichen Gebäuden gewonnen werden. Dies macht sich bereits auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.

All das möchte die Initiative ändern!
Denn die Freie und Hansestadt Hamburg ist dafür verantwortlich, in allen Gebäuden eine Reinigung während der Betriebszeiten zuzulassen und die Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte damit zu verbessern.

Warum nicht ein Reinigungszeitfenster von z. B. 08.00 – 18.00 Uhr?
In Skandinavien und Amerika ist das System bereits sehr erfolgreich. An unseren Flughäfen, in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen (z.B. Supermärkten) funktioniert das Konzept schon.

Die Reinigung eines Standard-Büros und eines Klassenzimmers dauert in der Regel jeweils 5 Minuten.
Von einer Störung des Betriebs kann hier keine Rede sein. Klar, dass es in jedem Gebäude auch Bereiche gibt, die lieber außerhalb der Hauptnutzungszeiten gereinigt werden sollten. Auch für diese Bereiche bietet die Tagesreinigung flexible Lösungen. Bei der Reinigungsorganisation des Lehr- und Verwaltungsbetriebs in einer Hochschule etwa könnten z.B. Hörsäle zwischen 06.00 und 08.00 Uhr gereinigt werden. Die Reinigung der Flure, Treppen, Sanitärbereiche, Verwaltung und Mensa könnte bedarfsgerecht zwischen 08.00 – 19.00 Uhr erfolgen.

Die Tagesreinigung ist grundsätzlich in jedem Gebäude der FHH umsetzbar und birgt obendrein auch für Gebäudenutzerinnen und -nutzer einige Vorteile.

Mehr Informationen zur Initiative hier.

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