Frage aus dem Wachstums-Briefkasten: Gibt es eine Übersicht zu den bewilligten I3-Labs und deren Inhalte?


Antwort: 
Ja, die gibt es hier als Überblick:

Übersicht erste I³-Labs

 

Thema

 

 

Kurzbeschreibung
Business Analytics – Optimierungspotentiale und strategische Risiken für maritime logistische Systeme Die rasant zunehmenden   Mengen vorhandener und verwertbarer Daten   und die fortschreitende Entwicklung   der Leistungsfähigkeit existierender Rechner   ermöglicht umfassende Datenanalysen und Berechnungen in einem Umfang, der noch   vor wenigen Jahren   undenkbar war. Im   Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wollen   und müssen zudem   auch Unternehmen entsprechende Verfahren   adaptieren. Die   Zielsetzung dieses Projekts   besteht daher darin,   sowohl die Optimierungspotenziale als auch   die strategischen Risiken   des Einsatzes von   Business Analytics aus   dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen integrativ zu   betrachten.
HELIOS Hamburg Electronics Lab for Integrated Optoelectronical Systems Mit   dem   Instrument eines  I³-Lab   soll   die     komplementären     Kernkompetenzen Mikroelektronik,   Photonik, Systemintegration, Materialwissenschaften und Nanostrukturierung an der TUHH und UHH synergetisch zu einer neuen Forschungsinfrastruktur gebündelt werden, um eine Co-Integration komplexer, miteinander wechselwirkender, mikroelektronischer sowie integriert-optischer Komponenten zu realisieren und auf Spitzenniveau zu professionalisieren. HELIOS soll dabei neuartige Anwendungsfelder mit großer Querschnitts- und Breitenwirkung in der Medizintechnik, Messtechnik und dem   Optical Computing erschließen.
Modell-gestütztes maschinelles Lernen für die Weichgewebsmodellierung in der Medizin Ziel ist es, physikalische Simulation und formale Methoden mit maschinellem Lernen zu kombinieren, um letzteres auch bei beschränkten Mengen realer Trainingsdaten zu ermöglichen und Plausibilität und   Nachvollziehbarkeit bei gleichzeitiger Adaption an   patientenspezifische Daten   zu erreichen. Umgekehrt sollen die Lernergebnisse dazu verwendet werden, Lücken in der Modellbildung zu erkennen und zu schließen.
Smart Reactors Das wissenschaftliche Ziel ist die wissensbasierte Gestaltung „smarter Reaktoren“, die durch eine optimale Reaktionsumgebung deutlich größere Ausbeuten chemischer und biochemischer Reaktionen ermöglichen durch die geometrisch erzwungene Anpassung der Transport-und Reaktionsprozesse auf allen Größenskalen. Sowohl die molekulare Diffusion von und zur bio- bzw. chemokatalytisch aktiven Oberfläche (hierarchisch strukturierte Katalysatoren) und der   Stoffübergang durch Grenzschichten als auch   die Vermischung und Abtrennung von   Produkten und Nebenprodukten soll innerhalb des Reaktors durch die wissensbasierte Strukturierung so beeinflusst werden, dass eine massive Erhöhung der Produktqualität und Ressourceneffizienz ermöglicht wird.
Strukturelle Integrität durch Vibroakustische Modulation zur Verlängerung der Lebensdauer ziviler Infrastruktur Ziele sind die nachhaltige   Verwendung von Ressourcen, die Kostenreduzierung des   Unterhalts und die Erhöhung der zivilen Sicherheit zum Vorteil von Wirtschaft und Gesellschaft über maßgeschneiderte Wartung von Infrastruktur und Minimierung von Zeit und Kosten zur Instandhaltung durch eine   effiziente, drahtlose, kostengünstige und   energieautarke vernetzte Sensorik, die Entwicklung einer   Methode zur Früherkennung mikrostruktureller Schädigung   der Infrastruktur, kontinuierliche Auswertung Fourier-transformierte Spektren durch künstliche Intelligenz   (KI) und Ermöglichung neuer Erkenntnisse der Mikrorissinitiierung und Degradation in Strukturmaterialien (Metalle und Verbundwerkstoffe) unter zyklischer Materialermüdung.

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