22. September 2018 – Tag des Wissens: Technik und digitale Welten

Am Samstag ist es endlich soweit und die TUHH ist Gastgeberin des schlauesten Tag des Jahres unter dem Motto „Technik und digitale Welten“!

Hamburger Hochschulen und außenuniversitäre Institutionen sind zu Gast an der TUHH und stellen sich den unterschiedlichsten Fragen: Wie sieht die digitale Welt von morgen aus und welche Technik ist dafür nötig? Für noch mehr Fragen und spannende Antworten ist der Tag des Wissens an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) am 22. September 2018 da.

Von 13 bis 18 Uhr können Besucher und Besucherinnen in spannenden Veranstaltungen Bemerkenswertes aus der ingenieurswissenschaftlichen Forschung erfahren. Freuen Sie sich auf Vorträge, Experimente, Mitmachaktionen und verschiedene Kinderprogramme.

Eintritt ist frei.

Die Website mit allen weiteren Informationen und Programmpunkten ist ab jetzt online!

Festakt 40 Jahre TUHH mit Zweiter Bürgermeisterin Katharina Fegebank

Mit einer Jubiläumsveranstaltung feierte die Technische Universität Hamburg (TUHH) ihr 40-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Highlights aus 40 Jahren und Ausblick in die Zukunft“ lud die TUHH zu einer abwechslungsreichen Zeitreise durch 40 Jahre TUHH-Geschichte ein. Im Audimax I waren rund 450 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur anwesend.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Zum 40. Geburtstag der TUHH

Die Matrikelnummer 1: Als die TUHH vor 40 Jahren ihre Studierenden bekam

Für sie fand die Vorlesung auch mal im Büro des Professors statt, einen Campus gab es nicht, die Mensa war die benachbarte Kantine der Steuerbehörde und sie waren in Harburg bekannt wie bunte Hunde: Dr. Lothar Behlau hatte die Matrikelnummer 1 und gehörte 1982 zu den ersten fünf Studierenden an der Technische Universität Hamburg (TUHH). Er begann an der TUHH sein Studium der Verfahrenstechnik und ist heute Leiter der Abteilung Agenda 2022 der Fraunhofer Gesellschaft.

Wie sind Sie überhaupt auf diese neue TU aufmerksam geworden?

1982 wurde die Lehre an der TUHH aufgenommen, und zwar mit dem Hauptstudium der Verfahrenstechnik, das heißt, es mussten ein Uni-Vordiplom oder adäquate Leistungen vorgewiesen werden. Und da es damals noch kein Internet gab, wurde diese Ankündigung über sehr „normale“ Pressekanäle publiziert. Ich habe davon erfahren, weil in meinem Studentenwohnheim ein Student eine Kurznachricht aus dem Hamburger Abendblatt ausgeschnitten und an die Pinnwand in der Küche geheftet hatte…

Was war Ihre Motivation sich an einer ganz neuen Universität für den Studiengang Verfahrenstechnik einzuschreiben?

Ich hatte an der Fachhochschule Bioingenieurwesen studiert. Das war ein sehr breit angelegter Studiengang, den ich auch mit viel Interesse studiert hatte. Aber der Nachteil dieser Breite war die mangelnde Tiefe. Man wusste von vielem etwas, aber nichts richtig. Man war nirgends Experte. Das schien mir auch für die Berufswahl ein Manko zu sein. Ich hätte dort oftmals mit „richtigen“ Verfahrenstechnikern im Wettbewerb gestanden. Schon während meines Studiums hatte ich mal erwogen zum Studiengang Verfahrenstechnik an der Fachhochschule Hamburg zu wechseln oder nach dem Studium sogar nochmal an der Uni von vorne anzufangen (damals waren Karlsruhe und Erlangen führende Unis für diesen Studiengang). Somit war das Angebot der TUHH für mich ein „Geschenk des Himmels“, denn damals (wie heute) war es unüblich, das Fachhochschuldiplom – mit einigen Einschränkungen – als TU-Vordiplom anzuerkennen. Das war eine einmalige Chance.

Wie war das, in der ersten Studierendengruppe an der TUHH zu sein?

Aufgrund der limitierenden Kriterien gab es nur eine sehr eingeschränkte Zahl von Bewerbern. Das waren meist Absolventen der Fachhochschule Hamburg, denen dann manchmal noch zusätzliche Vorlesungen auferlegt wurden, um ein Äquivalent zum Vordiplom nachzuweisen. Wir fingen also nach einer ersten Auslese mit fünf Studierenden an, nach ein paar Monaten waren wir dann nur vier, die dann alle das Diplom erreichten. Wir fühlten uns nicht als eine Studierendengruppe, sondern eher als ein etwas exotisches Grüppchen (von FH-Absolventen) an einer TU, an der zu 99,7 Prozent geforscht wurde.

Wie war das „Studentenleben“ an und außerhalb der TUHH?

An der TUHH gab es am Anfang kein Studentenleben in dem Sinne, wie es heute wahrscheinlich stattfindet. Ein Campus im Sinne eines Areals, auf dem es vor Studierenden wimmelt, war nicht vorhanden. Es gab das große Hauptgebäude an der Eißendorfer Straße und eine alte Wäscherei, von der die oberen Räume für ein paar Doktoranden angemietet wurden. Unsere „Mensa“ war die benachbarte Kantine einer Steuerbehörde ein paar hundert Meter entfernt.

Auch als ein Jahr später reguläre Studiengänge starteten, gab es noch keine studentische Szene, weder an der TU noch in Harburg, weil die meisten Studierenden auch von überallher pendelten und nur wenige in Harburg wohnten. Man hatte in Harburg durchaus einige Vorbehalte, was die TU dem Ort bringen würde. So mussten wir uns hinsichtlich eines studentischen Milieus selbst genügen. Aber natürlich gab es in Harburg alles, was ein Studierender braucht: Günstige Wohnungen, Kneipen und einen guten Verkehrsanschluss nach Hamburg. Ich war froh, auch diesen Teil von Hamburg kennengelernt zu haben.

Was war für Sie in der Zeit der TUHH ein unvergessliches Erlebnis?

Es gab ja noch keine Vorlesungsräume, sondern wir trafen uns zu den Vorlesungen oftmals in einem bestimmten Besprechungsraum. Dort gab es ein Telefon (mit Wählscheibe!), das mit einer Amtsleitung versorgt war. Da das Telefonieren früher noch teuer war, haben wir das Telefon in den Pausen auch manchmal privat genutzt – bis dann einer meiner Kommilitonen während einer Vorlesung auf diesem Apparat auch zurückgerufen wurde. Das irritierte den Professor doch etwas. Danach war das Telefon weg.

Was nutzen Sie aus dem Studium für Ihren Beruf?

Die Verfahrenstechnik-Ausbildung war aus meiner heutigen Sicht exzellent. Trotz des kleinen Semesters hatten die Professoren das Ziel, für die TUHH einen hohen Standard zu setzen. Ich bin nach dem Studium zur Promotion mit TUHH-Professor Prof. Werner Bauer nach München mitgegangen, der einen Ruf als Leiter eines Fraunhofer-Instituts erhielt. Ich habe die Studien-Inhalte während meiner Promotion im Bereich der Lebensmittelverfahrenstechnik sehr gut anwenden können, so dass die Promotion an der TU-München gut lief.

Heute bin ich im Bereich des Forschungsmanagements tätig und brauche immer wieder auch profunde Ingenieurkenntnisse aus dieser Zeit zur Beurteilung von Forschungsprojekten. Zum Glück vermittelt die Verfahrenstechnik ein breites Verständnis der Natur- und Ingenieurwissenschaften. Die damalige hohe Intensität der Betreuung hat durchaus Spuren hinterlassen, weil man eben zu dritt oder viert permanent aufmerksam sein musste.

Was würden Sie einen allwissenden Forscher oder eine Forscherin aus der Zukunft fragen?

Ich möchte das nicht aus der Perspektive eines Forschungsmanagers beantworten, der sich viel mit FuE-Themen der Zukunft befasst, sondern aus einer eher persönlichen Perspektive: Ich hoffe, wir können in Zukunft die Forschung – auch die in den Gesellschaftswissenschaften – mehr auf die Themen konzentrieren, die eine Lösung für die derzeitigen Probleme herbeiführen. Bisher gibt es viel unkoordinierte Aktivitäten und Forschung, die macht, was physikalisch geht, ohne die Folgen ins Kalkül zu nehmen. In der Konsequenz muss wieder Forschung betrieben werden, um diese Folgen einzudämmen, beispielsweise Endlagersuche oder Cybersicherheit. Ich würde also einen Forscher oder eine Forscherin in der Zukunft fragen, ob man es geschafft hat, die Energie vollständig regenerativ zu erzeugen und ob der Klimawandel gestoppt wurde. Und eine neugierige „technische Frage“ hätte ich auch noch: Hat man das Beamen schon verwirklicht?

Sie sind seit über 27 Jahren im Forschungsmanagement der Fraunhofer Gesellschaft tätig. Wie müssen sich Ihrer Meinung nach die Technischen Universitäten in Zukunft aufstellen?

Neben dem soliden Kompetenzaufbau in einer Disziplin sollte besonders die Vernetzungsfähigkeit mit anderen Disziplinen bereits während des Studiums geübt werden. Als Studierender überblickt man mit einem TU-Studium einen immer kleineren Teil des Gesamtsystems und deshalb muss die Anschlussfähigkeit mit anderen Disziplinen aufgebaut werden – auch mit den Gesellschaftswissenschaften. Diese Methodenkompetenz ist teilweise genauso wichtig wie die originäre Fachkompetenz.

Die TUs sollten ihren Beitrag und ihre Verantwortung für die Gesellschaft deutlich machen: Inwiefern trägt eine TU mit ihrer Lehre und vor allem ihrer aktuellen Forschung direkt zu den drängendsten Problemen der Menschheit bei?

Wie nehmen Sie die TUHH heute wahr?

Als Forschungsmanager einer großen außeruniversitären Forschungseinrichtung gibt es natürlich immer wieder Berührungspunkte mit den großen TUs in Deutschland, wozu die TUHH mittlerweile gehört. So gibt es auch Kooperationen mit der Fraunhofer-Gesellschaft, bei denen ich immer wieder hellhörig werde und mich gerne an meine Anfänge erinnere.

Zur Person / Werdegang

Dr. Lothar Behlau studierte an der Hochschule Hamburg Bioingenieurwesen und an der Technischen Universität Hamburg-Harburg Verfahrenstechnik. Er arbeitete anschließend am Fraunhofer-Institut für Lebensmitteltechnologie und Verpackung in München und promovierte an der TU-München.

Dr. Behlau ist seit 27 Jahren in unterschiedlichen leitenden Positionen im Forschungsmanagement der Fraunhofer-Gesellschaft tätig. Er leitet heute die Abteilung „Fraunhofer Agenda 2022“. Mit dieser Agenda werden sowohl strukturelle und organisatorische Veränderungen angestrebt als auch neue wissenschaftliche Themen für das Fraunhofer-Portfolio identifiziert, um den Impact und die Exzellenz von Fraunhofer zu erhalten und zu steigern.

Neben diversen Fachpublikationen ist Dr. Behlau auch Autor eins jüngst erschienenen Fachbuchs „Forschungsmanagement“ (de Gruyter, 2017).

Dr. Behlau ist beratend für Forschungseinrichtungen im In- und Ausland tätig und lehrt an der Hochschule München, Hochschule Augsburg und der Universität Oldenburg zu den Themen Forschungsmanagement und nachhaltige Entwicklung.

Protokoll 6. Sitzung der Wachstums-AG vom 22.08.2018 – Infrastruktur

Protokoll 6. Sitzung der Wachstums-AG vom 22.08.2018 – Infrastruktur

Infrastruktur, ZLL, Startup Dock, Verwaltung & Servicebereiche

 

Der Präsident führt ein und stellt heraus, dass die zentrale Frage der Sitzung lautet: Welche institutionelle, strukturelle und bauliche Infrastruktur benötigen wir für eine wachsende, innovative TUHH? Zu besprechende Punkte sind:

  • Verstetigung des ZLL
  • Verstetigung des Startup Docks
  • Verwaltungsstrukturen und Servicebereiche
  • Unterstützungsstrukturen in den Dekanaten
  • Hafen Campus – Weitere Entwicklung HIP

wobei es für das ZLL, Startup Dock und die Verwaltung/Servicebereiche aus der Bürgerschafts-Drucksache resultierende Vorgaben gibt. Das ZLL und das Startup Dock waren in der Vergangenheit sehr wichtig für die Profilbildung und die Wahrnehmung der TUHH als dynamische TU. Nicht zuletzt aufgrund dieser Außenwirkung ist in der Drucksache die Verstetigung hervorgehoben. Jetzt muss die Weiterentwicklung und Fortführung angegangen werden.

ZLL :

Das ZLL als drittmittelfinanziertes Projekt (10 Mio. Drittmittel in den letzten 7 Jahren) hat in der Vergangenheit erfolgreich zur Profilbildung beigetragen: die TUHH wird als führende TU in der Lehre wahrgenommen. Die zukünftige Rolle des ZLL in der TUHH ist, zur Sicherstellung und zum weiteren Ausbau von Lehrinnovation sowie über innovative Lehre als ein Markenkern zur Gewinnung qualifizierter Studierender beizutragen. Das ZLL muss verstetigt so aufgestellt sein, dass es die positive Profilbildung der TUHH in der Lehre weiterhin vorantreiben kann und eine erfolgreiche Drittmittelakquise möglich wird.

Der Präsident führt dazu aus, dass künftig die HSP-Mittel (HSP 4) nicht nur nach Quantität, sondern auch nach Qualität vergeben werden. Bei einem solchen Paradigmenwechsel bietet das ZLL, das extern als innovativ wahrgenommen wird, gute Chancen, diese neuen Mittel auch zur Weiterfinanzierung einwerben zu können. Den sehr guten Ruf des ZLL gilt es, weiter für die TUHH zu nutzen. Darüber hinaus muss die Verstetigung zum Ziel haben, über die Zuarbeit des ZLL die hohe Qualität in der Lehre beizubehalten. Es wird weiter ausgeführt, dass eine Verstetigung des ZLL auch aus Wachstumsmitteln erfolgen muss. Dies ist eine Vorgabe der Bürgerschaftsdrucksache. Bislang ist die Finanzierung des ZLL bis 2020 gesichert. Wichtig ist, dass bis zum Start von HSP 4 klar ist, wie die künftige Struktur und die Rahmenbedingungen für ein ZLL aussehen sollen.

In der Diskussion herrscht Konsens darüber, dass das ZLL an der TUHH verstetigt werden muss. Dies soll einhergehen mit einer ausgewogenen Mischung aus allgemeiner und ingenieurwissenschaftlicher Fachdidaktik, längerfristigen Projekten und einer angemessenen Personalausstattung. Es sollte eine Einbettung in die Lehrstrukturen der TUHH geben, d.h. die Kooperation mit den SDAs soll eng sein. D.h., die angestrebte Professionalisierung der SDA ist mitzudenken. Die Frage nach der Leitung wird dahingehend beantwortet, dass das ZLL vom VPL geleitet werden sollte und die strategische Arbeit im künftigen ASSL verankert sein soll. Beschlussgremium ist der Akademische Senat.

Diskutiert wird, dass das ZLL so ausgestaltet werden soll, dass der von außen wahrgenommene Ruf, Bestandteil einer innovativen Hochschule zu sein, erhalten werden kann sowie die Fähigkeit zusätzliche Drittmittel für die Modernisierung der Lehre einwerben zu können.

Verwaltungsstrukturen & Servicebereiche

Als Ausgangslage wird festgestellt, dass es Überlast in einigen Verwaltungs- und Servicebereichen der TUHH gibt, ein „Nebeneinander“ von Akademia und Verwaltung und dass die Digitalisierung z.T. nur in Ansätzen implementiert ist. Ziel ist es, gemeinsam innovative Verwaltungsprozesse mit hohem Digitalisierungsgrad, die maßgeschneiderte Serviceangebote für Studierende und Institute (Rechenzentrum, SLS, Bibliothek, Werkstätten, zentrale Dienste und Services) zeitigen, in Gang zu setzen. Dabei ist ein wertschätzendes Miteinander unabdingbar. Nach den Ausführungen der Teilnehmer*innen der Wachstums-AG dazu wird der wertschätzende Umgang von Akademia und Verwaltung als “gelebt“ herausgestellt und das tägliche Miteinander sehr gelobt.

Für den Innovationsprozess in den Servicebereichen/Verwaltung sieht die Bürgerschaftsdrucksache, 10% des Wachstumsbudgets vor. Insgesamt werden die Mittel für die TUHH im Rahmen des Wachstumsprozesses bis 2022 jährlich um 3,8 Mio. Euro aufwachsen. Hieraus ergibt sich ein Aufwuchs im Bereich von Verwaltung und Servicebereichen in Höhe von 380.000 Euro jährlich, sodass am Ende der ersten, 5-jährigen Wachstumsphase zusätzliche jährliche Mittel in Höhe von 1,9 Mio. Euro zur Verfügung stehen, die zur Implementierung innovativer Verwaltungs- und Servicestrukturen eingesetzt werden können. Weitere Rahmenbedingungen sind die in 2019 erforderliche Neubesetzung der Kanzlerposition sowie die Frage, was zukünftig zentral, dezentral oder auch extern organisiert werden soll.

In der Diskussion zeigt der Personalrat auf, dass es Wachstum quantitativ (Studierendenzahlen, Drittmittelaufkommen, Flächen,…) wie qualitativ (Digitalisierung, …) geben wird. Es besteht Einigkeit, dass die Anpassung an das Wachstum einen Verwaltungsanpassungsdruck erzeugen wird, der im Zuge eines längeren Prozesses bearbeitet werden muss. Klar wird, dass neben der Beseitigung von Engpässen auch Organisations- und Prozessabläufe hinterfragt werden müssen. Angeregt wird, die Kernprozesse zu überprüfen und auch den Aspekt Kontinuität nicht aus den Augen zu verlieren. Hierzu wird es, ggf. auch unter Beteiligung externer Unterstützung, einen TUHH-internen Prozess mit den beteiligten Gruppen und mit der neuen Kanzlerin/dem neuen Kanzler geben.

Verstetigung des Startup Dock

Das Startup Dock hat in der Vergangenheit die Außenwahrnehmung der TUHH als dynamische Einrichtung sehr gefördert und auch hier gibt die Drucksache eine Verstetigung vor. Als drittmittelfinanziertes Projekt (3 Mio. Drittmittel/5 Jahre) macht es die TUHH zur einzigen Gründerhochschule in Hamburg; eine von 22 in Deutschland. Die zukünftige Rolle in der TUHH ist, die Förderung von technologiebasierten Ausgründungen an der TUHH und die Interaktion und Vernetzung mit Gründungsaktivitäten an Hamburger Hochschulen und mit Hamburger Gründerprogrammen (beyourpilot, InnorampUp, etc.) voranzutreiben. Das Startup Dock muss so aufgestellt sein, dass es die positive Profilbildung der TUHH weiterhin vorantreiben und erfolgreich Drittmittel akquirieren kann.

In der Diskussion herrscht Konsens darüber, dass das Startup Dock für die TUHH – auch Hamburg-weit – eine wichtige Funktion bei technologiebasierten Ausgründungen spielen soll. Daher trägt eine Verstetigung des Startup Docks in einem angemessenen Rahmen aus den Mitteln des Wachstumskonzeptes dazu bei, Hamburgs Rolle als gründerfreundliche Metropole zu stärken und die Attraktivität der TUHH bei gründungsaffinen Studierenden und Wissenschaftler*innen zu erhöhen. Ein entsprechendes Konzept, das die Rolle des Startup Docks im gesamthamburgischen Kontext definiert, wird derzeit in Zusammenarbeit mit Tutech und Hamburg Innovation erstellt.

Unterstützungsstrukturen in Forschung und Lehre

Ausgangslage ist, das Studiendekanaten wie Kompetenzfeldern eine kontinuierliche strukturelle und operative Unterstützung/Administration fehlt; Optimierungspotenziale bleiben mangels Ressourcen unausgeschöpft. Künftig sollen professionalisierte Studiendekanate Studiengangs(weiter)-entwicklungen, Akademische Selbstverwaltung in der Lehre, etc. verantworten, professionalisierte Kompetenzfelder sollen bspw. die Forschungsstrategieentwicklung vorbereiten und die Unterstützung großer Verbundvorhaben leisten. Diese Unterstützungsstrukturen müssen personell und strukturell so aufgestellt sein, dass die wachsenden Anforderungen in der Organisation und Qualitätssicherung in Forschung und Lehre sicherzustellen sind Es ist für die Forschung ein ZLL-Äquivalent zu schaffen, das professionelle Unterstützung bei der strategischen Weiterentwicklung der Kompetenzfelder bereitstellt. Die entsprechenden Unterstützungsstrukturen sollen in den neuen Ausschüssen ASSL und ASPF näher definiert werden.

Bauliche Infrastruktur Hafencampus im Hamburg Innovation Port (HIP)

Die Grundsteinlegung für den 1. Bauabschnitt war am 18. Juni; der Bezug ist für Mitte 2019 geplant. Generell ist an Ansiedelungen mit hoher Digitalisierungskomponente gedacht. Mögliche Bedarfe ergeben sich durch Verortung von Themen wie Energiesystemforschung, den SFB/Verfahrenstechnik, Materialwissenschaft und Medizintechnik. In die Betrachtung müssen auch Übergangsnutzungen im Falle von Sanierungsvorhaben (z.B. Technikum, Harburger Schlossstr. 20) einbezogen werden. Als Konsens wird grundsätzlich festgehalten, dass es keinen Automatismus gibt, alle neuen Professuren im Binnenhafen zu lozieren. Stattdessen sollen die weiteren Ausbauplanungen auf inhaltlichen Überlegungen basieren, die geeignet sind, die Profilierung der beiden Standorte optimal voranzutreiben. Dabei wird der Hafencampus eine wichtige Rolle spielen, um innovative Kooperationsmodelle von Hochschule und Industrie im Sinne eines effizienten Technologietransfers umzusetzen.

Im Zuge des weiteren Prozesses wird es eine zusätzliche Sitzung der Wachstums AG am 26. September geben, um über den Stand zu berichten. Danach wird der Akademische Senat mit dem Umsetzungskonzept befasst.

Zur Weiterführung und Verstetigung des Wachstumsdialogs ist zum einen die Überleitung und Einbindung der Ergebnisse des Umsetzungskonzepts in die Entwicklung eines Struktur- und Entwicklungsplans in 2019 vorgesehen. Zum anderen soll der mit der Wachstums-AG gestartete Strategieprozess in einem geeigneten Rahmen im jährlichen Rhythmus fortgeschrieben werden.

Jubiläums- und Informationsveranstaltung dual@TUHH im LuK

Seit 15 Jahren bietet die TUHH das duale Studium an. Wenn

  • Sie wissen möchten, wie auch Sie am dualen Studium teilnehmen können,
  • Sie Erfahrungen mit dual Studierenden und Partnerunternehmen austauschen möchten,
  • Sie mit uns auf 15 erfolgreiche Jahre anstoßen wollen,
  • es neu für Sie ist, dass die TU ein duales Studium anbietet und mehr erfahren wollen, dann kommen Sie zu unserer

 Jubiläums-Informationsveranstaltung „15 Jahre dual@TUHH“ am Dienstag, 25. September 2018, 13:00 – 17:00 Uhr ins Lern- und Kommunikationszentrum (LuK), Hauptgebäude A, Am Schwarzenberg-Campus 1, 21073 Hamburg.

Anmeldung über www.dual.tuhh.de/infotag bis spätestens 21.09.2018

Programm: 

13:15    Begrüßung der Gäste

13:30    Vorstellung dual@TUHH (Henning Haschke)

Grußworte sowie Unterzeichnung des neuen Kooperationsvertrags
(Präsident der TUHH, Prof. Ed Brinksma, Präsident NORDMETALL, Thomas Lambusch)

Podiumsdiskussion: Praxisnahe Lehre in der Zukunft (Vizepräsident Lehre der TUHH, Prof. Sönke Knutzen, Geschäftsführer Bildung und Arbeitsmarkt NORDMETALL, Peter Golinski sowie dual-Absolventen und Studierende)

Berichte aus der Praxis (Unternehmensvertreter, dual-Alumni)

15:00    Individuelle Gespräche mit Mitarbeitenden der TUHH und
NORDMETALL, Partnerunternehmen und dual-Studierenden

16:00    Institutsführungen an der TUHH (optionaler Teil)

17:00    Ende der Veranstaltung

Veranstaltung „Kulturentwicklungsprozess: Dialog für ein Gutes Miteinander“ und Kommunikationsworkshops

  • Veranstaltung „Kulturentwicklungsprozess: Dialog für ein Gutes Miteinander“ Termin: 21. November von 10:00 bis 13:00 Uhr
    Ort: voraussichtlich im LUK, Gebäude A, Am Schwarzenberg-Campus 1. Weitere Informationen folgen in den kommenden Wochen.

Zwei Kommunikationsworkshops im Rahmen der Aufbau der EntwicklungsAkademie statt:

Bitte melden Sie sich mit Einverständnis Ihrer/Ihres Vorgesetzten unter dem folgenden Link an:
https://intranet.tuhh.de/anmeldung/mein_potential_gut_nutzen

  • „Das professionelle freundliche Nein! Ein souveräner Weg zwischen Macht und Ohnmacht“
    Termin: 6. November von 9:00 bis 16:00 Uhr und 7. November von 9.00 bis 13:00 Uhr, 29. Januar 2019
    Ort: Raum A3.28, Am Schwarzenberg-Campus 1 und am 29 Januar 2019 im Raum A2.29, Am Schwarzenberg-Campus 1. 
    Einladung-Das professionelle freundliche Nein

Bitte melden Sie sich mit Einverständnis Ihrer/Ihres Vorgesetzten unter dem folgenden Link an:
https://intranet.tuhh.de/anmeldung/das_professionelle_nein_

Anmeldefrist für die Fortbildungen ist der 26.09.2018.

8. November 2018 – ZEIT Campus im Gespräch mit der TUHH

Noch ein Jubiläums-Bonbon für Studierende:
In Kooperation mit der ZEIT bieten die TUHH und das Career Center am 8. November die Veranstaltung ZEIT Campus im Gespräch „„Die ersten 100 Tage im Job“ für Studierende an.

Jeder fängt mal an. Aber wie gelingt der Start in ein erfolgreiches und ausgefülltes Berufsleben? Im ersten Job ist man oft unsicher: Wie wirke ich, wie bringe ich mich und meine Fähigkeiten in ein Team ein? Wie komme ich mit meinen Aufgaben zurecht? Was kann ich als Einsteiger von meinem Arbeitgeber und meinen neuen Kollegen verlangen?

Studierende können in der Podiumsdiskussion mit ZEIT CAMPUS, der Techniker Krankenkasse und Vertretern weiterer renommierter Unternehmen über »Die ersten 100 Tage im Job« diskutieren. In zwei interaktiven Workshops geben erfahrene Coaches handfeste Tipps zu Berufseinstieg und Ideenmanagement. Beim lockeren Get-together können persönliche Gespräche mit den Referenten und Coaches geführt werden.

Mehr Informationen und zur Workshop-Anmeldung hier.