4. Arbeitssitzung der Wachstums-AG, 04.07.2018, zum Thema „Denomination“

Der Präsident kommt auf die Ergebnisse der 3. Sitzung zurück (vgl. auch Protokoll der 3. Sitzung).

Hinsichtlich der Weiterentwicklung der Lehre, insbesondere unter Wachstumsaspekten, sollen Maßnahmen in den drei Bereichen „Senkung der Abbrecherquote“, „Ausbau des Studienangebots“, „Ausbau der Weiterbildung“ im Vordergrund stehen. Ebenfalls soll über die Vermarktungsstrategie nachgedacht werden, allerdings sollen dazu bereits die Inhalte, auf die sich die Vermarktung beziehen soll, ausreichend konkret und substantiiert sein, um nur auch inhaltlich erfüllbare Erwartungen zu wecken.

Sodann führt der Präsident ein in die Thematik der vierten Sitzung „Denomination“ und stellt fest, dass es für die abschließende Erörterung des Themas voraussichtlich eines weiteren Termins bedarf. Er schlägt dafür die nächste (fünfte) Sitzung vor, damit der inhaltliche Zusammenhalt gewahrt bleibt und eine weitere Sitzung am 22.08. zum Thema Infrastruktur.

Der Präsident bedankt sich für die aus den Dekanaten eingereichten Vorschläge / Bedarfserklärungen für neue und anstehende Professuren und übergibt sodann an den Vizepräsidenten Forschung zur Darstellung einer Zusammenschau der bisher eingegangenen Bedarfserklärungen  und den sich aus den politischen Vorgaben (insbes. Bürgerschaftsdrucksache) und der Selbstverpflichtung im bisherigen Wachstumskonzept ergebenden Notwendigkeiten.

Mit Blick auf alle anstehenden Berufungen wird daraufhin gewiesen, dass in Abkehr vom in den letzten Jahren verfolgten Ansatz, mit jeder Neuberufung primär das Lehrangebot abdecken zu können bzw. die Lehre in den Studiengängen entsprechend dem in den Studienplänen vorgesehenen Angebot aufrecht erhalten zu können, nunmehr der Fokus der Neuwidmungen darauf liegen muss, strategisch wissenschaftliche Expertise in den im Wachstumskonzept festzustellenden/ festgestellten Bereichen aufzubauen entsprechend den o.g. Rahmenbedingungen . Der zuvor oftmals verfolgte Ansatz der „Wiederbesetzung eins-zu-eins“muss an die neuen Rahmenbedingungen angepasst werden. Es wird festgestellt, dass nur so absehbar die Profilierung der TUHH-Forschung erfolgen und wissenschaftliche Exzellenz herausgebildet werden kann.

Zu sehen ist überdies, dass gleichzeitig, auch mit Blick auf die Zielsetzung des Wachstumskonzepts, die Studierendenzahlen zu erhöhen, eine Steigerung der Attraktivität der Studiengänge sichergestellt sein muss. Mit allen künftig anstehenden Berufungen muss also neben der primären Zielsetzung der Herausbildung wissenschaftlicher Expertise in bestimmten Forschungsbereichen auch sichergestellt sein, dass zum einen die derzeit im Bereich Lehre bestehenden Lücken geschlossen werden und zum anderen ein Zugewinn für neue attraktive Studienangebote erfolgt. Sowohl mit Blick auf die Forschung als aber auch das Studienangebot müssen daher thematische Bereiche wie „Ethik“ oder „Design“ nicht als „add-ons“, sondern als genuine, dem ingenieurwissenschaftlichen Ansatz zugehörige Bereiche in die Widmungsvorschläge Eingang finden, was begrüßt wird.

Nach allgemeiner Zustimmung zu dieser Herangehensweise werden Ansätze zur finalen Widmungsfindung diskutiert. Dies sind u.a.

  • Art und Weise der Feststellung der auszubildenden Forschungsbereiche im Engeren
    (Konkretisierung von Forschungsthemen über die Kompetenzfelder)
  • Überlegungen zu attraktiven, inhaltlich neuartigen Studienangeboten
  • personal-strukturelle Überlegungen zur Digitalisierung

Nach intensiver Diskussion stellt sich als ein erstes Ergebnis heraus, dass drei Widmungsvorschläge wie vorgeschlagen für die Informatik vorzusehen sind, dass drei Widmungvorschläge (Bildgebende Prozesstechnik, Röntgenanalytik und eine Mathematikprofessur) als Brückenprofessuren eingesetzt dienen sollen und es allgemein begrüßt wird, Professuren für Ethik und Design – fehlende Elemente eines Portfolios einer Technsischen Universität – einzusetzen.

Zu den weiteren neuen Widmungsvorschlägen, die unter dem Punkt „Stärken und Schwerpunkte“ eingeordnet sind, gibt es eine lebhafte Diskussion, die sowohl die Bedeutung der neu vorgeschlagenen Professuren umfasst als auch Bezug nimmt auf Nachbesetzungen. Nachdem „best effort-Ansatz“ muss es gegenwärtig mit Blick auf die strategische Zielsetzung Wachstum Ziel sein, neue profilgebende und schwerpunktbildende Widmungen zu entwickeln.

Schließlich schlägt das Präsidium vor, auf der nächsten Sitzung unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen einen Vorschlag zur Herangehensweise und zu Widmungsinhalten als Grundlage des weiteren Abstimmungsprozesses vorzulegen.

Es wird daher allgemein der eingangs gegebenen Anregung des Präsidenten zugestimmt, abweichend vom bislang geltenden Themenplan, auf der nächsten Sitzung am 18.07. inhaltlich an die Ergebnisse der aktuellen Sitzung anzuschließen und den Themenbereich „Denominationen“ abschließend zu behandeln.

Für die Behandlung der Thematik „Infrastruktur“ wird wegen der anstehenden Urlaubszeit Mittwoch, 22. August angesetzt.

4.Sitzung_Denominationen

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