Talk, meet, innovate – Kongress für Sport, Ökonomie und Medien

Unter dem Titel „Die Werte des Sports – Ideen und Überzeugungen für die Zukunft“ findet am 03. und 04. September 2018 der 18. Internationale Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien in der Hochschule Macromedia in Hamburg statt. Im Jahr der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang und der Fußball-WM in Russland ist es wichtig, dem Sport und den Sport-Organisationen eine moralisch-soziale Legitimation zu geben. Der Internationale Kongress 2018 des Hochschulsport Hamburg möchte dazu beitragen.

Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite: http://www.symposium-hamburg.com

Forschungswerkstatt Maschinenbau an der TUHH

Das Wasserstrahl-Schneidsystem komplettiert den modernen Maschinenpark mit CNC Fräs-, Dreh- und Erodiermaschinen, aber auch konventionellen Werkzeugmaschinen, sowie Schweißtechnik und Blechbearbeitung. Ralf Siemsglüß und sein 25-köpfiges Team bieten in drei Werkstätten für Maschinenbau und Elektrotechnik ein umfassendes Leistungsangebot sowie Beratung für alle Institute der TUHH.

Weitere Informationen: https://www.tuhh.de/zfd/maschinenbau.html


Wasserstrahl-Schneidsystem TUHH. Foto: TUHH/Schmied

Austrittsventil des Wasserstrahl-Schneidsystems. Foto: TUHH/Schmied

Das Wasserstrahl-Schneidsystem im Gebrauch. Foto: TUHH/Schmied

Robert Plötz und Ralf Siemsglüß. Foto: TUHH/Schmied

Pseudojournale: Forschende verspielen ihre Glaubwürdigkeit

Gegen Geld veröffentlichen Raubverleger in vermeintlichen Fachzeitschriften alles. Immer mehr deutsche Forscher gehen offenbar den dubiosen Verlagen auf den Leim. Das bringt die Kredibilität einiger Wissenschaftler ins Wanken.

Von Frank Grotelüschen/Deutschlandfunk
https://bit.ly/2OgtF6s

Warum veröffentlichen Wissenschaftler in Raubjournalen und besuchen Scheinkonferenzen? Die Gründe: vielfältig. Die Vorwürfe: massiv.

Vorwurf 1: Das Erschleichen wissenschaftlicher Reputation

Je mehr Fachartikel jemand zustande bringt, umso besser für die Karriere. Da klingen die Angebote der Raubjournale verlockend: Sie veröffentlichen – gegen Geld und ohne ernsthafte Prüfung – jeden Artikel, egal in welcher Qualität. Die Folgen für die Wissenschaft: fatal, meint Joachim Funke, Uni Heidelberg.

„Wenn ich wahr und falsch nicht voneinander unterscheiden kann, wird das Vertrauen in Wissenschaft hochgradig gefährdet.“

Vorwurf 2: Aufwertung von Scharlatanen

Auch Schwindler, Betrüger und Scharlatane veröffentlichen in Raubjournalen. Ihre Machwerke werden dort anstandslos akzeptiert – Hauptsache, die Kohle stimmt. Indem Wissenschaftler in denselben Magazinen publizieren, verhelfen sie den Gauklern zu unverdienter Seriosität, so Gerd Antes, Cochrane-Institut, Freiburg.

„Ich finde es hochgradig unverantwortlich von seriösen Wissenschaftlern, dort zu publizieren, wo erkennbar und vorsätzlich unseriösen Autoren der Raum gegeben wird und die damit aufzuwerten.“

Vorwurf 3: Fahrlässigkeit und Schlamperei

In Deutschland dürfte sich die Zahl der Wissenschaftler, die bewusst betrügen, in Grenzen halten. Stattdessen stolpern viele in die Fallen der Raubverleger, aus Naivität und mangelnder Sorgfalt. Später dann ist die Reue groß – wie bei Peter Nyhuis, Uni Hannover.

„Ich bin tatsächlich auch von einem Kollegen auf einen WASET-Beitrag aufmerksam gemacht geworden. Der sagt: ‚Bist Du denn des Wahnsinns. Bei WASET was zu publizieren, ist nicht in Ordnung.‘ Wobei ich sagen muss, dass wir dort nicht-wissentlich einem solchen System aufgesessen sind.“

Vorwurf 4: Verharmlosen und Verschweigen

Gerd Antes: „Das größte Problem ist, dass keiner dieses Problem sieht.“

Manche, die auf Raubjournale hereingefallen sind, geben das nicht zu, präsentieren Ausreden, finden Ausflüchte. Anderen ist es peinlich, sie schweigen, statt ihre Kollegen zu warnen. Und die tappen dann womöglich in dieselbe Falle.

Inken Feldsien-Sudhaus, Direktorin der Bibliothek der TU Hamburg: „Das ist schon alles sehr geschickt aufgezogen. Das ist zum Teil täuschend ähnlich aufgemacht, dass da eigentlich jeder reinfallen kann.“

Auch erfahrene Forscher fallen auf dubiose Anbieter herein

Als Raubverleger gelten unter anderem WASET aus der Türkei und auch OMICS aus Indien, dessen Repräsentant Srinababu Gedela stolz auf die Zahl der veröffentlichten Artikel ist.

„Insgesamt haben wir bislang eine Million Artikel publiziert. Und allein in diesem Jahr veranstalten wir 3000 Konferenzen, Symposien und Workshops.“

Raubverleger ködern Wissenschaftler, damit diese ihre Fachartikel gegen Geld bei ihnen veröffentlichen. Zum Teil arbeiten die Scheinverlage dabei mit üblen Tricks: seriös anmutende Internetseiten, Fachjournale mit Namen ganz ähnlich wie die von etablierten Zeitschriften – und verlockende Email-Angebot an Forscher. Nicht nur junge Wissenschaftler fallen darauf rein, auch erfahrene, sagt Inken Feldsien-Sudhaus.

„Es gibt bestimmte Betrügereien, da sagt jeder: Das würde mir nie passieren! Und da ist es dann doch so.“

Checkliste gegen schwarze Schafe

Dennoch: Ausgeliefert ist man den Scheinverlagen nicht, man kann sich schützen. Eine gute Orientierung gerade für Nachwuchswissenschaftler bietet die Internetseite thinkchecksubmit.org – eine Art Checkliste, die hilft, die schwarzen Schafe zu erkennen. Und: An den meisten Institutionen gibt es ausgewiesene Fachleute, die sich mit der Materie auskennen. Es sind die Bibliothekare wie Martin Köhler vom Forschungszentrum DESY in Hamburg.

„Wir müssen stärker dazu kommen, dass die Wissenschaftler die Experten dazu befragen und sich die Meinung holen. Dafür sind wir als Bibliothek da.“

Raubverlage und Scheinkonferenzen. Lange galten sie als Phänomen, das vor allem Entwicklungsländer betrifft. Doch laut Recherchen von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“, sind seit 2014 immer mehr deutsche Wissenschaftler verwickelt. Mittlerweile sind es über 5.000.

Neue Farbe auf dem TUHH-Campus

Das Werk des Künstlerduos @z.rog & @pen_cake verschönert schon bald die Außenwände des Audimax I. Eine Wand ist schon fertig und der zweite Teil folgt in Kürze.

       

       
Skizzen des Künstlerduos z.rog und pen_cake. Bilder: z.rog und pen_cake

Wasser ohne Grenzen: Fotoausstellung „Wasserprojekte in Eritrea und Uganda“

15 Kilometer Fußweg für Wasser: für viele unvorstellbar, für andere Alltag. Ingenieure, Studierende und Mitarbeitende der Regionalgruppe Hamburg der Vereine Technik ohne Grenzen und Ingenieure ohne Grenzen zeigen in 50 farbigen Fotografien ihre bewegenden und hautnahen Erlebnisse bei ihrer Arbeit in Eritrea und Uganda.
Die TUHH-Ausstellung „Wasserprojekte in Eritrea und Uganda“ ist noch bis zum 28. September in Gebäude A zu sehen.
Eintritt ist frei.

TUHH-Windkanal

Ein Windkanal an der TUHH testet Brücken unter Extrembedingungen, um so realen Katastrophen vorbeugen zu können.


TUHH-Windkanal. Foto: TUHH/Schmied


Ein Brückenmodell im TUHH-Windkanal. Foto: TUHH/Schmied


Kleine Gewichte veranschaulichen die Schwingungen bei Windstärke. Foto: TUHH/Schmied

4. Arbeitssitzung der Wachstums-AG, 04.07.2018, zum Thema „Denomination“

Der Präsident kommt auf die Ergebnisse der 3. Sitzung zurück (vgl. auch Protokoll der 3. Sitzung).

Hinsichtlich der Weiterentwicklung der Lehre, insbesondere unter Wachstumsaspekten, sollen Maßnahmen in den drei Bereichen „Senkung der Abbrecherquote“, „Ausbau des Studienangebots“, „Ausbau der Weiterbildung“ im Vordergrund stehen. Ebenfalls soll über die Vermarktungsstrategie nachgedacht werden, allerdings sollen dazu bereits die Inhalte, auf die sich die Vermarktung beziehen soll, ausreichend konkret und substantiiert sein, um nur auch inhaltlich erfüllbare Erwartungen zu wecken.

Sodann führt der Präsident ein in die Thematik der vierten Sitzung „Denomination“ und stellt fest, dass es für die abschließende Erörterung des Themas voraussichtlich eines weiteren Termins bedarf. Er schlägt dafür die nächste (fünfte) Sitzung vor, damit der inhaltliche Zusammenhalt gewahrt bleibt und eine weitere Sitzung am 22.08. zum Thema Infrastruktur.

Der Präsident bedankt sich für die aus den Dekanaten eingereichten Vorschläge / Bedarfserklärungen für neue und anstehende Professuren und übergibt sodann an den Vizepräsidenten Forschung zur Darstellung einer Zusammenschau der bisher eingegangenen Bedarfserklärungen  und den sich aus den politischen Vorgaben (insbes. Bürgerschaftsdrucksache) und der Selbstverpflichtung im bisherigen Wachstumskonzept ergebenden Notwendigkeiten.

Mit Blick auf alle anstehenden Berufungen wird daraufhin gewiesen, dass in Abkehr vom in den letzten Jahren verfolgten Ansatz, mit jeder Neuberufung primär das Lehrangebot abdecken zu können bzw. die Lehre in den Studiengängen entsprechend dem in den Studienplänen vorgesehenen Angebot aufrecht erhalten zu können, nunmehr der Fokus der Neuwidmungen darauf liegen muss, strategisch wissenschaftliche Expertise in den im Wachstumskonzept festzustellenden/ festgestellten Bereichen aufzubauen entsprechend den o.g. Rahmenbedingungen . Der zuvor oftmals verfolgte Ansatz der „Wiederbesetzung eins-zu-eins“muss an die neuen Rahmenbedingungen angepasst werden. Es wird festgestellt, dass nur so absehbar die Profilierung der TUHH-Forschung erfolgen und wissenschaftliche Exzellenz herausgebildet werden kann.

Zu sehen ist überdies, dass gleichzeitig, auch mit Blick auf die Zielsetzung des Wachstumskonzepts, die Studierendenzahlen zu erhöhen, eine Steigerung der Attraktivität der Studiengänge sichergestellt sein muss. Mit allen künftig anstehenden Berufungen muss also neben der primären Zielsetzung der Herausbildung wissenschaftlicher Expertise in bestimmten Forschungsbereichen auch sichergestellt sein, dass zum einen die derzeit im Bereich Lehre bestehenden Lücken geschlossen werden und zum anderen ein Zugewinn für neue attraktive Studienangebote erfolgt. Sowohl mit Blick auf die Forschung als aber auch das Studienangebot müssen daher thematische Bereiche wie „Ethik“ oder „Design“ nicht als „add-ons“, sondern als genuine, dem ingenieurwissenschaftlichen Ansatz zugehörige Bereiche in die Widmungsvorschläge Eingang finden, was begrüßt wird.

Nach allgemeiner Zustimmung zu dieser Herangehensweise werden Ansätze zur finalen Widmungsfindung diskutiert. Dies sind u.a.

  • Art und Weise der Feststellung der auszubildenden Forschungsbereiche im Engeren
    (Konkretisierung von Forschungsthemen über die Kompetenzfelder)
  • Überlegungen zu attraktiven, inhaltlich neuartigen Studienangeboten
  • personal-strukturelle Überlegungen zur Digitalisierung

Nach intensiver Diskussion stellt sich als ein erstes Ergebnis heraus, dass drei Widmungsvorschläge wie vorgeschlagen für die Informatik vorzusehen sind, dass drei Widmungvorschläge (Bildgebende Prozesstechnik, Röntgenanalytik und eine Mathematikprofessur) als Brückenprofessuren eingesetzt dienen sollen und es allgemein begrüßt wird, Professuren für Ethik und Design – fehlende Elemente eines Portfolios einer Technsischen Universität – einzusetzen.

Zu den weiteren neuen Widmungsvorschlägen, die unter dem Punkt „Stärken und Schwerpunkte“ eingeordnet sind, gibt es eine lebhafte Diskussion, die sowohl die Bedeutung der neu vorgeschlagenen Professuren umfasst als auch Bezug nimmt auf Nachbesetzungen. Nachdem „best effort-Ansatz“ muss es gegenwärtig mit Blick auf die strategische Zielsetzung Wachstum Ziel sein, neue profilgebende und schwerpunktbildende Widmungen zu entwickeln.

Schließlich schlägt das Präsidium vor, auf der nächsten Sitzung unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen einen Vorschlag zur Herangehensweise und zu Widmungsinhalten als Grundlage des weiteren Abstimmungsprozesses vorzulegen.

Es wird daher allgemein der eingangs gegebenen Anregung des Präsidenten zugestimmt, abweichend vom bislang geltenden Themenplan, auf der nächsten Sitzung am 18.07. inhaltlich an die Ergebnisse der aktuellen Sitzung anzuschließen und den Themenbereich „Denominationen“ abschließend zu behandeln.

Für die Behandlung der Thematik „Infrastruktur“ wird wegen der anstehenden Urlaubszeit Mittwoch, 22. August angesetzt.

4.Sitzung_Denominationen

Wachstums-Post: Anonym

Frage

  • Wo ist das Entwicklungskonzept der TUHH für 2050?
  • Wo ist der große Entwurf? Kurz- und mittelfristige (Wachstums-) Konzepte sind die Domäne von Politik und Verwaltung.
  • Wo sind die TUHH eigenen langfristigen Theorien und Analysen für Technik und Gesellschaft etc., die Zukunftsforschung, die Forschungsausblicke – die Domänen einer Forschungsuniversität?
  • Was für eine Gesellschaft haben wir 2050, was für eine TUHH benötigt die Gesellschaft dann?
  • Was bleibt zu lehren (wem wann wo…), wenn durch die Entwicklungen der Digitalisierungen und Life Sciences z.B. Intelligenz und Bewusstsein anders als heute bewertet werden?
  • Wenn Algorithmen mehr Neuerfindungen kreieren als Menschen – und deren Eigentümer sind?
  • Wenn die heutige Vorstellung von Identität einer Person (Institution, Teilchen…) allenfalls noch folkloristischen Wert hat?
  • Wie wird an der TUHH sichergestellt –  strukturell verankert – , dass unsere Organisationsentwicklungsprozesse nicht (nur) mit den Analyseinstrumenten und Maßnahmen von gestern die Probleme von übermorgen angehen?
  • Wo ist die Zukunftsforschung an der TUHH, die jene Veränderungen von Gesellschaft, Individuum, Technik etc. in den Blick nimmt, die mit dem Wachstumskonzept der TUHH herbeigeführt werden?

Antwort

Zunächst können wir ja „nur“ über das Wachstumskonzept sprechen. Dieser Rahmen ist von der Bürgerschaft vorgegeben und bedeutet, dass wir bis zum Ende des Jahres ein Konzept vorlegen müssen, das in der ersten Phase bis 2023 reicht und in der zweiten Phase dann bis 2028. Faktisch bedeutet das, dass sowohl kurzfristige Planungen stattfinden, als auch sehr weitreichende Entscheidungen getroffen werden, die tatsächlich dann weit über das Jahr 2018 hinausreichen werden. Nehmen wir das Beispiel der Neuberufung für eine Professur. In der Wachstums AG werden in der Runde am 4.7. Denominationen vorgenommen, d.h. aus den gesammelten Vorschlägen für die Einrichtung neuer Professuren werden 15 ausgewählt. Gehen wir in unserem Beispiel davon aus, dass die Professur besetzt werden kann im Jahr 2020. Gehen wir ferner davon aus, dass das Alter der Professorin oder des Professors bei 43 Jahren liegt (ein angenommener Wert basierend auf Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 . Statistische Daten und Forschungsbefunde zu Promovierenden und Promovierten in Deutschland. Bielefeld 2017) – bei Juniorprofessuren würde das Alter eher bei unter 35 liegen – dann würden hier mindestens 25 Jahre Arbeits- und Forschungsleben bevorstehen, d.h. hier ist tatsächlich eine weitreichende Entscheidung getroffen worden, die die Ausrichtung der Forschung und Lehre in der TUHH bis ins Jahr 2045 bestimmt. Und anhand der Erfahrungen mit großen Forschungsgebieten in den Ingenieurwissenschaften reichen bestimmte Forschungsfelder weit über eine Professur – unabhängig von der Person – hinaus. Insofern ist dieses Wachstumskonzept eine Strukturentscheidung, die mit Sicherheit auch bis in das Jahr 2050 reicht. Die gesellschaftlichen Fragen, die „Mega-Trends“ sind ja durchaus Fragen, die auch die TUHH bewegen: Digitalisierung, nachhaltige Produktion, regenerative Energien, neue Konzepte für Verkehr, Transport, Logistik sind Themen, Verstädterung, Ressourcenverbrauch sind Beispiele für Themen, die auch uns aufgenommen sind und die sich vielfach in Forschungsarbeiten widerspiegeln, aber auch aufgenommen sind in der Lehre. Neben der Wachstums AG, die nun weitreichende Planungen und Festlegungen treffen wird, wird es aus dem Wachstumskonzept heraus einen Struktur- und Entwicklungsplan geben. Auch hier werden langfristige Weichenstellungen erarbeitet und festgeschrieben. Trotzdem bleiben Ihre Fragen relevant. Sie berühren die soziale Verantwortung von Forschenden, egal welchen Fachs, sie stellen die Frage nach dem Sinn von Wissenschaft generell. Dies ist sicherlich ein Thema, dass momentan wieder eine neue Konjunktur im gesellschaftlichen Diskurs erfährt, ähnlich wie Ende der siebziger Jahre. Die Folge war die Einrichtung vieler Professuren zum Thema wie etwa Risiko-Folgen, Ethik für bestimmte Wissenschaftszweige und Technikfolge-Abschätzung. Inzwischen sind diese Themen wieder sehr intensiv in der gesellschaftlichen Diskussion. Allerdings haben diese Themen auch allgemein Eingang gefunden in die akademische Lehre. Die Frage, die zugespitzt an die Wachstums AG gehen könnte, wäre, ob dieses Themengebiet, das Sie als „Zukunftsforschung“ beschreiben, für eine Professur im Rahmen des Wachstums oder zum Beispiel in der weiteren Strukturplanung ins Auge gefasst und als relevant angesehen wird?

Hinsichtlich Ihrer Frage zum direkten Bloggen: Wir haben uns entschlossen, den Blog so weit wie möglich zu öffnen, d.h. Sie können durchaus Nachrichten zu Themen schreiben. Sie werden allerdings von uns redaktionell freigegeben. Allein beim Wachstums-Thema haben wir den Weg gewählt, zunächst einmal alle Informationen aus der AG selbst mitzunehmen sowie Fragestellungen zu erörtern. In der AG selbst sind ja alle Gruppen der TUHH vertreten, so dass dort eine offene und ausführliche Diskussion geführt werden kann. Entsprechende Vorlagen einzelner Mitglieder veröffentlichen wir dann auch. Hierzu besteht dann aber für die Leserschaft „nur“ die Kommentar-Möglichkeit. Dieser Weg erschien uns beim Wachstums-Thema als bester Weg, um die Übersichtlichkeit zu wahren und vor allem schnelle Information über das Geschehen in der AG anzubieten.