Wachstums AG – Kick-Off Meeting am 23.05.2018

Protokoll:

Der Präsident führt ein in die Thematik und stellt klar, dass

  • es sich um ein Papier handelt, dass sich an eine Zielgruppe aus BWFG und Politik handelt, dass keine Ausarbeitung en detail vorsehen kann und soll. Dies ist einer späteren weiteren und inhaltlich intensiveren Vorbereitung des ebenfalls anstehenden Struktur- und Entwicklungsplans (StEP) vorbehalten, in der zu Beginn des kommenden Jahres auch die wichtigen Themen Governance, HR und Finanzen integriert werden.
  • das Wachstum sich in zwei Phasen vollziehen soll, wobei die zweite Phase sich auch in Abhängigkeit des Ergebnisses einer gegen Ende der ersten Phase durchzuführenden Evaluation (ab Mitte 2022) gestalten wird.
  • gewisse Rahmenbedingungen gelten, zu beachten sind bzw. Zielsetzungen aufgegriffen werden sollen, namentlich die aus
    • der Bürgerschaftsdrucksache
    • MINT-Forschungsrat
    • Bisheriges Wachstumskonzept der TUHH
    • Wissenschaftsrat- MINT Gutachten

Der Präsident weist hin auf

  • die regional-strategische Bedeutung der TUHH und ihres Wachstums
  • die extern formulierten Gründe für die Notwendigkeit des Wachstums
  • die bisher –v.a. auch extern – identifizierten Stärken und Schwächen der TUHH
  • die Perspektive, die man für die Universität entwickeln soll / sich daran orientieren muss
  • die in den Rahmenbedingungen vorgegebenen Wachstumsziele, z.B. Stärken stärken
  • die Empfehlungen und Erwartungen der Politik
  • die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen
  • die infrastrukturellen Notwendigkeiten
  • den Zeitplan für die Entwicklung des Wachstumskonzepts

Der Präsident schlägt v.a. in Anbetracht der Kürze der Bearbeitungszeit für das Wachstumskonzept eine strukturierte Behandlung der Themenfelder: Forschung, Lehre, Denomination und Infrastruktur vor. Hierbei wird das Präsidium als Vorlage die einschlägigen Rahmenbedingungen für das jeweilige Themenfeld skizzieren und als Bearbeitungsvorlage Fragestellungen formulieren, die dann in der Wachstums-AG als solcher ggf. in ad hoc zu bildenden Untergruppen bearbeitet werden und einer tragfähigen Lösung zugeführt werden sollen. Es gilt dabei, dass das Wachstum sowohl quantitativ als auch insbesondere qualitativ ausgerichtet sein soll.

Der Präsident stellt die Abbildung der Kompetenzfelder und Querschnittsthemen vor und thematisiert die Fragen:

1. Gibt es bereits Ideen für andere Kompetenzfelder, bzw. Querschnitt-technologien?

2. Wie kann man Kompetenzfelder und Querschnitt-Technologien am besten ausgestalten?

3. Was sind die wichtigsten Schnittstellen?

In der Diskussion werden v.a. die Begrifflichkeiten „Kompetenzfeld“ / „Anwendung“ /“FSP“ / „Querschnittstechnologie“ erörtert. Angesprochen wird, dass neben den genannten Begrifflichkeit auch die universitäre Forschung, die von der Grundlagenforschung bis hin zur Angewandten Forschung und Entwicklung reicht, besonders herausgestellt wird. Die Betonung der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenforschung als Markenzeichen einer Technischen Universität darf nicht verlorengehen und es muss deutlich werden, dass für künftige Forschungsansätze Interdisziplinarität eine große Rolle spielt. Das bedeutet, dass es für die TUHH Schnittstellen gibt sowohl zur Grundlagenforschung als auch zur Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft.

Angemerkt wird, dass zur Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit die Berufungspolitik eine besondere Bedeutung hat. Ergänzt wird, dass auch die Ausbildung von Führungskräften für die Industrie ein Markenzeichen darstellt. Eingebracht wird ferner, dass internationale Sichtbarkeit auch durch neue, forschungsorientierte Master-Programme mit wichtigen Forschungspartnern oder durch Ausbau des GES Bachelor-Programms erreicht werden kann.

Schließlich zeigt sich die Arbeitsgruppe einverstanden mit den formulierten „Kompetenzfeldern“ und Querschnittstechnologien, da sich alle wiederfinden können, empfiehlt aber den Austausch „Ingenieurwissenschaften“ durch „Ingenieurwissenschaftliche Methoden“.

Statt einer statischen Darstellung („Säulen-Querbalken“) könnte auch die dynamische, bewegliche, Schnittstellen in alle Bereiche eröffnende „Dreiecksabbildung“ eingesetzt werden, in der auch die gesellschaftlichen Herausforderungen (Nachhaltigkeit, Unternehmertum, Verantwortung), die von der TUHH – perspektivisch verstärkt – in Forschung und Lehre thematisiert werden, deutlicher hervorgehen.

Der Präsident stellt eine Abbildung zur Darstellung der TUHH im Netzwerk /mit Kooperationspartnern vor und thematisiert die Fragen:

1. Gibt es noch andere wichtige Partner in unserem wissenschaftlichen Netzwerk?

2. Welche Schnittstellen müsste man unbedingt stärken?

3. Gibt es Prioritäten?

Die allerdings aufgrund der fortgeschrittenen Zeit in einer der kommenden Sitzung beantwortet werden muss.

Am Schluss der Sitzung fasst der Präsident zusammen, dass man nach der heutigen Auftaktveranstaltung ein gemeinsames Verständnis über die Ausgangslage einschließlich der Rahmenbedingungen für das quantitative und qualitative Wachstum der TUHH erreicht hat.

In der Diskussion angesprochen, aber auf den Sitzungsterminen, in denen diese Themenbereiche strukturell diskutiert werden, vertagt werden sollen:

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